Rede zur Lage der Nation: Obama sagt Kongress den Kampf an

REUTERSEs war ein starker, aber provozierender Auftritt: Bei seiner Rede zur Lage der Nation bekennt sich US-Präsident Barack Obama zu einem linksliberalen Kurs. Die Republikaner will er damit in die Defensive zwingen.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...-a-883029.html
  1. #1

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Es war ein starker, aber provozierender Auftritt: Bei seiner Rede zur Lage der Nation bekennt sich US-Präsident Barack Obama zu einem linksliberalen Kurs. Die Republikaner will er damit in die Defensive zwingen.

    Rede zur Lage der Nation: Obama sagt Kongress den Kampf an - SPIEGEL ONLINE
    Guantanamo nicht geschlossen, Palästina als Staat nicht vorhanden, Dauerkonflikt mit dem Iran und Nordkorea, Währungskonflikt mit China, Resetproject mit Russland wird gerade negiert, Unterstützung der bewaffneten Terroristen in Syrien, Nichtbekämpfung des Drogenanbaues in Afganistan (wieviele Menschen sterben alleine durch diese afganischen Drogen?), Zahlung an das ägyptische Militär, Unterstützung der "Vorzeigedemokratien" Saudi-Arabien und Katar, Demokratrie"einführung" im Irak, unüberschaubare Schulden, marode Infrastruktur (Energienetz) und massenhafte Verarmung in den USA, alles Probleme die einer Lösung bedürfen. Ich habe das Gefühl, die selbsternannte Weltpolizei verliert die Kontrolle über die selbstauferlegten Konfikte. Überall werden kleine Feuer gelegt, ich hoffe es wird kein Flächenbrand gegen die USA.
  2. #2

    Einmal ehrlich, Herr Fischer

    wes ist das? Berichterstattung? Subjektiver Eindruck aus deutscher Sicht? Ist das Journalismus?

    Alles was ich aus meiner unmassgeblichen amerikanischen Sicht dazu sagen kann ist, dass es mit meiner Wahrnehmung der Stimmung im Lande wenig zu tun hat. Aber ich sitze auch nicht in Washington DC und lebe von den monatlich nach Hamburg geschickten expense reports.

    Aber mir ist schon klar, dem merkwuerdigen Konzept von Meinungsfreiheit und Toleranz in diesem Forum entsprechend, wird mein Beitrag sicher wieder unter den Tisch fallen. Zuallerletzt erwarte ich eine Antwort auf meine Fragen.
  3. #3

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Verbot von Kriegswaffen
    Was für ein Schwachsinn. Als wären Kriegswaffen nicht schon längst verboten, meine Güte. Ein wenig Recherche wäre doch mal angebracht. Ist das Absicht oder ist der zuständige Redakteur einfach nur inkompetent?

    Immerhin wurde erwähnt dass es in den USA - im Gegensatz zum heiligen Deutschland - einen Mindestlohn gibt.

    NDAA mit Indefinite Detention, weniger Waffen für die Bürger, ein stärkerer Staat - ja, außerordentlich linksliberal. Nicht.
  4. #4

    Er könnte...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Es war ein starker, aber provozierender Auftritt: Bei seiner Rede zur Lage der Nation bekennt sich US-Präsident Barack Obama zu einem linksliberalen Kurs. Die Republikaner will er damit in die Defensive zwingen.

    Rede zur Lage der Nation: Obama sagt Kongress den Kampf an - SPIEGEL ONLINE
    Was zumindest dafür spricht, dass Obama sich nun einmal ganz auf seine eigenen, doch recht positiven und sinnvollen Wünsche besinnt und das meist zwangsläufige diplomatische Vorgehen aussen vor lassen kann, ist die Tatsache, dass er sich nun nicht mehr im Wahlkampf befindet und auch nie wieder befinden wird.
    Er könnte bis zum Ende seiner Amtszeit tatsächlich noch einiges bewegen.
  5. #5

    Is ja süß,

    aber an seinen Taten kann man ihn erkennen.
  6. #6

    Yes you can!

    Bravo Herr Obama.
    Wollen wir mal hoffen, dass wenigstens 50% der Ziele erfüllt werden.
    Ich wünsche gute Umsetzung.
  7. #7

    Vielleicht

    Es bleibt zu hoffen, das er keine Steine der Republikaner in den Weg gelegt bekommt.
  8. #8

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Es war ein starker, aber provozierender Auftritt: Bei seiner Rede zur Lage der Nation bekennt sich US-Präsident Barack Obama zu einem linksliberalen Kurs. Die Republikaner will er damit in die Defensive zwingen.

    Rede zur Lage der Nation: Obama sagt Kongress den Kampf an - SPIEGEL ONLINE
    Amerika hatte es geschafft innerhalb von wenigen Jahrhunderten zu grössten Macht in der Welt zu werden. Dass dies so war hatte Gründe, Obama implementiert nun gerne das Gegenteil von dem was Amerika ausgemacht hat.

    Der Staat ist der Krebs der Gesellschaft, er behindert, reguliert und je grösser er ist, desto mehr Freiheit hat er geraubt.
    Obama schwingt immer gute Reden, inspirierend, aber selten kohärent oder konkret. Er spielt auf seiner Flötte, und die Ratten folgen und vergessen was ihr Land gross gemacht hat.

    In Europa ist es noch schlimmer, da versucht nicht mal mehr jemand auf der Flötte zu spielen, da wird der Kommunsimus über die Hintertür eingeführt.
  9. #9

    Kante zeigen

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Es war ein starker, aber provozierender Auftritt: Bei seiner Rede zur Lage der Nation bekennt sich US-Präsident Barack Obama zu einem linksliberalen Kurs. Die Republikaner will er damit in die Defensive zwingen.

    Rede zur Lage der Nation: Obama sagt Kongress den Kampf an - SPIEGEL ONLINE
    Offensichtlich begünstigt das amerikanische System eine Chamäleon-Politik: in der ersten Amtsperiode wird schön schwammig jedem nach dem Mund geredet, um ja nicht die angestrebte zweite Amtsperiode zu vergeigen.
    In der zweiten Amtsperiode kann dann endlich Kante gezeigt werden und Politik gemacht werden. Spät, sehr spät, viel Zeit und viele Chancen werden so verdattelt. Jetzt würde ich gerne den Obama sehen, auf den ich schon vor der ersten Amtsperiode gehofft habe. Schaun'mer mal!