Autoindustrie: Rückrufaktionen erreichen Rekord

REUTERSRückrufaktionen sind die Geißel der Autohersteller: Sie kosten Unsummen und sind verheerend für das Image. Trotzdem bekommen die Branchenriesen das Problem nicht in den Griff. Einer Studie zufolge wurden 2012 so viele Autos in die Werkstatt zurückbeordert wie noch nie.

http://www.spiegel.de/auto/aktuell/a...-a-883625.html
  1. #10

    Werkstatt-Erfahrung = die Beste !

    Bei meinem Werkstattbesuch/-Aufenthalt im Arbeitsbereich (ehem.BMW jetzt Jap.Herst.-Vertrag) sagte mir ein guter Techniker auf meine Frage:"Sind die "Japaner" nicht
    so gut wie unsere D-Fahrz./BMW"? "lange nicht so gut, die hängen in vielen techn.u.Finishbereichen/Fertigg. gut 5 Jahre hinterher" Ich war überrascht, aber an einigen Beispielen konnte mir der Techniker dies genau zeigen.
    Ich war angenehm überrascht -
  2. #11

    Toyota ruft am häufigstan Autos zurück

    Toyota wird ständig gelobbt dabei haben sie besonders häufig ruckrufaktionen. Ich würde mir niemals ein 2. mal die selbe Automarke besorgen wenn ich auch nur einmal mein Auto zurückgeben müsste wegen Mängel
  3. #12

    ...

    bei unseren deutschen "premiumherstellern" gibt es keine rückrufaktionen. bei unseren deutschen "premiumherstellern" heisst es einfach: stand der technik.

    und nun raus aus dem laden, kunde!
  4. #13

    Was soll die Aufregung

    Dieser Trend besteht schon seit vielen Jahren. In Anbetracht der immer kuerzeren Zeiten fuer neue Modelle wird der Kunde zum Testfahrer. Journalisten die den Automarkt ueber die letzten Jahre genau beobachtet haetten, waeren schon lange drauf gekommen. SPON gehoert wohl nicht dazu!
  5. #14

    Solche Autos nennt man Bananenautos.....

    ..... die reifen erst beim Kunden ;-)
  6. #15

    ....

    Zitat von kork22 Beitrag anzeigen
    Ich denke nicht, dass die Autos schlechter geworden sind. Im Gegenteil. Das Problem ist nur, dass es derzeit En Vogue ist, bei einem Fehler sofort eine Sammelklage einzureichen.
    Ich denke es liegt auch an der Mentalität der Bosse, zum Zusammenzuschrauben auf Hiwis zurückzugreifen, die eigentlich von der ganzen Komplexität keine Ahnung haben. Zudem liegt es auch an der Übertechnisierung der Autos. Ich fühle mich jedenfalls unwohl bei dem Gedanken nicht aus Blechkiste herauszukommen wenn die Technik spinnt.
    Ich verstehe nicht wie so etwas die Zulassung übersteht!
  7. #16

    Zitat von hdudeck Beitrag anzeigen
    Bezweifle, das Ihre alte Drecksschleuder (hat das Ding eigentlich schon einen Katalysator?) auch nur eine davon unter der (warscheinlich) verrosteten Haube hat.
    Ein Astra F ist mindestens Euro 2 und laesst sich fuer unter 100 Euro (Kaltlaufreglernachruestung und Minikat) auf Euro 3/D3 aufruesten.
    Das machen auch vermutlich 100% aller Besitzer dieses Autos da man die Ausgabe nach einem Jahr durch die Steuerersparnis schon wieder 'raus hat.
    Selbstverstaendlich hat er ein Motorsteuergeraet, btw.
  8. #17

    Das stinkt gewaltig

    Zitat von Pommespanzer Beitrag anzeigen
    mal generell die Qualität der Bauteile erhöhen, statt dauernd nachzubessern, ein 17 Jahre alter Opel Astra fährt iwie ohne größere Probleme, während bei den neueren Fahrzeugen nichts mehr geht, wenn man nicht pünktlich zur Werkstatt fährt...
    Ja, man hat schon den Verdacht da stimmt was nicht, weil gewisse Fehler exakt ab einer bestimmten Laufzeit auftreten.Vorsätzlich programmiert sozusagen.

    Bei meinem Passat Bj.2007 trat gestern die Kontrolleuchte für die Abgasanlage auf,bei fast exakt 100.000Km Laufleistung.
    Früher hat man das gehört wenn mit dem Auspuff was nicht stimmte, heute kann es die Lambdasonde sein, der Partikelfilter oder Differenzdruckmesser.
  9. #18

    Einfach einfacher

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Rückrufaktionen sind die Geißel der Autohersteller: Sie kosten Unsummen und sind verheerend für das Image. Trotzdem bekommen die Branchenriesen das Problem nicht in den Griff. Einer Studie zufolge wurden 2012 so viele Autos in die Werkstatt zurückbeordert wie noch nie.

    Autoindustrie: Rückrufaktionen 2012 auf Rekordniveau - SPIEGEL ONLINE
    Ein Auto aus 1000 Teilen ist 10 mal defektanfälliger als eines aus 100 Teilen. Zudem ist ein Auto das entsprechend vollgestopft ist nahezu irreparabel. Die Konsequenz daraus sollte sein, ein reparaturfreundliches Auto zu entwickeln, bei dem getrost auch auf den unnötigen Schnickschnack wie ESP, ABS, usw usw. verzichtet werden kann. Wer die Sicherheitssysteme braucht, fährt verkehrt. Vielleicht sollte sich, gern auch ein bedrohter Hersteller dieser Marktnische annehmen. Eine Vororder/Croudfunding Aktion hätte sicherlich einen ungeheuren Erfolg.
    Oder die Belegschaft übernimmt den abgewirschafteten Laden, was sicherlich für Opel z.B. eine echte Alternative wäre.
  10. #19

    Schadensersatz

    ob ausgerechnet der us Markt zur Beurteilung notwendiger Rückrufe geeigent ist, bezweifele ich stark.

    http://www.auto-motor-und-sport.de/news/toyota-gaspedal-rueckruf-keine-elektronikfehler-in-autos-3400290.html

    und das ganze gabs schon wesentlich früher auch bei Audi.

    In einem Land, in dem ein Teil der Fahrer Gas- und Bremspedal verwechseln und anschließend den Hersteller verklagen, eigenet sich nicht um sinnvolle Rückrufe zu bewerten. Die Hersteller spielen natürlich mit, um noch schlechtere Presse zu vermeiden.