Umstrittene Bohrmethode: Fracking wird zum Wahlkampf-Aufreger

DPADie Bundesregierung will das umstrittene Fracking ausgerechnet im Wahljahr vorantreiben, wenn auch unter strengen Auflagen. Die Opposition spricht von Trickserei, Umweltschützer schlagen Alarm - der Einsatz der riskanten Technologie könnte eine bundesweite Protestwelle auslösen.

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...-a-882634.html
  1. #1

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Bundesregierung will das umstrittene Fracking ausgerechnet im Wahljahr vorantreiben, wenn auch unter strengen Auflagen. Die Opposition spricht von Trickserei, Umweltschützer schlagen Alarm - der Einsatz der riskanten Technologie könnte eine bundesweite Protestwelle auslösen.

    Umstrittene Gasförderung: Fracking wird zum politischen Zankapfel - SPIEGEL ONLINE
    So wie ich das Ganze verstanden habe, will die Regierung eigentlich weniger das Fracken vorantreiben, als bestimmte Regeln dafür zu finden, die in D allgemein gültig sind.
    Aber vor der Wahl wird eine Baustelle nach der anderen aufgemacht.
  2. #2

    typisch

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Bundesregierung will das umstrittene Fracking ausgerechnet im Wahljahr vorantreiben, wenn auch unter strengen Auflagen. Die Opposition spricht von Trickserei, Umweltschützer schlagen Alarm - der Einsatz der riskanten Technologie könnte eine bundesweite Protestwelle auslösen.

    Umstrittene Gasförderung: Fracking wird zum politischen Zankapfel - SPIEGEL ONLINE
    Hier soll also wieder eine zukunftsfähige Technik, die ja bereits angewendet wird, auf dem Populismusaltar geopfert werden. Während sich andere Länder vom Import der Rohstoffe etwas weniger abhängig machen, ist Deutschland wieder dagegen. Typisch!
  3. #3

    optional

    "das sogenannte Fracking, eine chemische Fördermethode" wenn man das schon liest.

    Wie waere es einmal mit richtiger und korrekter Recherche ueber so eine Technologie bevor man einfach was schreibt was sowieso nicht stimmt. Aber erst mal alles von vorn herein schlecht schreiben. Die Qualitaet der Artikel auf Spiegel Online nimmt wirklich ab. Mehr kann man da echt nicht sagen...
  4. #4

    Die Fracker sollten gesetzlich verpflichtet werden, sich gegen alle eventuell auftretenden Umweltschäden zu versichern, und zwar mit unbegrenzter Deckung.
    Dann hat sich das ganz schnell erledigt, keine Versicherung wird das Risiko überhaupt berechnen können oder übernehmen.
  5. #5

    Energetische Unabhängigkeit sehr wichtig

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Bundesregierung will das umstrittene Fracking ausgerechnet im Wahljahr vorantreiben, wenn auch unter strengen Auflagen. Die Opposition spricht von Trickserei, Umweltschützer schlagen Alarm - der Einsatz der riskanten Technologie könnte eine bundesweite Protestwelle auslösen.

    Umstrittene Gasförderung: Fracking wird zum politischen Zankapfel - SPIEGEL ONLINE
    Nachdem wir als einzige in der Fukushima Hysterie unilateral aus der Atomenergie ausgestiegen sind und die regenerativen Energiequellen nicht das bieten können, was wir an Volumen brauchen, zumindest zu bezahlbaren Preisen, sollte man das Fracking auf jeden Fall weiter Evaulieren und Formeln finden, die einen Einsatz zulassen. Gegen die Not-in-my-backyard Protestwellen hilft sowieso kein Reden. Also weiter machen!
  6. #6

    Alter Hut

    Fracking wird schon seit Jahrzehnten weltweit, auch in Deutschland durchgeführt um die Lagerstätten besser zu Entölen, bzw. zu Entgasen. Neu ist nur das Muttergestein, das meist in großer Teufe liegt, ansonsten selbe Bohrzusätze selbe "Chemilkalien". Was jetzt daran so gefährlich für das Grundwasser sein soll kann ich nach 25 Jahren Berufserfahrung im Grundwasserschutz nicht nachvollziehen.
  7. #7

    Siehe USA!

    Zu dem Thema habe ich nur einen Kommentar.
    Wenn man in US-TV-Dokus sieht das Bewohner bestimmter Regionen, in denen massiv Frecking betrieben wurde, ihr Leitungswasser abfackeln können; dann sollten wir wohl kaum in DL damit beginnen den gleichen Fehler zu machen und unser Grundwasser mit Chemie verseuchen.

    Die Regierung, einschließlich Altmaier, beugt sich mal wieder den Interessen der Lobbyisten. Fortschritt auf Kosten der Umwelt ist kein Fortschritt, sondern blinde Gier. Diese Gier kann uns teuer zu stehen kommen. Es muss andere Methoden geben um Gas zu fördern, ohne Chemikalien die in die Erde geleitet werden. Frecking ist vermutlich das günstigste, und damit Profit orientiert für die Förderer.

    Es ist auch bezeichnet das in deutschen Dokus keiner der großen Energie-Firmen Auskunft geben will. Das heißt für mich die wissen sehr genau das sie die Umwelt damit verschmutzen.

    Guten Appetit beim trinken von Wasser aus Frecking gebieten.
    Das schmeckt der 5 Uhr Tee direkt viel besser......

    PS.
    Aber vlt leben sie auch in einer Region in der die Regierung Uran-Kunst-Dünger duldet. Auch dieses Uran kommt eines Tages im Grundwasser an....LECKER!!! Massenproduktion hat einen Beigeschmack...
  8. #8

    Zitat von Akula1 Beitrag anzeigen
    "das sogenannte Fracking, eine chemische Fördermethode" wenn man das schon liest.

    Wie waere es einmal mit richtiger und korrekter Recherche ueber so eine Technologie bevor man einfach was schreibt was sowieso nicht stimmt. Aber erst mal alles von vorn herein schlecht schreiben. Die Qualitaet der Artikel auf Spiegel Online nimmt wirklich ab. Mehr kann man da echt nicht sagen...
    Sie haben verstanden, was in dem Artikel steht, ich habe verstanden, was in dem Artikel geschrieben ist und für die Leute, die keine Ahnung haben, ist es sowieso egal, was in dem Artikel steht.
  9. #9

    Ade Niedersachsen!

    Dann ist das Energieproblem ja geloest - dann kann man sein Haus mit dem Wasser aus der Wasserleitung heizen!