Psychopharmaka im Flusswasser: Forsche Barsche

Bent ChristensenRückstände gängiger Psychopharmaka geraten über Abwässer in Flüsse, Seen und Teiche. Dort verändern sie das Verhalten von Fischen. Sie agieren aktiver und mutiger. Die ökologischen Folgen könnten dramatisch sein.

http://www.spiegel.de/wissenschaft/n...-a-883433.html
  1. #20

    Stimmt Barsche fressen

    Andere Fische (auch andere Barsche), klein Getier wie Krebse Insekten und Würmer. Das kleinstplankton fressen sie während ihrer babyzeit, danach nicht mehr. Barsche sind im allgemeinen sehr aktiv, neugierig und aggressiv! Medikamente im Fluss? Wenn juckts??? Für Nabu und Bund endet der Natur und Artenschutz ja unter der Wasseroberfläche!!! Fische haben eben keine Lobby, außer zb Angler aber die sind ja tierquäler per se... Ja ja ja.
  2. #21

    Psychopharmakon

    An den Author des Artikels:
    Oxazepam ist nicht das einzige Psychopharmakon
    Plural (Mehrzahl): Psychopharmaka
    Singular (Einzahl): Psychopharmakon
  3. #22

    Pervertierter Hippietraum

    ...wird wahr. LSD für alle via Trinkwasser. Bin mal gespannt wann unsere Kinder die ersten Symptome zeigen. Dann zucken vielleicht auch die Verharmloser unter uns.
  4. #23

    Medikamente sind kein Giftmüll.

    Medikamente müssen in den Hausmüll. Mit der Begründung (in Bayern), dass Menschen ja auch Reste von Medikamenten ausscheiden. Dann is ja eh schon Wurscht. Da können dann auch abgelaufene Medikamente auch noch hinzukommen.
    Wenn man also selbst gerne dafür sorgen würde, dass das Zeugs ordentlich entsorgt wird - geht nicht. Man wird es nicht los.
  5. #24

    Zitat von mcsunny Beitrag anzeigen
    Medikamente müssen in den Hausmüll. Mit der Begründung (in Bayern), dass Menschen ja auch Reste von Medikamenten ausscheiden. Dann is ja eh schon Wurscht. Da können dann auch abgelaufene Medikamente auch noch hinzukommen.
    Wenn man also selbst gerne dafür sorgen würde, dass das Zeugs ordentlich entsorgt wird - geht nicht. Man wird es nicht los.
    Im Hausmüll wird es wenigstens verbrannt. Ich nehme an, dass das für die meisten Mittel unproblematisch ist. Werden die Mittel aber in der Natur oder im Waschbecken entsorgt, dann landen sie eben praktisch unverändert in Tiermägen.

    Übrigens:

    Zitat von jrd1
    Psychopharmakon

    An den Author des Artikels:
    Oxazepam ist nicht das einzige Psychopharmakon
    Plural (Mehrzahl): Psychopharmaka
    Singular (Einzahl): Psychopharmakon
    Schon witzig, dass man in fast allen Posts, die sich über sprachliche Fehler beschweren, auch wieder solche findet:
    "Autor" wird im Deutschen einfach nur mit "t" geschrieben. "Author" ist englisch.

    Und jetzt dürfen alle mal bei mir suchen ;))
  6. #25

    Adipositas

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Rückstände gängiger Psychopharmaka geraten über Abwässer in Flüsse, Seen und Teiche. Dort verändern sie das Verhalten von Fischen. Sie agieren aktiver und mutiger. Die ökologischen Folgen könnten dramatisch sein.

    Medikamente in Gewässern verändern das Verhalten von Fischen - SPIEGEL ONLINE
    Wenn die Fische mehr und schneller fressen, könnte das nicht für Adipositas beim Menschen mit verantwortlich sein? Im Trinkwasser (Uferfiltrat) lassen sich auch Antibabypillen nachweisen, dessen Wirkstoff bei Fischen eine Verkümmerung der Genitalien hervorrufen. Aber, wenn schon ein Medikament für schnelleres Wachstum sorgt, könnte man es der Fischindustrie für die leergefischten Meere verkaufen. Die EU wird schon eine Fischerei freundliche Obergrenze für belastete Fische finden.
  7. #26

    Zitat von mcsunny Beitrag anzeigen
    Medikamente müssen in den Hausmüll. Mit der Begründung (in Bayern), dass Menschen ja auch Reste von Medikamenten ausscheiden. Dann is ja eh schon Wurscht. Da können dann auch abgelaufene Medikamente auch noch hinzukommen.
    Wenn man also selbst gerne dafür sorgen würde, dass das Zeugs ordentlich entsorgt wird - geht nicht. Man wird es nicht los.
    Geben Sie sie Ihrem Arzt, oder Apotheker.
  8. #27

    ist doch klasse,

    ein Schluck aus dem Teich ersetzt den Arztbesuch! Keine Gelenkschmerzen dank Diclofenac, keine Kinder dank Antibabypille und voellig relaxed dank Neuroleptika!
    Da spar ich mir die Praxisgebuehr!
  9. #28

    Panta rhei - alles fließt

    Der Mensch kann nichts für sich behalten.
    Alles fließt - Aristoteles hatte das nicht nur philosophisch gemeint.
    Wenn man nicht acht gibt, kann man nicht nur im Trüben fischen sondern auch im Fischen trüben.
    Wir hätten vielleich doch nicht alles so eindeutig aus dem Lehrplan vom Papier herunter übernehmen sollen. In der neuen Ich-kann-Schule lernt man wieder, dass alles im Leben zwei Seiten hat. Es wird langsam Zeit, dass wir aufwachen und erkennen, dass das Leben nicht erst dann stattfindet, wenn uns die Schule darauf vorbereitet hat.
    Freundlich grüßt
    Franz Josef Neffe