Umstrittene Rüstungsexporte: Saudi-Arabien will deutsche Patrouillenboote kaufen

dapdDie deutsche Rüstungsindustrie plant ein neues Milliardengeschäft mit Saudi-Arabien. Laut "Bild am Sonntag" will das Königreich Patrouillenboote für insgesamt 1,5 Milliarden Euro kaufen. Die SPD kritisiert den geplanten Deal scharf: "Die Bundesregierung will offenbar Saudi-Arabien total hochrüsten."

http://www.spiegel.de/politik/auslan...-a-882445.html
  1. #1

    Wahnsinnig

    diese Regierung ist wahnsinnig, wie kann man nur so ein Regime unterstützen...unsere Regierung unterstützt Mörder und Unterdrücker, aber in der halben Welt spielt sie den Friedensbringer....und dann wundert man sich noch das der Westen von vielen Menschen dort drüben gehasst wird.
  2. #2

    nein!

    keine deutsche Waffen für Islamisten! daran haengt meine stimmt für die CDU!
  3. #3

    Blöde Frage

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die deutsche Rüstungsindustrie plant ein neues Milliardengeschäft mit Saudi-Arabien. Laut "Bild am Sonntag" will das Königreich Patrouillenboote für insgesamt 1,5 Milliarden Euro kaufen. Die SPD kritisiert den geplanten Deal scharf: "Die Bundesregierung will offenbar Saudi-Arabien total hochrüsten."

    Saudi-Arabien will deutsche Patrouillenboote kaufen - SPIEGEL ONLINE
    "Das geheim tagende Gremium, dem Kanzlerin Angela Merkel und acht Bundesminister angehören, muss deutschen Rüstungsexporten zustimmen."
    Blöde Frage:
    Wenn sie sowieso keine andere Wahl haben, als zuzustimmen, dürfen sie dann wenigstens reihum ihren Lieblingskuchen aussuchen?
  4. #4

    Man kann alles treiben und übertreiben !

    Zweifellos gehört Saudi Arabien mit seiner Monarchie und den im Schnitt 3000 Prinzen sowie der streng ausgelegten Scharia zu den gewöhnungsbedürftigen Staaten im westlichen Sinne. Unabhängig innerländisch zugehender Rechtsordnung, Religiionspolizei und ähnlichen Institutionen, 20 Hiebe auf die Fußsohlen bei geringen Vergehen, relativ rasch ausgesprochenen Todesstrafen für im westlichen Sinne geringfügige Vergehen wie Ehebruch, Beischlaf ohne Ehestand, etc, p.p. ist der Staat ja aber doch ein Staat. Und welches Friedenstäubchen aus der rot/grünen Ecke hat denn jetzt wieder schon was gegen den Kauf von Patrouilenbooten ? Die könnte der saudische Staat auch bei anderen Ländern kaufen, Japan, Korea, USA, etc., p.p. Die Friedenstäubchen haben doch damals schon im Balkan bomben lassen, so friedlich sind die. Im übrigen zahlt Saudi meist pünktlich und zuverlässig, davon mal abgesehen.
  5. #5

    Wieder neue Gefahr für Israel

    Waffen an diese Muster-Theokratie und brutales Diktatur werden früher oder später in die Hände der Muslim-Anarchisten fallen, die diese Waffen gegen Israel zielen werden.
  6. #6

    Soll die Werft 'Luerssen' ...

    ... doch, wie in der Vergangenheit auch, moderne Yachten liefern, die wie Patrollienboote aussehen und laufen, und S.A. widmet sie dann, mit kleinem Auffwand, spaeter im Lande zu Luxus-Patroullienbooten um.
    Diejenigen, die die Dinger dann fahren, sind gluecklich, die Werft und deren job-gesicherten Mitarbeiter auch, weil um viele Yachtenauftraege reicher, die Preise bleiben identisch, und bei Bestellungen und Ausfuhr gibt es auch keinerlei Polit-Probleme mit "Yachten".
  7. #7

    Patrouillenboote sind geradezu prädestiniert

    im Einsatz gegen Regimekritiker. Würden die auf dem Tahirplatz eingesetzt, Agypten hätte bestimmt kein Problem mehr mit der Oppostion. In Deutschland scheint diese Opposition allerdings ein kleines Problem zu haben, den Beißreflex, der zu solchen Blüten treibt. Blüten treibt auch der Militärereflex von SPON. Das gezeigte Schiff ist kein (kleines) Grenzschutzboot für 10-25 Millionen, das Foto zeigt die Fregatte Ludwigshafen. Ein Schiff mit einer Wasserverdrängung von 2000 Tonnen, 90m Länge und 60 Mann Besatzung. Kostet ohne Waffen und Elektronik pro Stück 250 Millionen Euro..
    Dagegen ist ein Grenzschutzboot eine Nußschale.
    Es dürfte sich eher um Schifflein wie "Prignitz", "Uckermark", "Altmark", "Börde" und "Rhön 2" von der Bundespolizei handeln.
    http://www.bundespolizei.de/DE/06Die-Bundespolizei/Ausstattung/Boote/boote_node.html
  8. #8

    Die Saudis sind die wichtigsten Finanziers

    der Al Qaida und anderer Terrororganisationen und des militanten Islamismus allgemein. Alles was im Namen Allahs eine Waffe halten kann, wird zum Großteil über Umwege von den Saudis finanziert. Es gibt Exportbeschränkungen für den Iran und anderer Staaten. Nur die Saudis dürfen anscheinend bestellen was sie wollen. Hier sieht man wieder, was für eine verlogene Export-Politik die Merkel-Regierung betreibt... 'tschuldigung... muß zum Kotzen...
  9. #9

    Reflexe

    Diese reflexartigen Empörungsgesänge bei Waffendeals kann ich nicht nachvollziehen. Ich hab noch nie gehört, dass ein Patrouillenboot auf Demonstranten geschossen hat. Auch bei Spürpanzerdeals sollte man vorsichtig sein, denn die können im Ernstfall sogar Unschuldigen das Leben retten (wenn zB der Iran mit Giftgas um sich werfen sollte, was ich gar nicht mal als unrealistisch einstufe, falls es mal zu einem Krieg mit Israel kommen sollte).

    Wie dem auch sei. Die SPD macht sich doppelt lächerlich. Zusammen mit den Grünen haben die in der Regierung doch mehr Waffendeals als zuvor abgeschlossen. Und nun sollen Patrouillenboote gefährlich sein fürs Volk? hm naja.

    Die haben wohl was gegen Arbeitsplätze hab ich so das Gefühl, genauso wie die Grünen. Wenn in der Staatskasse dann Geld fehlt, kann man ja die Übrigen besteuern, die noch Arbeit haben. Dann braucht man sich nicht wundern, wenn alle über die hohen Steuern jammern, wenn die Zahl der Steuerzahler künstlich verknappt wird, sodaß der Rest wesentlich mehr zahlen muss.