Kurioser Job in China: Für vier Euro bin ich dein Freund

Getty ImagesTausenden Frauen graut es vor dem chinesischen Neujahrsfest. Wer da ohne Partner aufkreuzt, bringt Schande über die Familie. Findige Männer haben daraus ein Geschäft gemacht: Sie lassen sich als Schwiegersöhne mieten - Schnapsrunden mit den Eltern rechnen sie nach Millilitern ab.

http://www.spiegel.de/karriere/ausla...-a-881989.html
  1. #1

    optional

    "Dieses Jahr muss ich jemanden finden, denn ich heiraten kann." Nichts von wollen. Sondern von Können. In anderen Worten: Der sozial die richitge Stellugn hat, erfolgreich ist und Geld hat.

    Leider traurige Realität bei vielen dort. Glücklicherweise sind nicht alle Eltern so "engstirnig" in den Werten der alten Zeit gefangen. Einige merken, dass sich China ändert, ihre Kinder andere Vorstellungen vom Leben haben. Anderer leider nicht. Und "Familie" wird nicht nur groß geschrieben, die Band sind so stark, dass sich viele junge Chinesinnen und Chinesen zu Dingen hinzreißen lassen, die sie eigentlich nciht wollen.

    Nur mal nebenbei: Dieser Heiratsdruck lastet auch auf den Männern! Das ist kein reines Frauenproblem! Ein Mann, der keine Frau hat, leidet genauso!
  2. #2

    Eines der chinesischen Probleme

    Das Land übernimmt rasend schnell westliche Technik und Lebensweisen, aber die Köpfe wachsen nicht so schnell mit, d.h. alte Traditionen kollidieren mit den Vorstellungen der jüngeren Generation. Es zerreißt manchmal regelrecht Familien, wenn z.B. der weit entfernt lebenden Tochter gesagt wird, dass sie die Eltern nicht mehr besuchen soll, wenn sie keinen Ehemann mitbringt.
  3. #3

    Auch wenn

    sich die Lebensweisen und die Einstellung zur Technik schnell wandelt, die althergebrachten Traditionen und Moralvorstellungen wandeln sich nicht so schnell. Auch in der westlichen Hemisphäre spielen kulturelle Unterschiede noch eine große Rolle, auch gegen unsere bewussten Überzeugungen. Wir haben in unserer Firma oft Schulungen und es ist erstaunlich, wie genau man aus Interviews (nur schriftlich in Englisch) die Herkunft aus einem Kulturkreis ermitteln kann.
    Deshalb sollte man die Chinesen nicht kritisieren, das braucht Jahrzehnte die Einstellungen zu ändern.
    Ich wünsche den Chinesinnen viel Erfolg in dem kulturell bedingten Mietservice. Möge er ihrer Stellung in der Gesellschaft dienen.
  4. #4

    Aufgeschoben

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Tausenden Frauen graut es vor dem chinesischen Neujahrsfest. Wer da ohne Partner aufkreuzt, bringt Schande über die Familie. Findige Männer haben daraus ein Geschäft gemacht: Sie lassen sich als Schwiegersöhne mieten - Schnapsrunden mit den Eltern rechnen sie nach Millilitern ab.

    Kurioser Job: Chinesen lassen sich von Frauen als Freund mieten - SPIEGEL ONLINE
    Und nächstes Jahr muss ein Enkelkind gemietet werden.
    Dann sparen die Großeltern und in 2 Jahren haben sie genug Geld zusammen, um die glückliche Familie zu besuchen.
  5. #5

    Laut Medienberichten

    gibt es doch einen gewaltigen Männerüberschuss, die kurz davor sind aus Frust zu revoltieren. Da sollte es nicht schwer sein, einen herauszuangeln.

    Aber was soll die Bildstrecke über erfolreiche Unternehmerinnen, soll da etwas suggeriert werden. Wer assoziiert hart arbeitende Frauen mit "ohne Mann bleiben"? Und diese Frauen haben bestimmt kein Problem damit, wenn sie ohne Mann bleiben, bzw. legen dem eine bewußte Entscheidung zugrunde. Also geht's noch? Wie kann man so etwas enpfehlen?
  6. #6

    Die finden doch leicht richtige Männer

    Ich werde nie verstehen, warum sich höchst attraktive Frauen weltweit alles gefallen lassen. Wenn eine 32-jährige Informationstechnologie-Managerin sich einen Mietverlobten sucht, weil sie sonst ihr Vater nicht mehr sehen will, dann halte ich das einfach nur für bescheuert. „Mein Vater hat das Gefühl, wegen mir sein Gesicht zu verlieren”, erzählt die Managerin. Dann beklagt sie sich, dass sie nicht gelernt hat, wie man auf Männer zugeht und mit ihnen flirtet. Aber „ich will meine Eltern nicht enttäuschen. Dieses Jahr muss ich jemanden finden, den ich heiraten kann.” Wenn diese Frau nicht grottenhässlich aussieht und keinen zutiefst schlechten Charakter hat, dann findet sie doch sogar schon in China einen Europäer oder Amerikaner, der sie verantwortungsvoll, intelligent und liebevoll behandelt. Und die Landsmänner in ihrer Umgebung werden dann langsam darüber nachdenken, warum immer mehr Frauen das Land verlassen.
  7. #7

    Zitat von meinmein Beitrag anzeigen
    Und nächstes Jahr muss ein Enkelkind gemietet werden.
    Dann sparen die Großeltern und in 2 Jahren haben sie genug Geld zusammen, um die glückliche Familie zu besuchen.
    Ja, hatte mich auch schon gefragt, ob es eine Garantie "nächstes Jahr, gleicher Freund" gibt, sonst wird es schnell erklärungsbedürftig...
  8. #8

    blöder Spruch, stimmt aber:

    "Früher war das leichter ...". Nach dem Erwachsen werden übernahmen die Hormone das Kommando, keine oder schlechte Verhütung, hohe Fruchtbarkeit - Thema Fortpflanzung erledigt ;-)
    Heute: Perfekter Schutz beim GV, Ausbildung, Karriere, (Ehe)Partnerin finden. Nachdem das alles geschafft war musste ich bsw über 4 Jahre hart an der Nachwuchsfrage arbeiten. Wir hatten uns schon auf Kinderlosigkeit eingestellt. Eins hat dann noch geklappt. Meine Eltern - zusammen seit Teenager - lachten sich schlapp.
  9. #9

    Nur ein reicher Mann ist ein guter Mann

    Zitat von richsorge Beitrag anzeigen
    gibt es doch einen gewaltigen Männerüberschuss, die kurz davor sind aus Frust zu revoltieren. Da sollte es nicht schwer sein, einen herauszuangeln.
    Ja, man schätzt zwischen 100 und 300 Millionen. Aber: Ein armer Mann ist noch schlimmer als gar kein Mann. Gilt ja tendenziell auch hierzulande.