Spielemarkt: Valve öffnet Steam für Linux

Valve hat am Donnerstag seine Spiele-Plattform Steam für Linux veröffentlicht - und damit die Jagd auf Microsoft, Sony und Nintendo eröffnet. Wenn viele Spiele-Entwickler auf den Linux-Zug aufspringen, könnte es der Konsolen-Konkurrenz tatsächlich an den Kragen gehen.

http://www.spiegel.de/netzwelt/web/v...-a-883600.html
  1. #30

    Zitat von nach.denker Beitrag anzeigen
    Die Verbreitung von Linux ist gering und die Liste unterstützter Hardware auch.
    Das ist jetzt aber ein Scherz, oder?
    Linux ist nicht selten die einzige Chance, obskure und obsolete Hardware die von Windows nicht mehr unterstuetzt wird weiter zu verwenden.
  2. #31

    Zitat von nonvaio02 Beitrag anzeigen
    das kann ich so nicht unterstuetzen, ich baue alle meine PC's selber, man muss eben auch mal die specs lesen, RAM ist nicht gleich RAM, man faengt beim mainboard an und kauft dann das was dazu passt, dazu muss man aber die specs vom Mainboard kennen und was es unterstuetzt dann passt es auch
    Sie missverstehen mich. Wir schlagen in die selbe Kerbe. Wenn jemand wie Sie mit Verstand einen PC baut, dann ist der auch stabil. Der Regelfall ist aber eine wirre Zusammenstellung oder eine zum xten Mal aufgerüstete Kiste, das genaue Gegenteil von Ihnen also. Selbst bei den meisten Consumer-Fertiggeräten würde ich behaupten, dass Preis wichtiger ist, als getestete Kompatibilität.
  3. #32

    Zitat von dale_gribble Beitrag anzeigen
    Das ist jetzt aber ein Scherz, oder?
    Linux ist nicht selten die einzige Chance, obskure und obsolete Hardware die von Windows nicht mehr unterstuetzt wird weiter zu verwenden.
    Selbstverständlich... wenn Sie die Zeit haben, einen Treiber selber zu schreiben. Natürlich könnten Sie das auch mit dem WDK für Windows tun, aber hey, wer programmiert schon für Windows, wenn er das für Linux tun kann. Da kennt der Profi sich schon aus, weil er nicht das erste Mal in den Systemcode eingreift. Bei Windows müsste man sich erst mit dem Treibermodell von Windows auseinandersetzen, weil man im Normalfall einfach nichts damit zu tun hat.

    Aber vielleicht können Sie mir weiterhelfen: Wie bekommt man unter Linux Hardware zum Laufen, für die es zwar einen veralteten Windows Treiber aber ansonten keine Specs gibt?
  4. #33

    Schlechtes Update

    Ich nutze Steam für zwei Spiele und habe gestern das Update installiert welches Steam jetzt wohl auch fit für Linux macht. Angepriesen wurden unter anderem Performance Verbesserungen. Was ich jedoch erhalten habe war ein Update welches nicht nur ohne jede Vorwarnung meine individuellen Einstellungen bei einem Spiel überschreiben hat, nein, das Spiel ist jetzt auch absolut unspielbar weil die fps Rate dermaßen in den Keller gegangen ist. Ich weiß nicht was da gemacht wurde, aber seit dem Update ist das Spiel für mich unspielbar. Danke Valve, so gewinnt ihr keine Kunden.
  5. #34

    Zitat von nach.denker Beitrag anzeigen
    Aber vielleicht können Sie mir weiterhelfen: Wie bekommt man unter Linux Hardware zum Laufen, für die es zwar einen veralteten Windows Treiber aber ansonten keine Specs gibt?
    Indem mit 99% iger Sicherheit irgend ein Freak mit zuviel Freizeit schon einen Treiber oder Workaround programmiert hat?
    Ich habe zum Beispiel einen alten uralten Agfa-SCSI-Scanner und eine vollkommen obskure 4-Kanal-Schrittmotorsteuerungskarte fuer eine Bestueckungsmaschine.
    Fuer beide gibt es Unterstuetzung unter Linux.
  6. #35

    Mit Verlaub

    Zitat von qoderrat Beitrag anzeigen
    Sehen Sie, der Unterschied zwischen Linux und Win ist, bei Win8 muss ich mich anpassen, bei Linux kann ich das System anpassen. Ich kann mit der Gnome Shell, Unity und aus anderen Gründen KDE nichts anfangen, dann verwende ich halt XFCE. Wer selbst nicht umstellen möchte, bekommt sogar eine fertige Distribution nach Geschmack, Xubuntu oder Gnome klassisch mit Mint, da ist nicht einmal Konfigurationsaufwand notwendig.
    Ich kenne Ihren Backround nicht, allerdings ist die Behauptung, man müsse sich an Windows 8 besonders anpassen, ein wenig zu weit hergeholt. In der Regel kann man Windows so anpassen, wie es für die meisten User wohl auch sinnvoll ist (Desktop, Hintergrundild, Startmenü, Programmverknüpfungen, etc.) Klar, man hat nicht die Wahl mal eben die Taskleiste komplett zu deaktivieren so wie (im Prinzip) bei XFCE, aber wozu auch? Ich verstehe Benutzer, die ihr System ganz individuell gestalten wollen. Diesen würde ich auch Linux (uneingeschränkt) empfehlen. Auf der anderen Seite gibt es jedoch auch welche, die einfach effizient arbeiten wollen. Diese wollen ein OS, das sie einfach in Ruhe lässt und einigermaßen komfortabel ist. Diesen würde ich immer Windows empfehlen, auch weil die Einstiegshürde wesentlich geringer ist. Im Prinzip ist es auch ein Zeitfaktor. Wer Zeit hat und basteln mag, sollte ruhig mal Linux ausprobieren. Jedem anderen, insbesondere "unbedarfteren" Nutzern, die gerade mal wissen, was ein Browser macht, würde ich davon abraten.
  7. #36

    Zitat von nach.denker Beitrag anzeigen
    Selbstverständlich... wenn Sie die Zeit haben, einen Treiber selber zu schreiben.
    Man muss das ein wenig differenzieren. Die Hardwyre, die sich üblicherweise auf Mainboards rumdrückt (Netzwerk usw) wird von Linux gut und "Out of the Box" unterstützt. Für einen großen Teil der USB-Peripherie gilt das auch (Maus, Tastatur, externer Speicher, Kameras, WiFi- und Bluetooth). Schwierig wird es bei (z.B.) Scannern, teilweise auch Druckern, die ihr eigene Protokoll mitbringen. Da geht in der Regel dann nichts. Wenn man nicht selbst Hand anlegen will.

    Es wundert mich allerdings nicht, wenn Hersteller sich weigern, Treiber für Linux anzubieten. Während das ABI für die Software stabil bleibt, kann's ich die Triberumgebung im Kernlen von Version zu Version ändern. Mindestens Rekompilieren ist dann angesagt, oft fällt auch ein bisschen Änderungsaufwand an. Das ist einigen Herstellern zu viel.
  8. #37

    Zitat von nach.denker Beitrag anzeigen
    Selbstverständlich... wenn Sie die Zeit haben, einen Treiber selber zu schreiben.
    Unsinn. Es ging Ihrem Vorredner darum, daß unter Linux nicht alle paar Jahre aus rein kommerziellen Gründen die Unterstützung für ältere Hardware gestrichen wird. Wenn ein Treiber einmal halbwegs ausgereift ist, dann wird er üblicherweise bis zum Sankt-Nimmerleins-Tag weitergepflegt.
  9. #38

    Über den Tellerrand schauen

    Ich benutze seit über 7 Jahren Linux. Wer sich unsicher ist, kann sich ja einfach mal ein eigenes Bild machen. http://www.youtube.com/watch?v=I-PTQVeCF9k (Englisch). Hier wird gezeigt wie ein ganz normaler Benutzer das erste mal mit einer Linux-Distribution konfrontiert wird.