Einsatz in Westafrika: Kampf um Malis Bergfestung

REUTERSDie Städte Nordmalis sind befreit - doch die wahre Schlacht wartet noch: Die Extremisten haben sich im Ifoghas-Gebirge verschanzt, einem Felslabyrinth voller Höhlen und Waffenlager. Beobachter warnen vor einem langen Konflikt in der Region, auch die Bundesregierung ist besorgt.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...-a-882447.html
  1. #1

    Die Städt des malischen Nordens sind von den Islamisten befreit und jetzt geht es ins Gebirg für Franzosen und die Malischen Hilfstruppen, die wohl noch in Timbuktu sich zu Racheakten an ihren arabischen Landsmännern haben hinreißen lassen - es sollen Massengräber gefüllt mit arab. Kaufleuten entdeckt worden sein -
    Diese Übergriffe soll der schwarzafrikanischen Soldateska aber von der Bundeswehr noch abtrainiert werden, damit langfristig die islamiische Bevölkerung des Nordens nicht in ständigen Aufstand zum schwarzen Süden gerät und so ein Zusammenleben trotz gemeinsamer Religon des Islams - Sunnis und Shiiten gehen sich ja auch zusehends ans Leben - unmöglich machen könnte.
    Dann könnte auch unser neues Afrika-Korps langfristig Schaden nehmen, was die größte Sorge unseres Min.de Maiziére ist.
  2. #2

    Das war zu erwarten!

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Städte Nordmalis sind befreit - doch die wahre Schlacht wartet noch: Die Extremisten haben sich im Ifoghas-Gebirge verschanzt, einem Felslabyrinth voller Höhlen und Waffenlager. Beobachter warnen vor einem langen Konflikt in der Region, auch die Bundesregierung ist besorgt.

    Mali: Extremisten haben sich im Gebirge verschanzt - SPIEGEL ONLINE
    Jeder der ein wenig Kenntniss von der Topografie dieser Gegend hat konnte das voraus sehen. Die Südsahara ist nicht tot, flach, sandig.
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    Die "sogenannten" Terrorristen" bekommt man dort nur raus, wenn die einheimische Bevölkerung mitspielt und das will.
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    Da steckt das Problem.
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    Mali als Stammesland, im Süden negroide Stamme im Norden Tuarek, Berber und Araber ist nur zu befrieden wenn es zwischen allen Gruppen zu einem Kompromiss kommt.
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    Da die Konflikte aber dort seit Jahrhunderten festgeschrieben sind ist das wohl aussichtslos.
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    Nordmali hat mit Südmali so voel zu tun wie Finland mit Sizilien.
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    "Hit und run" wird der Alptraum für France werden. Erobern ist einfach, besetzen schon schwieriger befrieden... das wird ein Prozes der Jahre dauern wird.
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    Weiss
    Sikasuu
  3. #3

    Kein Vergleich mit Afghanistan

    Die Islamisten haben keinen Rückhalt in der Bevölkerung. Die Vegetation ist komplett anders als am Hindukusch. Die Städte sind befreit und werden von afrikanischen Truppen gesichert. Sollen die Islamisten sich doch in die Berge zurückziehen - die werden schon raus kommen, wenn sie Hunger bekommen. Aus den Dörfern können die sich nicht so einfach bedienen, da die Bevölkerung selbst nichts zu Essen hat. Drogenfelder gibt es auch nicht um Geld zu machen. Die COS und die Gebirgsjäger der Franzosen locken die Islamisten schon aus ihren Löchern - Ich gehe mal davon aus, dass die Islamisten sich auch nicht all zu gut in diesen Anhöhen auskennen, da sie selber meist fremd sind. Und .. in den Gebirgen können sie keine Hände abhacken und Menschen quälen - das ist schon ein riesiger Erfolg.
  4. #4

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Städte Nordmalis sind befreit - doch die wahre Schlacht wartet noch: Die Extremisten haben sich im Ifoghas-Gebirge verschanzt, einem Felslabyrinth voller Höhlen und Waffenlager. Beobachter warnen vor einem langen Konflikt in der Region, auch die Bundesregierung ist besorgt.

    Mali: Extremisten haben sich im Gebirge verschanzt - SPIEGEL ONLINE
    ..., daß es Drohnen vorzüglich gelingen wird, die gebirgigen Verstecke und die dort hausenden Terroristen zu finden und schließlich auch wirksam zu bekämpfen.
  5. #5

    ich würde sie einfach in ihren Höhlen hausen lassen bis sie verdursten oder es ihnen zu langweilig wird.
    Vielleicht gelegentlich mit Drohnen die Gegend erkunden und größere Ansammlungen bombardieren. Ansonsten nix machen.

    Kommen sie heraus und greifen die Städte an, dann sind sie relativ leichte Ziele.
    Wichtig ist nur, dass in den Städten ein paar Truppen verbleiben und diese nicht wieder komplett geräumt werden.
  6. #6

    Zitat von sikasuu Beitrag anzeigen
    Die "sogenannten" Terrorristen" bekommt man dort nur raus, wenn die einheimische Bevölkerung mitspielt und das will.
    .
    Da steckt das Problem.
    Ich glaube kaum, dass die Terroristen (wieso eigentlich "sogenannte") noch über breiteren Rückhalt in der Bevölkerung verfügen.
    Auch die Tuareg werden so schnell kein Bündnis mit solchen Leuten mehr eingehen.
  7. #7

    Falsche Grenzen

    Eigentlich sollte ich hierzu nichts sagen, da ich mich wirklich nicht auskenne. Aber nach meinem Eindruck geht es in vielen afrikanischen Konflikten um die falsch gezogenen Kolonialgrenzen. Könnte man nicht Nordmali der Selbstverwaltung der Tuareg überlassen und gleichzeitig deutlich machen, dass Übergriffe auf Südmali nicht geduldet werden? Auch anderswo in Afrika sollte man versuchen mit dem Selbstbestimmungsrecht von Volksstämmen politisch zu arbeiten.
  8. #8

    Stellen und vernichten

    Da es sich bei al-Qaida um eine international verbrecherische, mafiöse Organisations handelt, die zu feige ist sich dem offenen kampf zustellen, kann die Strategie nur heißen -Gebiet auskundschaften, den Gegner beobachten und zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort mit größtmöglicher Wirkung zuschlagen. Mitglieder dieser Verbrecherorganisation haben keine Skrupel Unschuldige und vollkommen Unbeteiligte, egal wo auf der Welt, in den Tot zuschicken, also dürfen Sie sich nicht auf irgend welche Menschenrechte oder sonst etwas berufen, wenn man sie jagt. Fanatiker und Extremisten werden von unserer "humanistisch-christlichen" Wertegesellschaft viel zu weich angefasst.
    Wie schon gesagt: die Strategie muss lauten: Aufspüren und Vernichten, was anderes haben diese Gangster nicht verdient.
  9. #9

    Partisanen

    Die Erfahrung zeigt entschlossene Partisanen Armeen oder Partisanentaktisch operierende Armeen sind nur mit unverhältnismässig hohem Einsatz besiegbar.Grundsätzlich gilt eine Überlegenheit von mindestens 1 zu 10 Wohlverstanden nicht an Feuerkraft sondern an Infanteriekräften unter inkaufnahme von entsprechenden Verlusten.Zudem gibt es je nach Lage und Umständen erhebliche Abweichungen.Ein weiteres Problem ergibt sich aus dem Nachschub an Kämpfern auf Seite der Partisanen.Angesichts des desolaten Wirtschaftlich Sozialen Umfeldes in der Region ist es enom schwierig diesen Nachschub an Kämpfern auszutrocknen.Bezüglich Waffennachschub sind die Partisanen nur schwer bis nicht bezwingbar.Denn die Partisanenarmeen versorgen sich laufend aus dem Arsenal der Intervetionsarmee.Es gibt somit nur 2 Möglichkeiten Die rein militärische Option mit entsprechendem Aufwand und Verlusten.Oder eine Austrocknung des Nachschubes an Kämpfern für die Partisanen.Dafuer jedoch waere eine nachhaltige Wirtschaftlich und Soziale Entwciklung notwendig.Doch gerade dies hat sich in Afgahnistan gezeigt ist jämmerlich gescheitert.Die Chancen der Westlichen Intervention stehen vorhersehbar sehr schlecht.