Ross-Schlachterei: "Mittags Pferdefleisch, abends zum Reiten"

SPIEGEL ONLINEPferdefleisch in Rinderlasagne - der Lebensmittelskandal sorgt bei den Verbrauchern für Aufregung. Ross-Schlachter Uwe Poggensee bringt das neue, neugierige Kunden. Wer sein Geschäft in Hamburg-Eimsbüttel betritt, der will er nur eines: Pferdefleisch.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...-a-883429.html
  1. #1

    Nicht zu gebrauchen also essen.

    Tja, wenn man das jetzt rationalerweise auf den Menschen münzen würde wäre der #Aufschrei groß. Könnte aber das Welthungerproblem lösen.
  2. #2

    optional

    Mit seinem verletzten Pferd zum Schlachter gehn, krass.
    Klar irgendwoher müssen die die Tiere ja herbekommen, aber zu seinem Pferd hat man ja ne engere Bindung als zum Weiderind.
    So jemand lässt seinen Hund bestimmt auch einschläfern nur weil er zu alt ist...
  3. #3

    optional

    Pferde als Nahrungsmittel - schön und gut. Aber wenn ich hier lese, dass alte Reitpferde geschlachtet werden, muss ich mich doch fragen, ob hier nicht Medikamenterückstände für den Menschen schädlich sein können. Reitpferde, die nicht per se zum Verzehr gedacht sind, bekommen doch sicherlich ganz andere Medikamente und Medikamentdosen, als Tiere, die für den Verzehr bestimmt sind. Ich denke da z.B. auch an Antibiotika.
  4. #4

    Unbegründete Panik

    Vorab: Ich bin Vergetarier und lebe nach dem Motto "Meinetwegen muss kein Tier sterben". Ich bin mit dieser Einstellung immer gut durch das Leben gekommen und scheine bisher gesund zu sein.

    Ich verstehe aber nicht, warum Pferdefleisch gesundheitsschädlicher als Fleisch vom Rind oder von Schweinen sein soll, nur weil es in der hiesigen Klutur nicht so verbreitet ist. Es ist wieder einmal die übliche Panikmache.

    Pferde gehören aber genauso wenig geschlachtet wie Rinder oder andere Tiere.
    Der Mensch erdreistet sich, über den Wert einer anderen Kreatur zu stellen und meint, es verspeisen zu können.

    Von den Qualen von und zum Schlachthof will ich gar nicht schreiben.
  5. #5

    Zitat von donadoni Beitrag anzeigen
    Vorab: Ich bin Vergetarier und lebe nach dem Motto "Meinetwegen muss kein Tier sterben". Ich bin mit dieser Einstellung immer gut durch das Leben gekommen und scheine bisher gesund zu sein.

    Ich verstehe aber nicht, warum Pferdefleisch .....
    Vorsicht...sie laufen Gefahr als Missionar und Gutmensch gebrandmarkt zu werden :-)
  6. #6

    Und die Antibiotika sind auch einmalig

    gerade Reitpferde werden ja oft vom Tierarzt verarztet, gerade Rennpferde die noch gedopt werden, na dann Mahlzeit. Ein Pferd möchte ich auch nicht sein. Erst die ganzen blöden Reiter ertragen, und dann noch gefressen werden. Hoffentlich wird es allen Spei übel.
  7. #7

    Zitat von donadoni Beitrag anzeigen
    Vorab: Ich bin Vergetarier und lebe nach dem Motto "Meinetwegen muss kein Tier sterben". Ich bin mit dieser Einstellung immer gut durch das Leben gekommen und scheine bisher gesund zu sein.

    Ich verstehe aber nicht, warum Pferdefleisch gesundheitsschädlicher als Fleisch vom Rind oder von Schweinen sein soll, nur weil es in der hiesigen Klutur nicht so verbreitet ist. ....
    Genauso wie sich Löwen ERDREISTEN sich über eine Gazelle zu stellen. Oder Haie über einen Pinguin. Was fällt diesen Tieren ein? Man sollte verbieten, daß Tiere andere Tiere töten!
  8. #8

    Pferdefleisch

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Pferdefleisch in Rinderlasagne - der Lebensmittelskandal sorgt bei den Verbrauchern für Aufregung. Ross-Schlachter Uwe Poggensee bringt das neue, neugierige Kunden. Wer sein Geschäft in Hamburg-Eimsbüttel betritt, der will er nur eines: Pferdefleisch.

    Ross-Schlachterei Poggensee - Fleisch vom Pferd - SPIEGEL ONLINE
    und -wurst zu essen, ist womöglich weniger skandalös (und gewiss nicht ungesünder) als die Produkte aus quälerischer Massentierhaltung (Schweine, Geflügel) zu verzehren.
    Der Betrug aus Profitgier, der derzeit (und wahrscheinlich nicht erst jetzt) damit gemacht wird - wie mit anderen Fertigprodukten, die Industriefleisch beinhalten, ist der eigentliche Skandal.

    Doch Verbraucher, die billige (und ernährungsphysiologisch wertlose) Fertigprodukte (wie u.a. z.B. Lasagne mit Hack) haben wollen und kaufen, befeuern solche Entwicklungen.

    Und eine Regierung wie die Berliner, die den globalen Vertrieb von Fleischprodukten hies. Industrien fördert, Antibiotikaeinsatz nicht entschiedener bekämpft usw., ist einfach nur ein aktivistischer Heuchelverein.

    Auch dieser Hype wird vorübergehen wie der mit Dioxin-Eiern und Antibiotika-Fleisch und die Verbraucher zu ihrem alten Kaufverhalten zurückkehren, wenn sie sich überhaupt durch entsprechende Meldungen beeindrucken ließen.

    Die Amerikaner haben ohnehin kein Problem im Verzehr von mit Wachstumshormonen "angereichertem" Fleisch und genetischen Veränderungen in Agrarprodukten, die bei Inkrafttreten einer Freihandelszone USA-EU vermehrt in den hies. Handel kämen.
    Doch auch hier hat der Verbraucher die Wahl, wenn denn eine entsprechende Kennzeichnung nicht unterdrückt wird.

    Mafiöse Strukturen der Lebensmittelindustrie finden stets Mittel und Wege, ihre Produkte trotzdem gut zu vermarkten, macht es doch eine entsprechend beeinflusste Politik möglich.
  9. #9

    Zitat von donadoni Beitrag anzeigen
    Vorab: Ich bin Vergetarier und lebe nach dem Motto "Meinetwegen muss kein Tier sterben". Ich bin mit dieser Einstellung immer gut durch das Leben gekommen und scheine bisher gesund zu sein.

    Ich verstehe aber nicht, warum Pferdefleisch gesundheitsschädlicher als Fleisch vom Rind oder von Schweinen sein soll, nur weil es in der hiesigen Klutur nicht so .....
    Ziehen Sie bitte los und erklären den Löwen und Krolodilen auf Pflanzen als Nahrungsquelle umzusteigen. Ach ja, wir sind ja 'Menschen'
    Sie erdreisten sich schonmal mir erklären zu müssen was ich zu tun habe und was nicht, was im Grunde impliziert wie jemand zu Denken und folgerichtig zu handeln hat.
    Also lassen Sie es bleiben, sparen sich die Sprüche und halten sich an das Motto: 'Jedem das Seine'
    Ansonsten ziehen Sie zu den Brahmanen nach Indien, dort erfahren Sie evtl die Anerkennung, die Sie sich erhoffen.