Deutsche Gründerin in New York: Meine Highheels kann man essen

BCakeNYMit Handtaschen, Gitarren und Schuhen aus Kuchenteig ist Miriam Milord aus Düsseldorf in New York zum Bäcker der Stars geworden. Für ihre erste Torte suchte sie noch eine Anleitung auf YouTube, mittlerweile backt sie für die Rolling Stones, Barbra Streisand und Justin Bieber.

http://www.spiegel.de/karriere/ausla...-a-881655.html
  1. #1

    Das ist halt der Unterschied

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Mit Handtaschen, Gitarren und Schuhen aus Kuchenteig ist <i>Miriam Milord</i> aus Düsseldorf in New York zum Bäcker der Stars geworden. Für ihre erste Torte suchte sie noch eine Anleitung auf YouTube, mittlerweile backt sie für die Rolling Stones, Barbra Streisand und Justin Bieber.

    Auswanderin in USA: So habe ich mich in New York selbständig gemacht - SPIEGEL ONLINE
    zwischen hier und da.
    dort fängt man einfach an und bekommt den Hintern hoch.
    Hier ist man vor lauter Bedenkenträgern, Abmahnern und Besserwisserspassbremsen und Aufscheineschauer schon vor der Gründung das erste mal Pleite oder hat keine Lust mehr. Ist ja alles so toll hier und viel besser als woanders.
    Geb mit von eurem Kraut ab damit ich das auch glaube
  2. #2

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Mit Handtaschen, Gitarren und Schuhen aus Kuchenteig ist <i>Miriam Milord</i> aus Düsseldorf in New York zum Bäcker der Stars geworden. Für ihre erste Torte suchte sie noch eine Anleitung auf YouTube, mittlerweile backt sie für die Rolling Stones, Barbra Streisand und Justin Bieber.

    Auswanderin in USA: So habe ich mich in New York selbständig gemacht - SPIEGEL ONLINE
    Wissen Sie warum so etwas in Deutschland nicht möglich ist!
    Zuviel Bürokratie hier.

    Im Ausland in den USA und auch in England darf jeder seine Selbstständigkeit umsetzen/verwirklichen und in England ist es so, dass erst wenn man über ich glaube 30.000 Pounds im Jahr einnimmt man sich überhaupt erst anmelden muss.
    Solch eine Mentalität vereinfachtes sehr einfach mal was auszuprobieren, wie auch dieses Vorbild in der Geschichte hier.
    Nein in Deutschland wird man von Bürokratie erschlagen. Am besten muss man sowieso erstmal 25000 in eine gmbh investieren und und und.
    So kommt es nun dazu, dass alle von großen Untenehmen abhängig sind und jede Form der Eigeninitiative in Deutschland sofort im Kern erstickt wird.
    (Ich möchte nicht zu pesimistisch klingen, es gibt auch in Deutschland Ausnahmebereiche)
  3. #3

    Genial!

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Mit Handtaschen, Gitarren und Schuhen aus Kuchenteig ist <i>Miriam Milord</i> aus Düsseldorf in New York zum Bäcker der Stars geworden. Für ihre erste Torte suchte sie noch eine Anleitung auf YouTube, mittlerweile backt sie für die Rolling Stones, Barbra Streisand und Justin Bieber.

    Auswanderin in USA: So habe ich mich in New York selbständig gemacht - SPIEGEL ONLINE
    Wahnsinn, die Torten, bzw. die Gegenstände aus Kuchenteig, sehen dermaßen echt aus. Wie geht das? Das diese Torten so teuer sind kann ich gut verstehen, da steckt jede Menge Arbeit dahinter und man sieht, dass ihr und ihrem Team das Backen wirklich Spaß macht.

    Einen Haken hat die Sache: Viiiel zu schade zum Essen, oder?
  4. #4

    In Deutschland nicht möglich?

    Was liest man von den Foristen sofort? Das sei DER Unterschied? In Deutschland wäre sowas nicht möglich? Man müsse in eine GmbH erst 25000 Euro investieren, usw? Was ein Quatsch! Ein Gewerbeschein braucht vielleicht eine Stunde - und schon kann ich loslegen. Nur wenn ich die Haftung für das Geschäft begrenzen will, ist eine GmnH bedenkenswert usw. Jeder Forist hat wohl seine Erfahrungen gemacht - aber das geschäftliche Risiko muss man in den USA genauso nehmen, wie in Deutschland. Da gibt es keinen Unterschied. Und die Bürokratie? Ich habe mehrere Firmen eröffnet und war und bin Freiberufler usw - bis auf 5 oder 6 Zettel hab ich nie ausgefüllt. Das Risiko des Scheiterns und der Schulden habe immer genommen - das mache ich jetzt seit 20 Jahren. Kann jeder - nur diese Miesepeterstimmung hatte ich nie.
    Der Artikel ist ekelhaft - suggeriert er doch, dies sei nur in den USA möglich, aber nicht in Deutschland. Und es gibt keine ähnlichen Berichte aus D? Wohl kaum - nur ist das keine Story dem SPON Wert.
  5. #5

    Thanks but no thanks

    Zitat von jdm11000 Beitrag anzeigen
    Was liest man von den Foristen sofort? Das sei DER Unterschied? In Deutschland wäre sowas nicht möglich? Man müsse in eine GmbH erst 25000 Euro investieren, usw? Was ein Quatsch! Ein Gewerbeschein braucht vielleicht eine Stunde - und schon kann ich loslegen. Nur wenn ich die Haftung für das Geschäft begrenzen will, ist eine GmnH bedenkenswert usw. Jeder Forist hat wohl .....
    In den USA kann man fuer rund $100 eine LLC (Limited Liability Company) aufmachen waehrend man in DE fuer etwas aehnliches (GmbH) €25,000 zahlen muss. Thanks, but no thanks!

    Das finanzielle Risiko ist bedingt durch die LLC so gut wie nicht vorhanden und wenn es trotzdem nicht funktioniert, kann man entweder Chapter 7 oder Chapter 11 in Anspruch nehmen und die Sache wird sauber geloest und man kann trotz Bankruptcy weitere LLCs fuehren. Gibt es etwas aehnliches in DE? Definitely not!

    Last but not least, high heels sind zwei getrennte Woerter.
  6. #6

    ??

    Mus jdm11000 zustimmen, das stimmt nicht. Jeder kann eine GBR haben (Gesellschaft Bürgerlichen Rechts) der Gewerbeschein geht total einfach. Zudem gibt es inzwischen eine GmbH wo man das Kapital aufstocken kann, weiß gerade die genaue Bezeichnung nicht. Hat sich allerdings nicht durchgesetzt, da man schon in der Bezeichnung sieht, dass die liquiden Mittel fehlen.

    Das größte Problem sehe ich bei Lebensmitteln darin, dass wir in D sehr strenge Auflagen bei der Lebensmittelverarbeitung haben und die Kosten - dafür gibt es aber die Beratungen bei der IHK etc.

    In D gibt es das z.b. die Gründer von chocri.de - da habe ich mal einen tollen Artikel drüber gelesen etc.
  7. #7

    Sie haben sicher Recht

    Zitat von jdm11000 Beitrag anzeigen
    Was liest man von den Foristen sofort? Das sei DER Unterschied? In Deutschland wäre sowas nicht möglich? Man müsse in eine GmbH erst 25000 Euro investieren, usw? Was ein Quatsch! Ein Gewerbeschein braucht vielleicht eine Stunde - und schon kann ich loslegen. Nur wenn ich die Haftung für das Geschäft begrenzen will, ist eine GmnH bedenkenswert usw. Jeder Forist hat wohl seine Erfahrungen gemacht - aber das geschäftliche Risiko muss man in den USA genauso nehmen, wie in Deutschland. Da gibt es keinen Unterschied. Und die Bürokratie? Ich habe mehrere Firmen eröffnet und war und bin Freiberufler usw - bis auf 5 oder 6 Zettel hab ich nie ausgefüllt. Das Risiko des Scheiterns und der Schulden habe immer genommen - das mache ich jetzt seit 20 Jahren. Kann jeder - nur diese Miesepeterstimmung hatte ich nie.
    Der Artikel ist ekelhaft - suggeriert er doch, dies sei nur in den USA möglich, aber nicht in Deutschland. Und es gibt keine ähnlichen Berichte aus D? Wohl kaum - nur ist das keine Story dem SPON Wert.
    Führe auch eine kleine Firma nebenher.
    Aber toll ist das nicht.
    Warum sind wohl alle tollen Gründer aus Deutschland ins Ausland gegangen (wenn ich mal die letzten Jahre Revue passieren lasse)?
    Gerade solche Dinge wie die Ltd oder LLC die überall auf der Welt möglich sind fehlen hier. Geschweige denn von Chapter 7 und 11 Dingen wie in Amerika, wie Foristen berichteten.
    Und unsere UGmbH (mit beschränkter beschränkter Haftung) ist genauso ein Blödsinn wie das Wechselkennzeichen eines Herrn Ramsauer.
    Es ist halt hier so, weil der Staat überall mit drin sitzen will.
    ich bin weiss Gott kein wirtschaftsliberaler. Aber in manchen Dingen kann ich die Leute drüben auf der anderen Seite des Teiches verstehen.
    Sowas muss doch auch anders gehen.
    Ok nicht mit unseren Regierungen. Die wollen einfach nicht das es Deutschland gut geht.
  8. #8

    So So

    Zitat von linlaluna Beitrag anzeigen
    Mus jdm11000 zustimmen, das stimmt nicht. Jeder kann eine GBR haben (Gesellschaft Bürgerlichen Rechts) der Gewerbeschein geht total einfach. Zudem gibt es inzwischen eine GmbH wo man das Kapital aufstocken kann, weiß gerade die genaue Bezeichnung nicht. Hat sich allerdings nicht durchgesetzt, da man schon in der Bezeichnung sieht, dass die liquiden Mittel fehlen.

    Das größte Problem sehe ich bei Lebensmitteln darin, dass wir in D sehr strenge Auflagen bei der Lebensmittelverarbeitung haben und die Kosten - dafür gibt es aber die Beratungen bei der IHK etc.

    In D gibt es das z.b. die Gründer von chocri.de - da habe ich mal einen tollen Artikel drüber gelesen etc.
    die Beratung der IHK
    Selten so gelacht.
    Das erste was von der IHK kam war eine Rechnung. Ohne Leistung.
    Ich kenne noch Zeiten da haben ehrbare Kaufleute und Handwerker
    gegen die IHK Zwangsmitgliedschaften geklagt.
    Befriedigend abgeschlossen ist das ganz nie. Warum auch.
    Die IHK verteidigt auch nur ihre Pfründe.
    ich sage nur Meisterzwang etc.
    Was bitte bleibt da noch über vom tollen Deutschland.
    Ach ja die GbR ist im Grunde eine Aufforderung zum Selbstmord zumindest dem finanziellen wenn es schief geht.
    und über die GmbH und UGmbH hab ich ja schon was geschrieben.
  9. #9

    Auch wenn die Hürden in Deutschland höher sind, muss das nicht zwangsläufig einen Nachteil bedeuten. So sind z.B. die "Überlebenszahlen" der ersten 3 Jahre der Start-Ups aufgrund der besseren Prüfung (bei 20.000 Euro Startkapital überlegt man sich eine Gründung eher) deutlich höher, ähnliches gilt für die Anzahl an erfolgreichen Firmen, die irgendwann aus den roten Zahlen rauskommen.

    Abgesehen davon ist gerade in Deutschland der Mittelstand überdurchschnittlich ausgeprägt, deutlich stärker als in den USA oder anderen Ländern. Vielleicht auch deswegen, weil die Gründungen insgesamt seltener scheitern?

    Persönlich fände ich es dennoch begrüßenswert, wenn die Gründungsfinanzierung in Deutschland gestärkt würde. Insbesondere bei der Finanzierung ist es für Personen ohne Kapital extrem schwierig, da die "Branche" an Business Angels und Venture Capital hier relativ schwach ausgeprägt ist.