Neue Bildungsministerin Wanka: Aufstieg in die Machtlosigkeit

dapdJohanna Wanka ist neue Bundesbildungsministerin - aber was hat sie vor? Ihr erster Auftritt gab wenig Hinweise. Als Frau der leisen Töne wird sie in Berlin zulegen müssen, um gehört zu werden. Zumal ihr 16 mächtige Landesvertreter gegenüberstehen.

http://www.spiegel.de/unispiegel/wun...-a-883192.html
  1. #30

    Mantras

    Zitat von bökelmann Beitrag anzeigen
    Den Plural können Sie nicht belegen. So viele plagiatorische Dissertationen aus diesem Gebiet sind ja nun nicht bekannt.
    Für den Plural genügen zwei - zumindest in der deutschen Sprache. In der russischen Sprache braucht man für den Plural fünf, aber auch das wird hier allein in der Politik in den letzten zwei Jahren locker erreicht.

    Zitat von bökelmann Beitrag anzeigen
    Das hier immer wiederkehrende Mantra, dass da wohl fast alle betrogen hätten ist schlicht dümmlich.
    Es ist dümmlich von den Universitäten, daß sie nicht statistisch feststellen lassen, wie es allgemein um die Qualität älterer Doktorarbeiten bestellt ist, und somit gezwungen sind, den Plagiatsjägern hinterherzulaufen, anstatt proaktiv selbst zu agieren. Durch das Hochrechnen der bisherigen Funde im Verhältnis zur Anzahl untersuchter Arbeiten - ein anerkanntes mathematisch-wissenschaftliches Verfahren - kann man in der Tat den Eindruck erlangen, daß es sich bei den bisherigen Funden um keine Einzelfälle handel. Von Mantras ist mir bisher nichts aufgefallen, aber ich bin auch nicht in indischen Foren unterwegs. Es würde mich allerdings überraschen, wenn sich die Inder für die Qualität deutscher Doktorarbeiten interessieren würden.

    Zitat von bökelmann Beitrag anzeigen
    Der Doktorvater kann vielleicht der Meinung sein, er habe damals eine gute Arbeit beurteilt. Faktisch ist diese Arbeit aber von der Uni als plagiatorisch eingestuft worden und das lässt sich nicht mit den subjektiven Erinnerungen eines alten Mannes wegwischen. Fachlich ist der Prof. ohnehin kein besonderes Licht. Er ist nicht habilitiert und hat die Stelle über die "Eingemeindung" der PH in die Uni erhalten.
    Sie haben immer noch nicht verstanden, worum es mir in meinem ursprünglichen Artikel ging. Daher wiederhole ich es noch einmal: wenn der Doktorvater sagt, daß er Schavans Doktorarbeit auch bei aktueller Kenntnis ihrer Fehler angenommen hätte, dann ist Schavans Täuschung - so sie denn vorliegt - nicht mehr entscheidend für den Erhalt der Doktorarbeit. Somit hätte sie dann auch durch Täuschung keine Vorteile erlangt.
  2. #31

    Zitat von MtSchiara Beitrag anzeigen
    Für den Plural genügen zwei - zumindest in der deutschen Sprache. In der russischen Sprache braucht man für den Plural fünf, aber auch das wird hier allein in der Politik in den letzten zwei Jahren locker erreicht.
    Wenn Ihnen ein paar nachgewiesene Plagiate unter 100000en genügen, alle unter Täuschungsverdacht zu stellen, sind Sie kaum noch ernst zu nehmen. Da helfen auch ihre selektiven Zitate aus meinen Beiträgen nicht.
  3. #32

    Zitat von MtSchiara Beitrag anzeigen
    Es ist dümmlich von den Universitäten, daß sie nicht statistisch feststellen lassen, wie es allgemein um die Qualität älterer Doktorarbeiten bestellt ist, und somit gezwungen sind, den Plagiatsjägern hinterherzulaufen, anstatt proaktiv selbst zu agieren. Durch das Hochrechnen der bisherigen Funde im Verhältnis zur Anzahl untersuchter Arbeiten - ein anerkanntes mathematisch-wissenschaftliches Verfahren - kann man in der Tat den Eindruck erlangen, daß es sich bei den bisherigen Funden um keine Einzelfälle handel.
    Die Universitäten haben besseres zu tun, als ohne Anlass alte Dissertationen zu prüfen. Die bisher untersuchten Arbeiten sind schließlich keine repräsentative Auswahl, weshalb ihr "anerkanntes mathematisch-wissenschaftliches Verfahren" einer Hochrechnung von vornherein nicht anwendbar ist. Insofern liegt die Dümmlichkeit schon in Ihrer Forderung.