Premiere auf dem roten Planeten: Weltraumauto bohrt Mars an

REUTERS/ NASA/ JPL-Caltech/ MSSSDie Nasa feiert einen historischen Erfolg: Erstmals sei der Mars angebohrt worden, um Gesteinsproben zu nehmen, berichten die Forscher. Der pulverisierte Fels soll Aufschluss geben darüber geben, was früher auf dem Roten Planeten geschah.

http://www.spiegel.de/wissenschaft/w...-a-882458.html
  1. #10

    wenn diese enormen Kosten zum Ziel haben eines Tages die explodierende Menscheit dort anzusiedeln ist das in Ordnung. sich über ein Bohrloch zu freuen ist das einfach zu teuer.
  2. #11

    Zitat von meinmein Beitrag anzeigen
    Im Prinzip ging es bisher immer voran, auch wenn es mal für ein paar Jahrhunderte einen Rückschritt gab, so wie nach dem Ende des Römischen Reiches - an einem ähnlichen Punkt stehen wir heute.
    Und selbst da waren die "Rückschritte" nur sehr relativ. Wirklich hart traf es ja im Grunde nur das weströmische Reich. Im Osten und in Nordafrika blieb erstmal alles beim Alten (d.h.: Keine Rückschritte). Und was für unsere Breiten auch wichtig ist: Bei den sogenannten "Barbaren" hier bei uns kam es mit Nichten zu Rückschritten, sondern eher zu Fortschritten. Am Anfang des Mittelalters standen kleinere Stammesgemeinschaften, am Ende größere Königreiche die das alte Imperium der Römer in etlichen Punkten übertrafen. Das ist nicht grade ne Geschichte von Rückentwicklungen.
  3. #12

    Zitat von doytom Beitrag anzeigen
    Eine kleine Bohrung für einen Marsrover und eine tiefgründige für die gesamte Menschheit. Damit ist erwiesen das es auf dem Mars Wasser gab und damit extraterrestrische Lebensformen. Wer nun zweifelt an den Errungenschaften der Raumfahrt, die die Menschheit gewaltige Fortschritte brachte, solle sich tief in seine `Steinzeithöhle` verkriechen und hoffen das ihm der Himmel nicht auf den Kopf fallen möge.
    Wie, genau, kommen Sie auf "extraterrestrische Lebensformen"? OK, Wasser bewegt sich, und man spricht von "murmelnden Bächlein", aber dass es lebt, davon hat man zuletzt wahrscheinlich in der von Ihnen erwähnten "Steinzeithöhle" gesprochen. Auch das im Artikel erwähnte naheliegende Flussbett bedeutet nicht, dass dort Fische und Enten oder die sprichwörtlichen kleinen grünen Marsmännchen geschwommen sind.
  4. #13

    Zitat von waldikus Beitrag anzeigen
    Und selbst da waren die "Rückschritte" nur sehr relativ. Wirklich hart traf es ja im Grunde nur das weströmische Reich. Im Osten und in Nordafrika blieb erstmal alles beim Alten (d.h.: Keine Rückschritte). Und was für unsere Breiten auch wichtig ist: Bei den sogenannten "Barbaren" hier bei uns kam es mit Nichten zu Rückschritten, sondern eher zu Fortschritten. Am Anfang des Mittelalters standen kleinere Stammesgemeinschaften, am Ende größere Königreiche die das alte Imperium der Römer in etlichen Punkten übertrafen. Das ist nicht grade ne Geschichte von Rückentwicklungen.
    Nunja, mir scheint, Sie haben da ein bißchen Zeitraffer laufen lassen. Nach dem Niedergang des römischen Reiches im 4./5. Jh und während der Zeit der großen Völkerwanderungen entstand bei uns in Europa nicht viel neues. Die eingefallenen Stämme siedelten häufig in den Ruinen der Römer, die ihnen ws. besser vorkamen als ihre eigenen architektonischen Hervorbringungen. Das änderte sich erst wieder im 8./9. Jh. Dann begann das eigentliche Mittelalter, nach diesen ca. 400 Jahren des Dunklen Zeitalters.
  5. #14

    Ein Loch im Mars

    Da hat dieser kuriose Mars-Roboter doch echt ein kleines Loch in den Mars gebohrt, dieser Tausendsassa.
    Schon toll, nee echt, klasse Leistung. Hätte man dem Rover wohl gar nicht zugetraut, genau 1,6 x 6,4 cm, aber hallo. Da freut sich Amerika, "ein weiterer Tag des Stolzes für Amerika", am besten gleich einen Feiertag einführen.

    Das kann ja noch dauern bis man da mal einen Asteroiden abschleppt.
    Aber ein Anfang ist gemacht, weiter so. Mir gefallen die Roboter im All, die halten was aus.

    Bild 5 ist klasse: "nach Hause telefonieren".
    Aber Bild 1, der Marsboden, so will ich meine Terrasse machen. Der neue Marslook. Was ist denn das für Zeug, sieht besonders aus, Marsmarmor? Der Rover soll mal ein bisschen kehren, hat der einen Besen dabei?
  6. #15

    Zitat von lubinca Beitrag anzeigen
    Im Gegensatz zu uns haben die Römer diesen Planeten aber nicht unbewohnbar gemacht.
    Tatsächlich haben die Griechen, Römer, Phönizier und die anderen seefahrenden Nationen weite Teile der vormals bewaldeten Mittelmeer-Anrainer-Gebiete schon in der Antike in Steppen oder Wüsten verwandelt, weil sie für ihre Kriegs- und Handelsflotten Unmengen an Holz zum Schiffbau brauchten. Das hat unter anderem auch das Klima in diesen Gebieten nennenswert verändert und sie teilweise auch unbewohnbar gemacht.

    Später waren Spanier, Portugiesen und Engländer genausowenig zimperlich beim Bau ihrer jeweiligen Flotten, mit ähnlichen Folgen in ihren jeweiligen Ländern.

    Insofern ist das durchaus keine Erfindung der Neuzeit.

    Allerdings verstehen wir heute die Zusammenhänge deutlich besser, insofern sollten wir diese Gelegenheit auch konstruktiv nutzen.
  7. #16

    reale Visionen und gescheiterte Politiker-Luftschloss-Milliardengräber

    Zitat von Olaf Beitrag anzeigen
    Eine großartige Leistung. Wissenschaftler und Ingenieure haben mit nur 2 Milliarden eine Vision verwirklicht, welche alle Menschen berührt, während wir gerade das 100-1000Fache ausgeben, um die gescheiterten Träumereien von Politikern, Bankern und Soziologen zu finanzieren.
    "während wir gerade das 100-1000Fache ausgeben, um die gescheiterten Träumereien von Politikern, Bankern und Soziologen zu finanzieren."

    Sehr gut, das mal in dieser Relation gegenüberzustellen! Gescheiterte Träumereien von Politikern, Bankern u.a. von einer rückwärtsgewandten Wiederbelebung der Idee des Römischen Reiches. Auf diesen Bezug verweisen die doch immer wieder in indirekter Anspielung so stolz. Was dieses wenig zukunftsweisende rückwärtsgewandte Großmachtluftschloss bis jetzt schon aufgezehrt hat, dagegen sind solche Missionen Peanuts. Aber bei jeder neuaufgelegten Raumfahrtmission kommen dann mit sicherer Wahrscheinlichkeit die Protestrufe der üblichen Verdächtigen: alles sinnlos versenkte Steuergelder.
  8. #17

    Zitat von geisterfahrer7 Beitrag anzeigen
    In Ordnung, die Hoffnung stirbt zuletzt. Allerdings hatte man im Mittelalter noch keine Atombomben, die man dort zweifellos in Namen Gottes zur Eroberung oder Verteidigung Jerusalems eingesetzt hätte ... ;)

    Kommt hinzu, dass wir überbevölkert sind, den Planeten zurzeit plündern und wenn überhaupt, uns erst einmal auf einem unterem Niveau neu stabilisieren werden müssen. Von dort aber dürfte es dann doppelt so weit in den Weltraum sein. Allerdings gibt es wohl auch noch wenigstens 500 Mio. unverändert Sonneschein für diesen Planeten. Genug Zeit für eine weitere Evolution also, uns dann eben erfroschen kann ... ;)
    Was sie bei Ihren Apokalypse-Fantasien vergessen: mal angenommen, wir plündern diesen Planeten tatsächlich und sind tatsächlich überbevölkert: wir Menschen werden ja nicht alle gleichzeitig tot umfallen/verhungern/ersticken usw. Das heißt, es bleibt immer eine gewisse Menge Menschen übrig, für die dann erstmal wieder genug Lebensraum/Nahrung/Luft etc. da ist.

    Selbst bei einem Atomkrieg wird es Überlebende in irgendwelchen entlegenden Winkeln der Erde geben, die dann irgendwann wieder den Planeten bevölkern.

    Dass wir durch irgendein Kolossales Phänomen alle auf einmal sterben mag zwar sein, immerhin ist das den Sauriern auch passiert. Allerdings deutet nichts darauf hin, dass sich sowas momentan anbahnt. Und alles andere regelt sich, wie oben beschrieben, von selbst auf ein überlebensfähiges Maß.
  9. #18

    Zitat von Konstruktor Beitrag anzeigen
    Tatsächlich haben die Griechen, Römer, Phönizier und die anderen seefahrenden Nationen weite Teile der vormals bewaldeten Mittelmeer-Anrainer-Gebiete schon in der Antike in Steppen oder Wüsten verwandelt, weil sie für ihre Kriegs- und Handelsflotten Unmengen an Holz zum Schiffbau brauchten. Das hat unter anderem auch das Klima in diesen Gebieten nennenswert verändert und sie teilweise auch unbewohnbar gemacht.
    Ja, das betraf lokal begrenzte Bereiche. Das ist mit der heutigen Situation aber leider nicht vergleichbar, nicht wahr? Und als die Leute damals um die letzten Ressourcen gekämpft haben, haben sie das nicht mit Atombomben gemacht.

    Ach wäre das schön, wenn die Optimisten Recht behalten würden.
  10. #19

    Ihr

    Zitat von prb.richert Beitrag anzeigen
    Ich lebe verdammt gut auf diesem Planeten; und das dämliche Geschwätz der Grünen können Sie völlig vergessen. Wo ist denn das Waldsterben geblieben? Alle Eisbären sterben aus? Nach neuesten Zählungen gibt es heute mehr Eisbären als je zuvor. Problem könnten die Chinesen werden; die sind was viel geworden. Aber auch das wird sich regeln.
    Beitrag erinnert mich an den Dachdecker, der vom Dach gefallen ist und während des Falles sagte: "Bis jetzt läufts eigentlich sehr gut"......