Bahnverkehr: Zugentgleisung legt Bremer Hauptbahnhof lahm

DPAGestrandete Reisende, stundenlange Verspätungen: Ein Unfall hat am Donnerstag den Gleisverkehr am Bremer Hauptbahnhof komplett stillgelegt. Tausende Passagiere waren betroffen.

http://www.spiegel.de/reise/aktuell/...-a-883480.html
  1. #1

    optional

    Ist doch klar wie es zu dem Unglück kommen konnte....

    jeder der sich an eine Bahnstrecke stellt und mal hinhört wie die Güterzüge rumpeln und quietschen, der weiß das die Waggons aus den 50ern nicht gewartet werden und die Lager heftig ausgeschlagen sind....
  2. #2

    Diese Vorkommnisse häufen sich bedenklich weil

    die Bahn offenbar zu wenig in präventive Wartung investiert. Es scheint kostengünstiger zu sein, auf technische Pannen bzw. Ausfälle etc. zu warten, um dann mit Methoden des "incident management" zu reagieren. Als Dienstleister mit hoher Verantwortung für die zu befördernden Menschen sollte man jedoch nicht auf dieses "Feuerwehr-Prinzip" setzen, sondern durch vorsorgliche Wartung von Fahrgerät, Gleisanlagen und essentiell wichtigen Systemkomponenten einem verheerenden Unfall vorbeugen. Letzterer wird unausweichlich zu beklagen sein, sollte die Bahn bei dem derzeit betriebenen Wartungsmodell verbleiben.
  3. #3

    Ach, Sie kennen schon die Ursache?! Na, dann mal raus damit, ersparen Sie den Ermittlern viel Arbeit!

    Im Übrigen gibt es "die Bahn" nicht mehr, das sollte sich mittlerweile überall herumgesprochen haben. Und ob es an den Wagen des privaten Verkehrsunternehmens gelegen hat, an schadhaften Gleisen von DB-Netz oder ob schlicht nur ein gedankenloser Fahrdienstleiter unter dem Zug die Fahrstraße aufgelöst und eine Weiche umgestellt hat, wird das Eisenbahnbundesamt ermitteln.
  4. #4

    Lieber politik-nein-danke,

    wo hast du denn das nachgelesen? Bzw. du hörst du dich so an, as hättest du die super Ahnung von Lokomotiven und Waggons.

    Was du hier den Firmen unterstellst, muss ich dir leider ein Strich durch die Rechnung machen...

    1. Bei diesem Unfall, waren keine Waggons aus den 50. Jahren beteiligt!
    2. Sind kaum noch Waggons aus den 50. Jahren im Umlauf!
    3. Lager ausgeschlagen?... Würde dies der Fall sein, dann hätten wir pro Tag in Deutschland tausende Zugunglücke.


    Ich würde dich höflichst bitten, deine auf deutsch gesagte "Klugscheißerrei" zu lassen und mal selbst in den BW's bzw. AW's nachzufragen, wann und wie die einzelnen Güterwaggons, bzw. das gesamte Wagenmaterial der Deutschen Bahn oder der jeweiligen anderen Bahngesellschaften gewartet werden!

    Bis dahin, dir einen schönen Abend!

    PS: In Sachen Bahn würde ich vorsichtig sein!


    Zitat von politik-nein-danke Beitrag anzeigen
    Ist doch klar wie es zu dem Unglück kommen konnte....

    jeder der sich an eine Bahnstrecke stellt und mal hinhört wie die Güterzüge rumpeln und quietschen, der weiß das die Waggons aus den 50ern nicht gewartet werden und die Lager heftig ausgeschlagen sind....
  5. #5

    Würdest du mal genau hingucken, würdest du sehen, das es kein Wagenmaterial der Deutschen Bahn ist, sondern der Firma PCT Altmann, die selbst für ihr Wagenmaterial verantwortlich, und Erfahrungsgemäß nach den Richtlinien des Eisenbahn-Bundesamt warten lässt. Die Deutsche Bahn hat eigentlich in diesem Unfall keine Schuld!


    Zitat von mediamungo Beitrag anzeigen
    die Bahn offenbar zu wenig in präventive Wartung investiert. Es scheint kostengünstiger zu sein, auf technische Pannen bzw. Ausfälle etc. zu warten, um dann mit Methoden des "incident management" zu reagieren. Als Dienstleister mit hoher Verantwortung für die zu befördernden Menschen sollte man jedoch nicht auf dieses "Feuerwehr-Prinzip" setzen, sondern durch vorsorgliche Wartung von Fahrgerät, Gleisanlagen und essentiell wichtigen Systemkomponenten einem verheerenden Unfall vorbeugen. Letzterer wird unausweichlich zu beklagen sein, sollte die Bahn bei dem derzeit betriebenen Wartungsmodell verbleiben.
  6. #6

    Kurz zuvor sind auf den beiden Gleisen zw. 4 und 5 noch jeweils 1 Güterzug gefahren, danach liefen 3 Bahnmitarbeiter darauf rum und haben iwas abgemessen, einer hatte eine Metallvorrichtung in der Hand.
    Und ca. 15 Minuten später entgleist ein Zug....
    Also wenn das auf einem der Gleise zw 4&5 war, dann hat da wohl einer der Arbeiter was im Gleis/Weiche liegen lassen ^^

    Toll nur, dass die Bahn eine halbe Stunde braucht, um den Leute mitzuteilen, dass ein Zug entgleist ist, und weitere 15 Minuten, bis sie realisiert, dass das auf absehbare Zeit nix mehr wird (habe also 45 Minuten sinnlos vergeudet). Dann sperrt ein übereifriger Mitarbeiter den Aufgang zu Gleis 5&6 mit Flatterband ab, während sich noch Personen auf dem Bahnsteig befinden.
    Grob fahrlässig, im Falle einer Panik/Feueralarm/... wären die Leute alle toll in das Absperrband gerannt, evtl. sollte die Bahn das mal prüfen....
  7. #7

    optional

    Was hier alles gemutmaßt wird ist Hanebüchen.
    @zeckenhasser, im ESTW-Bereich kann eine durch einen Zug belegte Fahrstraße nicht 'gedankenlos aufgelöst' werden.

    Falls ein Mangel an der Infrastruktur ursächlich war ist ggfs. tatsächlich das Eisenbahninfrastrukturunternehmen verantwortlich. Von einem systematischen "Feuerwehrpinzip" in Bezug auf sicherheitsrelevante Bereiche der Eisenbahninfrastrukur kann in Deutschland jedoch absolut keine Rede sein.

    Es wird sich eh ein Mangel am Zug als Unfallursache herausstellen, z.B. ein festgefressenes Lager (Heißläufer). Die Entgleisung eines Fahrgestells oder einer Achse passiert auf der freien Strecke, der Zug fährt aber erst mal weiter. Sobald die entgleiste Achse auf eine Weiche trifft (z.B. im nächsten Bahnhof) knallt es.