Südatlantik: Abenteurer sitzen auf Insel fest

DPA/ EPA/SHACKLETON EPICSie wollen die Expedition des Polarforschers Ernest Shackleton nachstellen, doch ein Unwetter im Südatlantik hat die Abenteurer überrascht. Die meisten brachen das Experiment ab - zwei von ihnen aber verharren auf einer abgelegenen Insel.

http://www.spiegel.de/wissenschaft/m...-a-882419.html
  1. #10

    sieh an, sieh an,

    ...da ist er wieder, der deutsche Michel, der Arktis nicht von Antarktis unterscheiden kann und dessen einziges Abenteuer darin besteht, bei 160 auf der Autobahn das Navi zu programmieren, gleichzeitig zu telefonieren und eine Zigarette zu rauchen - und dann einen Unfall mit folgender teurer und für die Rettungskräfte riskanter Rettungsaktion verursacht! Nee, diese Leute da unten sind a) fähig, b) gut vorbereitet und c) ist in der Regel eine eventuelle Rettungsaktion im Budget einkalkuliert. Was diese Profis da tun ist kalkuliertes Risiko - warum auch nicht? Wissenschaftlich begründet oder nicht, das spielt keine Rolle. Und - es wird hier nicht erwähnt - aber vielleicht steckt ja auch Discovery Channel dahinter und macht eine Serie daraus, und dann? Dann sitzt eben jener deutsche Michel mit seinem Bierchen vor DMAX und wünscht sich auch mal aus seinem Kaff (oder seiner Betonburg) rauszukommen und zu machen, was "richtige" Männer machen....MIR schwillt der Kamm, wenn ich solche kleingeistigen Kommentare lese! Ich wünsche dem Team da unten alles Gute!!
  2. #11

    Zitat von morpholyte Beitrag anzeigen
    Sie ALLE drei - cubayork, Ursprung, thanks-top-info - haben leider nichts kapiert.

    Experimentelle Archäologie, darunter fällt dieses Experiment, bringt wichtige Erkenntnis über die Technik und das Wissen der jeweiligen Zeit. Natürlich muß man daran ein wissenschaftliches Interesse haben, ansonsten verschließt sich einem der Nutzen.

    Der bekannteste dürfte (bitte anklicken) >Thor Heyerdahl< gewesen sein.

    Eine Diskussion über Sinn oder Unsinn einer solchen Expedition erübrigt sich hiermit.
    Prinzipiell gebe ich ihnen recht aber speziell diese beiden Expeditionen (Amundson/Shackleton) sind in ihrer Vorbereitung und Durchführung derart gut dokumentiert das sich da aus rein archäologischer oder historischer Sicht nicht wirklich viel mehr herausfinden lässt als bereits bekannt ist. Ein Vergleich mit Heyerdahl hinkt da gewaltig.

    Es ist vielmehr ein Experiment das man mit sich selbst anstellt um mal zu sehen ob man denn zu solchen Leistungen in einer Welt angefüllt mit Dingen wie vorangefeuchtetem Toilettenpapier überhaupt noch im Stande ist. Man muss diese Aktion zwar nicht unterstützen, aber meinen vollsten Respekt haben die Leute allemal.
  3. #12

    sollten Rettungsaktionen notwendig werden müssen diese hoffentlich von den Verursachern gezahlt werdeen.
    Ebenso falls medizinische Versorgung notwendig wird.
  4. #13

    Zitat von wally1 Beitrag anzeigen
    sollten Rettungsaktionen notwendig werden müssen diese hoffentlich von den Verursachern gezahlt werdeen.
    Ebenso falls medizinische Versorgung notwendig wird.
    Joa, wer kommt schon gerne für Krankheiten/Verletzungen anderer, verursacht durch Rauchen, Trinken, schlechte Ernährung, Autobahnrowdys, usw. usw. inklusive aller vermeidbaren Missgeschicke, wie z.b. den "Sturz von der Treppe mit Beinbruch, da man 5 minuten zu spät aufgestanden ist, aber den Bus nicht verpassen durfte" auf... Aber so ist das nunmal, deal with it.
    (Unabhängig davon könnte ich mir vorstellen, dass für deratige Operationen im voraus Spezialversicherungen abgeschlossen werden. Auch wurde das ganze ja eh schon von einem nachfolgendem Sicherungs- und Rettungsschiff begleitet, welches ja wohl schon vom Budge gedeckt wurde...)