Wlada in New York: Verkehrsbeunruhigte Zone

Rafael VaronaSchnell, schneller, New York: Studentin Wlada Kolosowa, 26, empfindet jede Uhr in der Metropole als Stoppuhr. Gegen die rennt und radelt sie an, manchmal voller Angstschweiß.

http://www.spiegel.de/unispiegel/stu...-a-880789.html
  1. #1

    Koffer packen...

    ... und schleunigst zurück ins beschauliche Berlin. NYC bist Du anscheinend nicht gewachsen und überfordert Dich.
  2. #2

    Picklebacks an der Bar (Whiskey-Shots, die mit Gurkenwasser runtergespült werden)

    Klingt widerlich. (wie Bubbletea)
    Könnte man viel Geld für verlangen (wie bei Bubbletea)


    ...
  3. #3

    Habe den Sinn diese Artikels nicht

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Schnell, schneller, New York: Studentin <i>Wlada Kolosowa</i>, 26, empfindet jede Uhr in der Metropole als Stoppuhr. Gegen die rennt und radelt sie an, manchmal voller Angstschweiß.

    Wlada Kolosowa: Immer in Bewegung in New York - SPIEGEL ONLINE
    verstanden. Habe mehr das Gefuehl, hier wurden Saetze niedergeschrieben, die wie Gedanken in einem (verwirten) Kopf auftauchen, um ohne Zusammenhang mit anderen Gedanken gleich wieder zu verschwinden. Fuer Dich Flada, Tatsache ist, das es in dieser Stadt so gut wie keine oeffentlichen Uhren existieren, weder in der Subway noch am Flughafen noch auf der Strasse. So ist man getrieben, eben weil man nicht weiss, was gerade die Uhr geschlagen hat (oder man muss halt auf seinem Cell nachsehen). Warscheinlich der Grund, warum Du den Flieger verpasst hast.
  4. #4

    Es wird langsam peinlich

    Flugzeug verpassen? Das hat weniger mit Verkehr als mit miserabler Planung und vielleicht mit Knauserei fuers "Shuttle" zu tun ("Dial 1-800-Break-Down"?). Der Verkehr ist hier nicht halb so chaotisch wie von W. beschrieben -- Radfahrer allerdings die ruecksichtslosesten Verkehrsteilnehmer in Manhattan -- man muss nur wissen, wie man wohin am besten kommt. Eine der wichtigsten Fortbewegungsformen hier ist uebrigens das Zu-Fuss-Gehen. Ich zweifle daran, dass W. zum Verkehr in New York einen Beitrag bieten kann; und auch nicht zur Musikgeschichte, denn die muss doch mindestens mit "Take the A Train" anfangen. Von hier jedenfalls wuenschen wir Ms. W. einen Urlaub in Bangkok oder Jakarta, mit Taxi waehrend der Rushhour.
  5. #5

    Völlig belangloser Artikel

    Das steht in jedem x-beliebigen Reiseführer.

    Wlada, Du hast leider einfach wirklich nichts zu erzählen, wahrscheinlich weil Du in NY niemanden.

    Und dann noch was: Dieses immer und immer wieder eingesetzte Stilmittel der Kaskade der Absurditäten nutzt sich irgendwann ab. Versuch mal was neues.
  6. #6

    Toll und sehr lebendig geschrieben!
  7. #7

    Brustfütterungs-Treff

    Man nennt es auf Deutsch auch Still-Treff. Soll es auch in Deutschland geben...
  8. #8

    Zeitgeist-Beobachterin mit reichlich Talent

    Die Kolumne von Frau Kolosowa lese ich immer wieder gern. Heute habe ich hier das mit den Haien gelernt und über mich entdeckt, dass ich viel zu lange nicht mehr "Verlass die Stadt" von Gustav gehört hatte.
    Wem die Erzählweise dagegen zu platt und zu vorhersagbar scheint, dem empfehle ich gegen seine Unterforderung Philosophiestunden über das Deleuze'sche Ritornell. Jenes ist als eine Denkmelodie vorgestellt, dem Reviergesang mancher Tiere verwandt, welche sich die Fremde anzueignen, die eigene Person aller Postmoderne zum Trotz zu reterritorialisieren versucht...
    Und dann war da noch Picasso, der provokant fragte, warum man anstelle der Kunst nicht versucht, den Gesang der Vögel zu verstehen.
    Also, Frau Kolosowa, bitte in NYC bleiben und dem Monster weiter auf Zähne, Puls und Flügel fühlen!
  9. #9

    Wlada...

    Eine solche Reportage kann durchaus spannend sein, wenn sie von Authenzität geprägt ist und man das Gefühl hat, ein wirklicher Experte der Stadt schreibt etwas, was man noch nicht kennt.

    Bei Wlada ist der neue Informationsgehalt meistens weniger als man in einem NY-Reiseführer findet bzw. für jeden Standard-Touristen, der schon mal in NY war.

    Mit ihrem jungen Berlin-Text-Stil mag sie zwar frisch erscheinen, aber häufig erinnern mich ihre Worte nur an eine Dame aus der Piratenpartei, die ähnliche Wortfetzen aneinander heftet.

    Dennoch: Genieß die Zeit dort, konzentriere dich lieber auf die Fashion-Week-Artikel und stelle weniger dich als mehr die Stadt New York in den Vordergrund.