Ex-Fußballstar: Alkoholkranker Gascoigne landet auf Intensivstation

APDie Sorge um Paul Gascoigne wächst. Der frühere britische Fußballprofi wurde auf eine Intensivstation im US-Bundesstaat Arizona verlegt. Dort soll der alkoholsüchtige Ex-Sportler überwacht werden. Zuvor hatte dieser heftig auf die Entzugsmaßnahmen reagiert.

http://www.spiegel.de/panorama/leute...-a-882481.html
  1. #1

    Alles Gute !

    Von ganzem Herzen ! Moege er wieder auf die Beine kommen !!!
  2. #2

    wenn seine freunde meinen, sie müssen ihn in einen flieger setzten und über den altlantik schicken im entzug. aber hallo.
  3. #3

    Passend zur Jahreszeit

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Sorge um Paul Gascoigne wächst. Der frühere britische Fußballprofi wurde auf eine Intensivstation im US-Bundesstaat Arizona verlegt. Dort soll der alkoholsüchtige Ex-Sportler überwacht werden. Zuvor hatte dieser heftig auf die Entzugsmaßnahmen reagiert.

    Ex-Fußballstar: Alkoholkranker Gascoigne landet auf Intensivstation - SPIEGEL ONLINE
    Wieder ein Beispiel, was Alkohol aus einem Menschen machen kann. Passt optimal zur Karnevalszeit. Liebe Komatrinker: Sauft ruhig weiter!
  4. #4

    Ja, immer erstmal in die Notaufnahme. Mit Alkoholentzug ist nicht zu spassen, der ist in den ersten 24-48h hoch lebensgefährlich und auch am 3. und 4. Tag ist noch nicht heraus.
    Dafür muß man auch nicht in irgendeine Spezialklinik, die Behandlung ist Standard. Erst für die Entwöhnung ist die Spezialklinik als Prominenter ausserhalb des eigenen Landes sinnvoll/notwendig.
  5. #5

    respekt, der hat aber gute freunde!
  6. #6

    Hmmm...

    mit dem Ersatzmedikament Distra-Neurin sollte auch der härteste Entzug zu packen sein... es dürfte sich wohl um eine ziemlich heftige Nummer handeln.
  7. #7

    Den Freunden ist es schwer einen Vorwurf zu machen. Die Spezialklinik würde in Deutschland etwa €40'000/3 Monate machen bei GKV, bei dem konkreten Patienten wird da sicherlich deutlich mehr herausholbar sein. Die Klinik wird den Freunden gesagt haben, dass sie ihn hinbringen sollen.

    Jeder Arzt wird denen umgedreht sagen, dass er unbedingt für die ersten Tage auf eine Intensivstation gehört und erst verlegt werden kann, wenn die Medikamente (meiste Benzodiazepine) angeschlagen und selbst wieder abgesetzt wurden (sind ja auch wie Alkohol harte Drogen, bloß besser kontrollierbar absetzbar). Aber in den ersten Tagen des Entzugs geht es erstmal darum das Leben zu retten, deswegen landet man da ja in einem Aquarium, d.h. auf einer Intensiv-Station, und neben all der Technik bekommt man üblicherweise auch alle 10-15 Minuten Besuch von einem Menschen, der checkt, ob noch alles o.k. ist. Aber das kann man halt eben auch im Kreiskrankenhaus Boxtehude bekommen.

    Jedenfalls, die Freunde werden vermutlich mit gutem Willen alles verkehrt gemacht haben, das Problem ist da eher die medizinische Aufklärung. Und für alle, die das noch bezweifeln: Alkohol ist eine sehr harte Droge.
  8. #8

    Großbritannien hat mit dem Alkohol ein Problem, das wohl noch etwas größer ist als im Rest der westlichen Welt.

    Aber solange Massenbesäufnisse wie der Karneval oder das Oktoberfest zum Kulturgut gehören, wird sich da auch in Deutschland nicht viel ändern.

    Trotzdem – oder gerade deshalb: Alles Gute, Gazza!
  9. #9

    Zitat von re@list Beitrag anzeigen
    mit dem Ersatzmedikament Distra-Neurin sollte auch der härteste Entzug zu packen sein... es dürfte sich wohl um eine ziemlich heftige Nummer handeln.
    Das Zeug ist ziemlich stark, Lähmungserscheinungen z.B. bei der Atmung sind da _häufige_ Nebenwirkungen. Das darf eh nur im stationären, eher im intensiv-medizinischen Bereich gegeben haben.

    Bei 4 Flaschen Sprit+Koks+Co, wie Gazzer angegeben hat, sollte wohl klar sein, dass es eben nicht um den Karnevalsumzug geht, sondern es massiv lebensbedrohlich ist. Umso komischer ist die Meldung, dass er auf eine Intensivstation erst gebracht werden mußte. Da gehört so ein Patient von Anfang an hin, alles andere ist >=fahrlässig.