Grammy-Awards: Vertraute Klänge, neue Namen

REUTERSPreisverleihung nach dem Gießkannenprinzip: Bei der Grammy-Verleihung in Los Angeles wurden alle Favoriten wurden prämiert - Mumford & Suns, Fun. und Gotye gewannen die wichtigsten Preise. Kritikerlieblinge wie die Black Keys oder Frank Ocean wurden in Genre-Kategorien geehrt.

http://www.spiegel.de/kultur/musik/g...-a-882534.html
  1. #20

    Nichtssagend

    Schon in den 90ern haben sich die Simpsons über die Grammys lustig gemacht. Ich weiß nicht, wie es damals war, ob es schon so schlimm wie heutzutage oder vielleicht schon immer so unterirdisch gewesen ist, aber seit ich diese Veranstaltung kenne, ist es nichtssagender Schrott. Dass sich die amerikanische Musikindustrie selbstbeweihräuchert, solllte eigentlich jedem klar sein. Das ist der einzige Zweck. Dass man darüber berichtet, hat ja höchstens Ritualcharakter, weil bekannte Namen dabei sind. Ein reines "Medienereignis" dem Selbstzweck wegen.

    Einen Grammy zu bekommen, ist für Musiker eigentlich auch kein Aushängeschild - im Gegenteil, längst ist es eher abschreckend und sollte den Künstlern zu Denken geben. Für mich fast so eine Art Anti-Auszeichnung, bei der man weiß, wen man denn am besten nicht hört.
    Deswegen finde ich es auch eher schade, wenn Künstler dort nominiert sind oder gewinnen, die mir eigentlich gefallen und nicht in dieser Reihe stehen sollten.