Deutscher Taxifahrer auf Kuba: Mein Polo ist mein Kapital

Von seinen ersten beiden Kubareisen war Reiner Ast enttäuscht. Beim dritten Mal funkte es: Fern der Strände und Hotels verliebte er sich - und blieb. Jahrelang kutschierte er als illegaler Taxifahrer deutsche Touristen über die Insel. Nun hat er die Genehmigung. Und ein neues altes Auto.

http://www.spiegel.de/karriere/ausla...-a-882338.html
  1. #20

    optional

    Himmel, ich kann die Neider und Besserwisser nicht mehr hören. Liegt er jemanden auf der tasche? Nein, er verwirklicht sich eben seinen Traum und WENN es eben nicht klappt, wieso soll er nicht zurück? Draf man sich nicht mehr versuchen? Wir haben hier Politiker, die bescheißen das Land mit Doktortiteln, die sie nicht verdienen und hier jammern ein paar Leute nach, weil jemand etwas neues versucht und seinem herzen gefolgt ist.
  2. #21

    sehr aktiv

    übrigens findet man Reiner hin und wieder auch im Kubaforum:
    http://www.kubaforen.de/
    und dort gibt es noch eine Reihe von Beiträgen von Leuten, die man zu Recht zu Kennern des Landes zählen darf.
  3. #22

    Kubanische Konditionen????

    Euro 240 / Monat, davon traeumen selbst kubanische Professoren, ich kann mich an $20 / Monat erinneren....
  4. #23

    Find ich gut

    Finde ich gut den Mann. Hat gewissermassen sein Zentrum gefunden und ist nicht naiv.
  5. #24

    Santiago hat 495tsd Einwohner. Keine Millionen !!! http://de.m.wikipedia.org/wiki/Provinz_Santiago_de_Cuba
  6. #25

    Mag sein

    dass er irgendwann zurück will.

    Keine Ahnung, warum einige Foristen damit ein Problem haben, dass es so sein könnte.
    Sicher, er hat sich in der deutschen Gesellschaft ausgeklinkt und nicht beigetragen, andererseits hat er aber auch nichts gekostet.
    Im Ganzen gesehen ein Nullsummenspiel bisher für den deutschen Staat.

    Wenn er wiederkommen sollte, heißt das auch noch nicht, dass er nur Leistungsempfänger wird.

    Ich hoffe für ihn, dass sich seine Träume am Leben erhalten lassen.
    Das Auskommen klingt für kubanische Verhältnisse gut und seine Frau wird als Ärztin auch passabel verdienen.

    Was sollte ihn zurück nach Deutschland bringen?

    Für mich käme kein Karibik-Staat in Frage, da ich die 4 Jahreszeiten liebe und verrückt würde, wenn jeden Tag die Sonne scheint...
  7. #26

    ???

    Zitat von aladar_m Beitrag anzeigen
    Wie kommt jemand dazu, in der Fotostrecke vom STÄDTCHEN Santiago de Cuba zu schreiben?
    Zwar hatte auch ich die Einwohnerzahl nicht parat, dass "Städtchen" wohl beim besten Willen nicht stimmt, war sofort klar. Warum konnte der Verfasser bzw. Veröffentlicher der Bildunterschriften nicht auch mal nachgucken? Wikipedia behauptet, es wären ca. 5,4 Mio. Einwohner in dem "Städtchen", im Großraum mehr als 8 Mio.
    Zitat aus einer Reklame "wir denken nicht mehr, wir googeln" - aber nicht mal mehr das :-(
    Laut Wikipedia leben knapp 500.000 Menschen dort. Um genau zu sein 444.851 und im Ballungsraum 492.390. :D
  8. #27

    Er hat seine permanente Aufenhaltsgenehmigung

    (inkl. Aussreiseverbot) beantragt, bevor das Ausreiseverbot fiel. Er hat sich also mit allen Konsequenzen für Kuba entschieden.
  9. #28

    Danke - schöner Bericht!

    Es gehört schon Mut dazu, sich ganz auf dieses schöne Land einzulassen und dort sein Glück zu suchen. Salsa und Lebensfreude gibt es ja genug dort! Schön dass es Leute wie Sie gibt die die kubanische Lebensfreude auch in den Rest der Welt schwappen lassen!
  10. #29

    Richtig

    Zitat von DukeGozer Beitrag anzeigen
    Himmel, ich kann die Neider und Besserwisser nicht mehr hören. Liegt er jemanden auf der tasche? Nein, er verwirklicht sich eben seinen Traum und WENN es eben nicht klappt, wieso soll er nicht zurück? Draf man sich nicht mehr versuchen? Wir haben hier Politiker, die bescheißen das Land mit Doktortiteln, die sie nicht verdienen und hier jammern ein paar Leute nach, weil jemand etwas neues versucht und seinem herzen gefolgt ist.
    Ich hoffe der Rainer findet wieder zurück nach D. mindestens zeitweise.
    Bestimmt kann man ihn gut gebrauchen hier.