Internetriese: Google-Manager verkauft milliardenschweres Aktienpaket

APEric Schmidt verkauft 42 Prozent seiner Google-Aktien. Nach derzeitigem Stand könnte der Verwaltungsratschef damit 2,5 Milliarden Dollar erlösen. Der Deal gebe dem Manager "mehr individuellen Spielraum", heißt es in einer Begründung des Konzerns.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...-a-882370.html
  1. #1

    Gestaltungsfreiheit?

    Mit ein paar Millione wäre er freier und weniger auffällig. Mit ein paar Milliarden ist er nur noch Manöfriermasse seiner Bodygards, eingesperrt hinter den hohen Mauern seiner Liegenschaften.
  2. #2

    Mehr indiv. Spielraum od. mehr

    will jeder irgendwann 'mal. Vielleicht gehen die zu verkaufenden Anteile an Nordkorea , um dieses Land dem Fortschritt näher zu bringen?
  3. #3

    Auch in diesem Punkt....

    ...sind uns die Briten meilenweit voraus. Während sie selbst mit ihren Steueroasen, City of London, Guernsey und Jersey kein Problem darin sehen Fluchtmodelle für Firmen aus ganz Europa zu entwickeln, wehren sie sich strikt dagegen unversteuertes Geld aus ihrem Land abfliessen zu lassen. So dreist , so gut.
    Über die kriminellen aber offensichtlich politisch gewollten (sonst wäre es anders) Steuermodelle hinaus, treiben diese internationalen Konzerne noch ganz andere Blüten in Sachen Verbraucherschutz.
    Der existiert nämlich gar nicht. Versuchen Sie mal bei Google, Ebay, PayPal, Amazon und Konsorten Ihre Interessen durchzusetzen.
    Viel Spaß dabei gegen eine Glasfassade ohne Eingang zu rennen.
  4. #4

    Über 2 Milliarden Dollar für mehr Liquidität? Entweder der gute Mann will sich eine ganze Airline an Privatjets anschaffen, ein Villenviertel kaufen oder die Aktie unterläuft demnächst einer kleineren "Korrektur". Würde ich Google Aktien besitzen, wäre jetzt wohl ein guter Zeitpunkt, um zu verkaufen
  5. #5

    Konsequenterweise keine Google Produkte mehr nutzen

    Wenn ein Individuum wie Hr. Schmidt 2.500 Mio$ braucht um mehr - wohlgemerkt individuellen - Spielraum braucht scheint mir im Oberstübchen etwas durcheinander gekommen zu sein.
    Die Äußerung von wegen Kapitalismus mindern diesen Eindruck bei mir nicht unbedingt.
    Da ich mit der Firmenpolitik von Google diesbezüglich überhaupt nicht einverstanden bin bleibt also nur das konsequente Meiden von Produkten von Google. Als Mitarbeiter von Google wäre ich nicht besonders stolz auf mein Unternehmen mit dieser Steuerminimierungspolitik.
    Wie würde es in unserm Land aussehen wenn das jedes Unternehmen so konsequent machen würde?
    Bereits heute ist die Steuer- und Abgabenlast viel zu hoch und mit jedem so handelndem Unternehmen wird das nicht besser.
  6. #6

    2.5 Milliarden

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Eric Schmidt verkauft 42 Prozent seiner Google-Aktien. Nach derzeitigem Stand könnte der Verwaltungsratschef damit 2,5 Milliarden Dollar erlösen. Der Deal gebe dem Manager "mehr individuellen Spielraum", heißt es in einer Begründung des Konzerns.

    Google-Manager Schmidt verkauft milliardenschweres Aktienpaket - SPIEGEL ONLINE
    Mit dieser Summe im Rücken, hat man schon ein wenig mehr individuellen Spielraum in der Zukunftsplanung. Da kann man wohl nur zustimmen.
  7. #7

    Kluger Kopf

    Eric Schmidt ist einer der klügsten Köpfe der gesamten Technologie-Branche. Er wird seine Gründe haben. Das viele Geld wird er in neue Projekte investieren, die spannend sind. Ich glaube nicht, dass er sich wegen Google von den Aktien trennt. Immerhin behält er ja ein grosses Paket.
  8. #8

    Zu Nr. 5

    Ja, glauben Sie denn, die in Deutschland ansässigen Unternehmen seien blöd und würden die kegalen Möglichkeiten des Außensteuerrechts nicht nutzen? Sind Sie vielleicht das, was man "naiv" nennt?
  9. #9

    Mein Vorschlag

    Ein relativ einfaches Gesetz: Einen Grundsatz der "Gleichverteilungsvermutung" einführen. Alle Umsätze von Google mit der Umsatzrendite multiplizieren. Darauf muss Google dann Steuern zaen, egal wo die Zwisschengessellschaften sitzen. Feierabend.