Straßennetz: Städtebund fordert Schlaglochgebühr für Lkw

dpaEin Lkw belastet die Straßen so wie etwa 10.000 Pkw, sagt der Deutsche Städtebund - und fordert eine Lkw-Maut. Das Geld könnten die Kommunen für die Sanierung der Straßen brauchen.

http://www.spiegel.de/auto/aktuell/z...-a-882427.html
  1. #70

    Jawoll!

    Richtig so! LKW sorgen ja in den Stäten ja noch für viel mehr Übles als die Schlaglöcher!
  2. #71

    Zitat von zonkiie Beitrag anzeigen
    Und 2 angetriebene Achsen bei Sattelschlepper-Zugmaschinen wären auch nicht verkehrt.
    Da ein (bis zu) 44 t zur Zeit aber nur 5 Achsen haben darf, würde sich dann bei Wegfall der dritten Achse am Auflieger / Anhänger die punktuelle Belastung nach hinten verschieben, ob damit mehr gewonnen würde?
    Zudem würde die Zugmaschine länger, somit größerer Wendekreis da Antriebsachsen nicht lenkbar sind, das bedeutet höherer Reifen- und Fahrbahnverschleiß. Dreichasige (oder noch mehr) Sattelzugmaschinen kenne ich nur noch bei Bustellenfahrzeugen bzw. Schwerlastzugmaschinen für Schwertransporte, dort sogar bis zu 6 Achsen...
    http://www.hadel.net/autos/assets/im...6a_hd01_01.jpg

    Das sinnvollste wäre wie schon geschrieben die Lockerung dieser Vorschrift, warum soll ein normaler 44 t Zug nicht auch 6 oder gar 7 Achsen haben je nach Fahrzeugbauart?
  3. #72

    Zitat von jasper366 Beitrag anzeigen
    Da ein (bis zu) 44 t zur Zeit aber nur 5 Achsen haben darf, würde sich dann bei Wegfall der dritten Achse am Auflieger / Anhänger die punktuelle Belastung nach hinten verschieben, ob damit mehr gewonnen würde?
    Zudem würde die Zugmaschine länger, somit größerer Wendekreis da Antriebsachsen nicht lenkbar sind, das bedeutet höherer Reifen- und Fahrbahnverschleiß. Dreichasige (oder noch mehr) Sattelzugmaschinen kenne ich nur noch bei Bustellenfahrzeugen bzw. Schwerlastzugmaschinen für Schwertransporte, dort sogar bis zu 6 Achsen...
    http://www.hadel.net/autos/assets/im...6a_hd01_01.jpg

    Das sinnvollste wäre wie schon geschrieben die Lockerung dieser Vorschrift, warum soll ein normaler 44 t Zug nicht auch 6 oder gar 7 Achsen haben je nach Fahrzeugbauart?
    Wo haben Sie das her, dass ein Lastzug nur 5 Achsen haben darf?
    Bei der 44t Variante ist sogar vorgeschrieben, dass die Zugmaschine zwei Antriebsachsen haben muss!
    Mit einem dreiachsigen Auflieger sind wir also bei sechs Achsen.

    StVZO §34: Achslast und Gesamtgewicht

    Mehr macht allerdings keinen Sinn, solange die Achsen nicht gelenkt sind, wie z.B. bei Schwertransportern oder grossen Autokränen.

    http://www.fricke-schmidbauer.com/im...utokran500.jpg
  4. #73

    Zitat von Flari Beitrag anzeigen
    Wo haben Sie das her, dass ein Lastzug nur 5 Achsen haben darf?
    Bei der 44t Variante ist sogar vorgeschrieben, dass die Zugmaschine zwei Antriebsachsen haben muss!
    Mit einem dreiachsigen Auflieger sind wir also bei sechs Achsen.
    Wieso darf dann die Achslast im Kombiverkehr 11,5 t nicht überschreiten? Da käme man sogar mit 4 Achsen hin, nämlich einem vierachsigen LKW, ähnlich den Baustellenkippern.

    ...in Deutschland als Hänger- oder Sattelzüge bis 40 t (im Kombiverkehr bis 44 t, wobei eine Last von 11,5t t pro Achse nicht überschritten werden darf)
    Kombiverkehr ist nicht zu verwechseln mit Eurocombi (auch Gigaliner etc genannt).
    Nahezu alle LKW mit Seecontainern die auf deutschen Autobahnen unterwegs sind haben zGGvon 44 t, das ist dem hohen Eigengewicht der Container geschuldet, weil sonst weniger Güter in den Containern verstaut werden könnten.
    Voraussetzung ist das die Container mit mehreren Transprtmitteln befördert werden, also Schiff-LKW, Schiff-Bahn-LKW etc.

    Wieviele Antriebsachsen sehen Sie?
    Beim letzten Bild stehts sogar auf dem LKW drauf...

    http://www.newscomm.de/images/6/b/6b...5bb358e246.jpg
    http://static.zoonar.de/img/www_repo...b09839eb08.jpg
    http://farm9.staticflickr.com/8335/8...abb6fee4_z.jpg
  5. #74

    Nicht nur Strassen werden durch LKW Verkehr beschädigt, sondern auch Häuser, da viele Bundesstrassen durch Ortschaften verlaufen. Die Erschütterungen durch LKW erzeugen Risse und Beschädigungen an den Gebäuden.
    In unserer Gemeinde stehen inzwischen schon etliche Häuser entlang der Bundesstrasse leer, weil keiner mehr Lust hat auf ein paar tausend LKW täglich vor der Haustür - da will einfach keiner mehr wohnen. Auch das ist Geldvernichtung.
    Aber schön, dass der Staat ein paar Milliarden Euro an Maut eingenommen hat. Die Zeche dafür zahlen Gemeinden und Hausbesitzer.
  6. #75

    Gewerbesteuer.

    Zitat von fjr Beitrag anzeigen
    Die Städte profitieren doch über die Gewerbesteuer davon, dass Lieferverkehr in die Städte führt, oder habe ich da was missverstanden?
    Die Städte profitieren nur dann davon, wenn die Spediteure ihren Sitz in der gleichen Gemeinde haben. Das ist aber in der Regel nicht der Fall, da die Güterverteilungszentren gerne auf der grünen Wiese gebaut werden...
  7. #76

    Immer wieder neue Ideen. Toll!

    Dabei müßte den LKW-Besitzern eher Geld gezahlt werden, weil sie sich auf den kaputten Straßen (übrigens vielerorts DDR-Qualität, die "damals" immer so naserümpfend belächelt wurde) ihre Technik, ihr Betriebsvermögen, ihre Investitionen kaputtmachen ...

    In Deutschland hat sich eine seltsame Denke breitgemacht.
  8. #77

    Städtebund

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Ein Lkw belastet die Straßen so wie etwa 10.000 Pkw, sagt der Deutsche Städtebund - und fordert eine Lkw-Maut. Das Geld könnten die Kommunen für die Sanierung der Straßen brauchen.

    Zustand der Straßen: Städtebund fordert Schlagloch-Gebühr für LKW - SPIEGEL ONLINE
    Das geht noch weiter!

    11.02.2013
    Für Straßen-Sanierung: OB Roters fordert Vignette für alle Fahrzeuge
    Köln –

    Oberbürgermeister Jürgen Roters (SPD) fordert ein radikales Umdenken in der Straßenfinanzierung: Eine Vignette für alle Fahrzeuge. Mit den Einnahmen sollen die maroden Straßen in den Städten saniert werden.
    Für Straßen-Sanierung: OB Roters fordert Vignette für alle Fahrzeuge | Köln*| EXPRESS
  9. #78

    ich fordere noch eine Fahrbahnmarkierungabnutzungsgebühr und eine Politessenbemühungsgebühr (präventiv falls doch mal ein Knöllchen ausgestellt werden sollte).