Bankdaten: Schweiz und USA unterzeichnen Steuerabkommen

REUTERSSchweizer Banken müssen US-Behörden ab 2014 Kundendaten liefern. Das sieht ein Abkommen vor, das die beiden Länder nun unterzeichneten. Die Geldhäuser haben widerwillig zugestimmt. Sie fürchten, dass ihnen eine Ablehnung noch mehr schaden würde.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...-a-883434.html
  1. #1

    Den Vertrag abschreiben,

    anstatt USA = EU einfügen und der Schweiz zustellen mit demselben Angebot der USA, welches die Schweiz nicht ablehnen konnte.
    Danach allen anderen Steueroasen ein ähnliches Angebot machen.
  2. #2

    Vorbild

    Die USA zeigt wie man es macht.
    Finanzminister Schäuble soll sich mal ein Beispiel nehmen anstatt immer garstiger zu werden und seine eigenen Leute zusammen zu scheissen.
    --- Aber vielleicht will Schäuble ja seine CDU-Wähler schützen...
  3. #3

    Es geht also wenn man nur genug Druck macht

    Ein solches Steuerabkommen hätte der Bundesrat mit Sicherheit mitgetragen. Aber das Schäuble-Abkommen war nur zu Gunsten der schweizer Banken der deutschen Steuerhinterzieher verfasst. Man muss sich das vorstellen, da wird Herrn Schäuble ein Steuerabkommen von den Schweizern unterbreitet. Dies wurde von den schweizer Bankern formuliert und von schweizer Politikern abgesegnet. Und Herr Schäuble akzeptiert dies, ohne weiter zu verhandeln. Selbst die involvierten Schweizer waren hinterher völlig erstaunt darüber. Die konnten es nicht glauben, dass Herr Schäuble hier nicht verhandelt hat und einfach zustimmte. In Deutschland wurde das von der CDU dann allerdings völlig anders propagiert. Worte wie zähe und harte Verhandlungen vielen. Alles Quatsch. Schließlich möchte ja Schwarz-Gelb nicht die eigenen Freunde und Spender verärgern oder im schlimmsten Fall riskieren, dass eigene Parteimitglieder auffliegen. Es reicht schließlich, dass eine Plagiatsaffäre nach der anderen die Reihen von Schwarz-Gelb ausdünnt.
  4. #4

    Zuerst

    Zitat von spiekr Beitrag anzeigen
    anstatt USA = EU einfügen und der Schweiz zustellen mit demselben Angebot der USA, welches die Schweiz nicht ablehnen konnte.
    Danach allen anderen Steueroasen ein ähnliches Angebot machen.
    müsste die EU das gleiche Abkommen innerhalb der eigenen Grenzen in Kraft setzen. Damit meine ich, dass zwischen den EU-Staaten kein automatischer Informationsaustausch stattfindet. Oder hat etwa die BRD nachgeprüft, ob alle Griechen, die wie man im Spiegel lesen konnte, in den letzten Monaten im grossen Stil deutsche Immobilien gekauft haben mit versteuertem Geld bezahlt haben. Ausserdem bin ich schon jetzt auf die Reaktion der Luxemburger, Zyprioten, etc. gespannt. Letztere werden vor lauter Schock gleich noch ein Hilfsprogramm verlangen.
  5. #5

    optional

    Wegen FATCA und weil die USA begonnen haben -im Gegensatz zu vergangenen Jahrzehnten- die Steuern auf Kapitalerträge wirklich einzutreiben, geben immer mehr wirklich reiche US-Bürger ihre Staatsangehörigkeit ab. Nebenbei widert mich dieses imperiale Gehabe der USA an.
  6. #6

    Wer Steueroasen abschaffen will

    Zitat von was-neues-aus-der-ch Beitrag anzeigen
    müsste die EU das gleiche Abkommen innerhalb der eigenen Grenzen in Kraft setzen. Damit meine ich, dass zwischen den EU-Staaten kein automatischer Informationsaustausch stattfindet. Oder hat etwa die BRD nachgeprüft, ob alle Griechen, die wie man im .....
    wie ich, hat auch mit Steuerbetrügern in EU Ländern kein Mitleid.
    Seien Sie weiterhin gespannt aber sicher, dass das CH Geschäftsmodell weiter bröckeln wird.
    Der Verweis auf andere Schamrotzerstaaten macht das CH Model keinen Deut besser - der Verweis ist eher ein Eingeständnis, dass man schmarotzt (wie es alle anderen auch täten, wenn Sie so "schlau" wie die Schweizer wären).
  7. #7

    Tja... wer sich nicht entscheiden kann

    ... der verpasst den Zug. Bzw, Deutschland kann nicht so ein Druck ausüben. Eine geeignete Basis wäre das (RIP) der Steuerabkommen. Aber nein... Hartnäckigkeit hat gewonnen.
  8. #8

    schön

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Schweizer Banken müssen US-Behörden ab 2014 Kundendaten liefern. Das sieht ein Abkommen vor, das die beiden Länder nun unterzeichneten. Die Geldhäuser haben widerwillig zugestimmt. Sie fürchten, dass ihnen eine Ablehnung noch mehr schaden würde.

    Schweiz und USA unterzeichnen Steuerabkommen - SPIEGEL ONLINE
    Da hat es sich doch gelohnt, dass die SPD und Grüne das Scheinabkommen zur Legalisierung von Steuerkriminellen mit der Schweiz blockiert haben. Jetzt gibt es eine Blaupause für ein wirkliches Abkommen gegen Steuerverbrecher. Sehr schön!
  9. #9

    Steuerabkommen mit der Schweiz

    und Deutschland wird erst zustande kommen wenn welche an der macht sitzen die daran interessiert sind das keine Steuerhinterzieher belohnt werden dürfen. Wenn Schäuble wirklich nur das was die Schweizer vorgeschlagen haben abgesegnet hat dann sollte er Abdanken in den Ruhestand.Man weiß auch nicht wen er mit dem Gesetz schützen wollte und auch will.
    Wann gehen endlich mal die 70 jährigen im Bund in Ruhestand. Sind die so Geldgeil?
    Die im Bund können ja bald eine Seniorenveranstaltung eröffnen.