Bildkritik von fokussiert.com: Mit diesen Profi-Tipps machen Sie bessere Fotos

David WitteStarke Farbkontraste, die Kamera auf dem Taxidach, ungewöhnliche Formen in ruhiger Landschaft - mit kleinen Handgriffen werden aus Schnappschüssen gute Fotos. Profis vom Fachblog fokussiert.com erläutern an drei Beispielen, wie man Bilder gestaltet.

http://www.spiegel.de/netzwelt/web/p...-a-882244.html
  1. #1

    Was qualifiziert den den "Profi" als Profi? Ein Kochblog mit fast durchgehend schwachen, meist unscharfen Bildern?
    Oder Landschaftsbilder, die eine feinfühlige Kontrasterhöhung durchaus vertragen können - vom "Profi" aber komplett versaut werden? Vorher hat der Himmel ausreichend Zeichnung, nach der Bearbeitung durch den "Profi" blitzt ein fast reinweißes Nichts durch die Welt - die Schattenpartien, vorher schon recht sparsam mit Licht versorgt, saufen nach der Behandlung durch den "Profi" vollends ab. Aber wenn man "Profi" bei jeder Antwort drüber schreibt, dann muss das ja Hand und Fuß haben...
  2. #2

    Profi?

    Zitat von spon-facebook-10000294691 Beitrag anzeigen
    Was qualifiziert den den "Profi" als Profi? Ein Kochblog mit fast durchgehend schwachen, meist unscharfen Bildern?
    Oder Landschaftsbilder, die eine feinfühlige Kontrasterhöhung durchaus vertragen können - vom "Profi" aber komplett versaut werden? Vorher hat der Himmel ausreichend Zeichnung, nach der Bearbeitung durch den "Profi" blitzt ein fast reinweißes Nichts durch die Welt - die Schattenpartien, vorher schon recht sparsam mit Licht versorgt, saufen nach der Behandlung durch den "Profi" vollends ab. Aber wenn man "Profi" bei jeder Antwort drüber schreibt, dann muss das ja Hand und Fuß haben...
    Klar kann man darüber diskutieren welche Wirkung ein Bild hat. Deswegen braucht man kein "Profi" zu sein, allerdings sollte man "sehen" gelernt haben, wie meine Mutter immer sagte. Das mancher Fotograf auch Maler war (mein Vater) ist sicher auch kein Fehler.
    In dem meisten Fällen haben wir eine Menge "Bildauffassungen" in unserem Hinterkopf gespeichert und wenn dann im Morgenlicht ein Blatt am Rand des einfrierenden Sees liegt ...
    Nur - was bedeutet das?
    Ein hübsches Bild, mehr nicht.
    Viele Amateure träumen davon einmal "Profi" zu sein. Ein Irrtum, denn Profis sind nicht automatisch besser als Amateure, sie müssen nur unter Druck abliefern was der Kunde wünscht.
    Und natürlich gibt es auch miese Profis.

    pek
  3. #3

    " Aufnahme mit einer Sekunde Belichtungszeit aus dem fahrenden Taxi"

    So ein Taxi legt bei 50 km/h ca. 14 Meter zurück.
    Bei 30 km/h sind es noch 8 Meter, selbst bei 20 km/h (was eher Rollen wäre) noch 5,5 Meter!

    Und nun schauen wir alle noch einmal auf das Bild ;-)
  4. #4

    wie langweilig

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Starke Farbkontraste, die Kamera auf dem Taxidach, ungewöhnliche Formen in ruhiger Landschaft - mit kleinen Handgriffen werden aus Schnappschüssen gute Fotos. Profis vom Fachblog <i>fokussiert.com</i> erläutern an drei Beispielen, wie man Bilder gestaltet.

    Profi-Tipps für bessere Fotos - SPIEGEL ONLINE
    wie immer gehts hier nicht ums fotografieren sondern ums PhotoShoppen...
  5. #5

    Bitte nicht!

    Wie fürchterlich, dass nicht mehr die Momentaufnahme von Camera und Auge eine Situation vermitteln, sondern ein Bildbearbeitungsprogramm! Für mich ist das dann keine Aussage mehr.
  6. #6

    Stundenkilometer des Taxis

    Eindeutig steht das Taxi, ist allen Vollprofis entgangen, werft einen Blick auf das Dach des Wagens, da spiegelt sich alles wieder, würde das Taxi sich bewegen, wäre auch die wiedergespiegelte Werbung verzerrt. Also keine berechnungen nötig und wahrscheinlich mit beiden Händen aufgenommen und vielleicht sogar mit Stativ, denn 1 Sekeunde ist verdammt lang, um nicht zu verwackeln.
  7. #7

    @anneliese_katschmarek

    Legenden wollen gestrickt und gepflegt werden ...
  8. #8

    @auweia

    Es geht nicht um Legenden.
    Gerade (auch) beim Fotografieren geht es um das Sehen.
    Aber wer sieht heute noch hin, hört hin?
    Denkt über das was er liest, sieht oder hört nach?

    Was einem präsentiert wird, wird als gegeben hingenommen.
    Ohne zu hinterfragen.

    Nur so als Beispiel:
    Die Medien schreiben: "Wowereit trägt als Vorsitzender des Aufsichtsrats die Verantwortung für die Probleme beim Flughafen BER".
    Wer hinterfragt:
    Was sind die Aufgaben des Aufsichtsrat, was sind die Aufgaben des Vorsitzenden des Aufsichtsrates?

    Genau so ist es bei Bildern.
    Wenn da steht das es aus einem fahrenden Auto aufgenommen wurde, wird das so hingenommen.
    Man schaut sich das Foto nicht richtig an und hinterfragt (sich), kann das wirklich so sein?
  9. #9

    Aufklärung

    Bin der Quelle des Fotos gefolgt.
    (Hätte der Autor vor der Veröffentlichung des Artikels auch tun können?)
    Der Macher des Fotos hat dort am 30.01.2013 eine Klarstellung gepostet:
    http://fokussiert.com/2013/01/25/leserfoto-tokio-bei-nacht/