Eckart von Hirschhausen: Herr Doktor macht krank

Bertelsmann StiftungWoran leidet unser Gesundheitssystem? Einer muss es wissen: Eckart von Hirschhausen. Deutschlands bekanntester Arzt praktiziert jetzt auf offener Bühne. In seiner Videosprechstunde "Faktencheck Gesundheit" enthüllt er die Abgründe des Medizinbetriebs.

http://www.spiegel.de/gesundheit/dia...-a-882898.html
  1. #1

    von allen skandalen des gesundheitsbetriebes ist das unter drogen-setzen von aktiven kindern und jugendlichen zum zwecke der ruhigstellung der erschreckenste.

    dabei bilden pharmaindustrie, ärztr und überforderte eltern ein unrühmlichjes kartell zum schaden der heranwachsenden generation.

    anstatt die aktivität sinnvoll in körperliche betätigung zu lenken, wirft man pillen ein um so das problem zu lösen.

    unglaublich, das soetwas in deutschland möglich ist.
  2. #2

    die Untersuchung ...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Woran leidet unser Gesundheitssystem? Einer muss es wissen: Eckart von Hirschhausen. Deutschlands bekanntester Arzt praktiziert jetzt auf offener Bühne. In seiner Videosprechstunde "Faktencheck Gesundheit" enthüllt er die Abgründe des Medizinbetriebs.

    Eckart von Hirschhausen: Faktencheck Gesundheit über zu viel Medizin - SPIEGEL ONLINE
    des Patienten kommt nur noch selten vor. Die Ärzte orientieren sich sehr stark an Laborwerten und anderen technischen Verfahren. Sie sehen kaum den Patienten und haben zu wenig Zeit. Viele Erkrankungen werden erst durch die Schilderung des Patienten erkennbar. Leider sehen auch die Studenten schon während ihrer Ausbildung eigentlich kaum Patienten. Der Patient wird verwaltet, nicht behandelt und untersucht! High Tech im Gesundheitswesen schadet wahrscheinlich mehr als es nutzt. Auch die neue elektronische Patientenakte die jetzt vermehrt angewandt wird schickt die Arzt wie auch die Pflege an den Schreibtisch anstatt ans Bett des Patienten.
  3. #3

    man sollte sich mal die youtube verfuegbaren sachen von georg schramm ansehen bzgl pharmareferent etc, da blickt man in abgruende - und diese kaberettszenen sind schon einige jahre alt. leider hoert herr schramm wohl zum jahresende auf, was nur zu bedauern ist
  4. #4

    interessant...

    Zitat von lebenslang Beitrag anzeigen
    von allen skandalen des gesundheitsbetriebes ist das unter drogen-setzen von aktiven kindern und jugendlichen zum zwecke der ruhigstellung der erschreckenste.

    dabei bilden pharmaindustrie, ärztr und überforderte eltern ein unrühmlichjes kartell zum schaden der heranwachsenden generation.

    anstatt die aktivität sinnvoll in körperliche betätigung zu lenken, wirft man pillen ein um so das problem zu lösen.

    unglaublich, das soetwas in deutschland möglich ist.
    aber auch dass alle das mitmachen und sich niemand wehrt! Jeder mündige Bürger hat das Recht Therapien abzulehnen. Ich esse auch keine Kohle auch wenn sie mir als Fleisch angeboten wird, so einfach ist das.
    Eigenverantwortung ist hier gefragt!
  5. #5

    Auf Symtome warten, aber Herr Doktor

    Der Tumor sieht zwar verdächtig aus, warten wir erstmal ab bis er Beschwerden macht und gestreut hat, Die Entzündung im Kniegelenk sieht zwar übel aus, kann Gewebe zerstören. Wenn ich sie mir aber anschaue, sie laufen noch ganz flott. Zähne zusammenbeißen. Röntgen machen wir, wenn sie Krücken brauchen.
    Natürlich ist bekannt, dass vor sllem Chirurgen ihre Fallzahlen brauchen und dass der Deutsche mit Leidenschaft von einem zum anderen Arzt oft wöchentlich rennt. Dagegen könnte man was tun.
    Aber z.B. Fallpauschalen im Palliativbereich einführen. ..eine Horrorvorstellung. "Stirb nicht so langsam, sprengt unser Budget." Aber mit Medikamenten können wir Tempo machen, sonst wird uns das nicht bezahlt.
    Mann kann viel verbessern. .aber man sollte erstmal damit anfangen, die 2-Klassenmedizin auf den Prüfstand zu stellen. Die KVs abschaffen. Beu Letzterem gubts Milliardeneinsparpotenzial.
  6. #6

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Woran leidet unser Gesundheitssystem? Einer muss es wissen: Eckart von Hirschhausen. Deutschlands bekanntester Arzt praktiziert jetzt auf offener Bühne. In seiner Videosprechstunde "Faktencheck Gesundheit" enthüllt er die Abgründe des Medizinbetriebs.

    Eckart von Hirschhausen: Faktencheck Gesundheit über zu viel Medizin - SPIEGEL ONLINE
    ES geht um viel, sehr viel geld!
  7. #7

    Der Kabarettist als Experte?

    Schon die Witzsendungen von Hirschhausen und seine Talkshow sind nur mit Beruhigungs- oder gar Betäubungsmitteln zu ertragen. Und dieser Spassmoderator darf sich jetzt ernsthaft mit Gesundheit beschäftigen? Danke nein.
  8. #8

    ADHS, Ritalin und Co.

    Grundsätzlich haben Sie durchaus recht! Doch wenn Sie sich mit Kindern, die ein ausgepägtes ADH-Syndrom zeigen, befassen, werden sie schnell feststellen, dass zum aktuellen Zeitpunkt oft nur der Griff zum Medikament hilft. Das heißt keineswegs, dass es in der Vergangenheit dieser Kinder nicht bereits etliche Versäumisse gab, die den Krankheitsverlauf provoziert oder begünstigt haben. Das bringt mich persönlich am meisten auf die Palme. Und ist das Kind erst einmal wieder leichter zu kontrollieren, sehen betroffene Eltern oft keine Veranlassung, Alternativen zu finden oder darüberhinaus aktiv zu werden.
    Ich bin davon überzeugt, dass ADHS heutzutage nicht nur häufiger diagnostiziert wird, sondern tatsächich auch häufiger auftritt.
  9. #9

    Zitat von kdshp Beitrag anzeigen
    ES geht um viel, sehr viel geld!
    Ja. Daher ist die zunehmde Privatisierung auch teilverantwortlich.
    Privat ist nicht zwangsläufig effektiver als öffentlich.
    Nicht gegen Kostenkontrolle und wirtschaftlich verantwortungsvoller Umgang mit Geldern, im Gegenteil, aber privatwirtschaftliche Unternehmen wollen in erster Linie Profit erwirschaften.
    Und da sind Abschiebung von Problemfällen, wenn der Kostenrahmen der Fallpauschale gesprengt zu werden droht oder Kranke zu produzieren die gar nicht krank sind natürlich hilfreiche Mittel zur Profitorientierung.

    Keine Frage, ich kenne eine Menge grade Praxisärzte, denen solche Methoden nicht im Ansatz in den Sinn kommen würde, die im Gegenteil auch dann Dinge tun, wenn sie durch Fallpauschalen nicht abgedeckt sind, einfach, weil sie diese für richtig halten.
    Am Hungertuch nagt von denen auch keiner.

    Im KH-Bereich oder in der Pflege jedoch, wo die obersten Entscheider meist eher nicht Arzt sondern Betriebswirtschaftler sind...

    Es gibt einfach Bereiche, da hat die Orientierung auf Profitmaximierung nichts zu suchen. Punkt.