Privathochschule in der Krise: EBS-Chef tritt zurück

dapdEr war angetreten, um an der teuren Privathochschule EBS aufzuräumen. Doch nach nicht einmal zwei Jahren tritt ihr Chef Rolf Cremer zurück - aus gesundheitlichen Gründen. Die EBS plagen weiter Finanzprobleme und Querelen mit Cremers Vorgänger, dem Untreue vorgeworfen wird.

http://www.spiegel.de/unispiegel/stu...-a-883590.html
  1. #1

    Warum bezahlen?

    Warum für ein internationales Business-Studium bezahlen, wenn es auch kostenfrei und erfolgreicher geht: ESB Reutlingen.
  2. #2

    Wieso läuft's denn nicht?

    Wir haben hier doch eine private Eliteschmiede, die allein von den Kindern und Enkeln der Stiftung der EBS leben können müsste. Und den überzeugenden amerikanischen Einschlag mit Hütchenschmeißen gibt es auch. Wieso läuft privat hier nicht?
  3. #3

    Eine "business school", die laufend Verluste einfährt? Deren Absolventen würde ich noch nicht einmal eine Pommesbude anvertrauen.
  4. #4

    Privat...

    Ich finde die Probleme der EBS gut und richtig und wichtig, denn sie zeigen, dass auch eine als "privat" auftretende Hochschule (sie bekommt ja immer noch öffentliche Zuschüsse) nicht per se als Blaupause dafür taugt, wie eine Hochschule wirtschaftlich gut geführt werden kann. Es kochen alle nur mit Wasser, aber einige schaffen es, besonders geschickt Nebel um sich zu verbreiten. Letztlich kommt es weniger auf "privat" oder "öffentlich" an, sondern darauf, dass die handelnden Personen mit Verstand und Weitblick und persönlicher Verantwortung ans Werk gehen - dann funktioniert das auch.
  5. #5

    Auswahl an öffentlichen Programmen groß

    Eine private Hochschule zu finanzieren ist nicht einfach. Es gibt aber reichlich etablierte öffentliche Alternativen, z.B. das European Business Programme (EBP) der Fachhochschule Münster.
  6. #6

    Ich glaube das nicht. Ich habe gelernt, dass privat geleitete und finanzierte Institutionen grundsätzlich besser funktionieren als staatliche. Staatliche Hochschulen können daher schon mal „in der Krise“ sein, aber private nicht. Hier hat irgendjemand eine Ente verbreitet.
  7. #7

    Geld ausgeben...

    Geld ausgeben, was man nicht besitzt. So was schimpft sich (Elite) Wirtschaftsuniversität. Na bravo! Es sind nur noch sehr wenige bereit, für ihr Studium so viel Geld rauszuhauen (immerhin 11100 EUR p.a.), denn andere Hochschulen haben sehr ähnliche Studiengänge und es ist bekannt, dass allein das Zeugnis einer angesehenen Hochschule nicht reicht, um die Konkurrenz von öffentlichen Hochschulen "auszustechen". Meiner Meinung nach sind diese überteuerten Kaderschmieden nur pseudo-elitäre Institutionen, welche sich damit brüsten, eine bessere Ausbildung als andere Hochschulen zu bieten, aber im Endeffekt kaufen Sie nur teure (Gast-)Dozenten aus der Wirtschaft ein.
  8. #8

    Zitat von hjm Beitrag anzeigen
    Ich glaube das nicht. Ich habe gelernt, dass privat geleitete und finanzierte Institutionen grundsätzlich besser funktionieren als staatliche. Staatliche Hochschulen können daher schon mal „in der Krise“ sein, aber private nicht. Hier hat irgendjemand eine Ente verbreitet.
    Haben Sie das an der EBS Wiesbaden oder Oestrich-Winkel gelernt?
  9. #9

    Private Universitäten besser?

    Ich selbst studierte an einer privaten Konkurrenz-Universität und hatte mich auch u.a. damals an der EBS beworben, die ich jedoch auch wegen ihrer Kälte und teilweise starre Einrichtung nicht wählte.
    Ich kann mit Recht behaupten, dass meine private Universität wesentlich besser und vor allem effizienter ist. Es befinden sich keine 500 Studenten in einem riesigen Saal, man ist keine Matrikelnummer, man wird mit dem Vornamen angesprochen, äußerst professionelle und sehr sehr nette Dozenten und Professoren können evaluiert werden und haben enormen Ansporn zu Lehren. Ich kenne beide Seiten, staatliche wie private Universitäten und ich sehe bei der privaten viel mehr positive Eigenschaften.