Schavan-Nachfolgerin Wanka: Die Mini-Merkel

dapdPragmatisch, penibel, zupackend: Die ostdeutsche Mathematikerin Johanna Wanka hat manche Ähnlichkeit mit Bundeskanzlerin Merkel. Nun soll sie Annette Schavan an der Spitze des Bildungsministeriums nachfolgen - bekannt wurde sie als Verfechterin von Studiengebühren.

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...-a-882400.html
  1. #1

    Scheint...

    ....eine Hardlinerin zu sein. Sprich...wer nix hat soll auch nix werden. Passt also.....
  2. #2

    Wer suchtet, der findet

    Da werden am Montag in den Staats- und Universitätsbibliotheken aber die Ausleihzahlen der Wanka-Diss nach oben schnellen. Irgendwas geht doch immer.
  3. #3

    Studiengebühren?

    Wie sind Studiengebühren mit den Menschenrechten vereinbar? Wenn Jugendliche bzw. deren Eltern sich finanziell kein Studium leisten können und deshalb darauf verzichten müssen, verstößt das m. M. nach gegen Artikel 26 er Menschenrechtskonvention:

    Jeder hat das Recht auf Bildung. Die Bildung ist unentgeltlich, zum mindesten der Grundschulunterricht und die grundlegende Bildung. Der Grundschulunterricht ist obligatorisch. Fach- und Berufsschulunterricht müssen allgemein verfügbar gemacht werden, und der Hochschulunterricht muß allen gleichermaßen entsprechend ihren Fähigkeiten offenstehen.
    Die Bildung muß auf die volle Entfaltung der menschlichen Persönlichkeit und auf die Stärkung der Achtung vor den Menschenrechten und Grundfreiheiten gerichtet sein. Sie muß zu Verständnis, Toleranz und Freundschaft zwischen allen Nationen und allen rassischen oder religiösen Gruppen beitragen und der Tätigkeit der Vereinten Nationen für die Wahrung des Friedens förderlich sein.
    Die Eltern haben ein vorrangiges Recht, die Art der Bildung zu wählen, die ihren Kindern zuteil werden soll.
  4. #4

    Hilfe,

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Pragmatisch, penibel, zupackend: Die ostdeutsche Mathematikerin Johanna Wanka hat manche Ähnlichkeit mit Bundeskanzlerin Merkel. Nun soll sie Annette Schavan an der Spitze des Bildungsministeriums nachfolgen - bekannt wurde sie als Verfechterin von Studiengebühren.

    Schavan-Nachfolgerin Wanka - SPIEGEL ONLINE
    die Ossis überrennen uns...da brauchen wir ja nicht die Linke dazu.
  5. #5

    Zitat von Pat-Riot Beitrag anzeigen
    Da werden am Montag in den Staats- und Universitätsbibliotheken aber die Ausleihzahlen der Wanka-Diss nach oben schnellen. Irgendwas geht doch immer.
    Wobei der Kreis der Plagiatsjäger die, anders als eine sozialwissenschaftl. Schwall- und Laberdissertation, eine Mathe Diss nachvollziehen können ziemlich überschaubar sein dürfte. Interessanter wäre eher die Biographie in der DDR, scheinbar hat die Frau erst kurz vor Ende des Arbeiter und Bauernstaates ihre Gegnerschaft zum System manifestiert....
  6. #6

    Zitat von fatherted98 Beitrag anzeigen
    ....eine Hardlinerin zu sein. Sprich...wer nix hat soll auch nix werden. Passt also.....
    Wer ein bisschen Grips im Hirn hat, kann in dieser Republik immer etwas werden.
  7. #7

    wieder ein Verlierer

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Pragmatisch, penibel, zupackend: Die ostdeutsche Mathematikerin Johanna Wanka hat manche Ähnlichkeit mit Bundeskanzlerin Merkel. Nun soll sie Annette Schavan an der Spitze des Bildungsministeriums nachfolgen - bekannt wurde sie als Verfechterin von Studiengebühren.

    Schavan-Nachfolgerin Wanka - SPIEGEL ONLINE
    Als einzige Bundesländer erheben Niedersachsen und Bayern derzeit noch Studiengebühren. Auch während des Landtagswahlkampfs 2013 verteidigte die Ministerin das Modell -

    Man kann am Willen der Bundeskanzlerin zweifeln 2013 noch einmal wiedergewählt zu werden. Wenn also selbst im "schwaren Bayern" die Studiengebühren per Volksentscheid kippen, dann hole ich mir einen Hardliner ins Kabinet der noch stolz darauf ist eine Gegenmeinung zu vertreten.
    Viel Spass bei der Bundestagswahl, mit einem Spruch für die Wiedereinführung des Studiengeldes.
  8. #8

    Merkels MAC wäre eine bessere Wahl gewesen .....

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Pragmatisch, penibel, zupackend:
    Die ostdeutsche Mathematikerin Johanna Wanka hat manche
    Ähnlichkeit mit Bundeskanzlerin Merkel.
    ... - bekannt wurde sie als Verfechterin von Studiengebühren.
    Ein Mathematiker weiß nicht, was Wahrheit ist, sagt Bertrand Russell.
    Mathematik ist keine Wissenschaft, vermutete der Mathematiker
    Bernhard Riemann in seiner Habilitationschrift.
    Diese Riemannsche Vermutung hat sich m.E. in der Finanzkrise
    überwältigend bewahrheitet. Alle finanzmathematischen Modelle
    haben sich als falsch und gefährlich herausgestellt ...

    Es ist überhaupt erstaunlich, dass die Mathematik überhaupt noch zu den MINT Fächern gerechnet wird, denn außer Statistik und
    Grundlagenunterricht trägt die Mathematik zum technisch
    naturwissenschaftlichen Fortschritt kaum noch etwas bei.

    Es wäre schon sehr tragisch, wenn die Plagiatsjäger auch bei
    den Veröffentlichungen von Frau Wanka fündig werden könnten.
    Ob die Vermutung, dass die Plagiatsjäger sich an mathematische
    Arbeiten nicht herantrauen, sich als richtig heraustellen wird,
    das möchte ich sehr bezweifeln. Fazit:
    Die Mathematik ist genauso wenig Wissenschaft wie die Religion.

    Na,ja ... eine Gelegenheit, einen beim Volk beliebten Mann
    zu ernennen, ist versäumt worden. Kann Frau Merkel sich
    das in der gegenwärtigen Lage vor der Wahl erlauben?
  9. #9

    Zitat von Arrivato Beitrag anzeigen
    Wie sind Studiengebühren mit den Menschenrechten vereinbar? Wenn Jugendliche bzw. deren Eltern sich finanziell kein Studium leisten können und deshalb darauf verzichten müssen, verstößt das m. M. nach gegen Artikel 26 er Menschenrechtskonvention:

    Jeder hat das Recht auf Bildung. Die Bildung ist unentgeltlich, zum mindesten der Grundschulunterricht und die grundlegende Bildung. Der Grundschulunterricht ist obligatorisch. Fach- und Berufsschulunterricht müssen allgemein verfügbar gemacht werden, und der Hochschulunterricht muß allen gleichermaßen entsprechend ihren Fähigkeiten offenstehen.
    Die Bildung muß auf die volle Entfaltung der menschlichen Persönlichkeit und auf die Stärkung der Achtung vor den Menschenrechten und Grundfreiheiten gerichtet sein. Sie muß zu Verständnis, Toleranz und Freundschaft zwischen allen Nationen und allen rassischen oder religiösen Gruppen beitragen und der Tätigkeit der Vereinten Nationen für die Wahrung des Friedens förderlich sein.
    Die Eltern haben ein vorrangiges Recht, die Art der Bildung zu wählen, die ihren Kindern zuteil werden soll.