Zukunftsangst: Griechenlands verlorene Generation

Kilian FoersterDie jüngsten Tumulte bei einer Lebensmittel-Ausgabe in Athen zeigen: Viele Griechen haben inzwischen Existenzangst. Der Fotograf Kilian Foerster befragte Jugendliche in Thessaloniki zu ihren Plänen. Er traf auf Menschen, für die nichts mehr selbstverständlich ist - auch nicht, dass es etwas zu essen gibt.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...-a-881896.html
  1. #1

    Interessant

    Schön, dass darauf auch mal Wert gelegt wird, also die Opfer der Krise zu zeigen und damit nicht die Banken zu meinen.

    Aber eines fällt wieder mal auf: Warum sind das nur Studenten und Schüler? Gibt es wirklich Bedarf für Mathematikstudenten in Griechenland? Nur mal so als Frage... Hohe Studierendenquoten und im Fachbereich fehlts dann für die Mittelständler... Und wir steuern ebenfalls in diese Richtung.
  2. #2

    Danke!

    Endlich werden einmal Menschen vorgestellt, nicht nur Schmarotzer.
  3. #3

    Was ich nicht verstehe....

    [QUOTE=sysop;11958325]Die jüngsten Tumulte bei einer Lebensmittel-Ausgabe in Athen zeigen: Viele Griechen haben inzwischen Existenzangst. Der Fotograf Kilian Foerster befragte Jugendliche in Thessaloniki zu ihren Plänen. Er traf auf Menschen, für die nichts mehr selbstverständlich ist - auch nicht, dass es etwas zu essen gibt.

    ..ist, daß diese Befragung in der deutschen Presse erscheint, denn warum bei Gott, steht das Volk nicht auf und hängt "ihre" Politiker am nächsten Laternenpfahl auf? Warum wird die Mitleidsmasche in D gestrickt? Warum zwingt das Volk ihre Regierung nicht, endlich Reeder zu besteuern, warum wird nicht nachverfolgt wo in den letzten Jahren Gelder hingeflossen, bzw. dem Volk gestohlen wurde?

    Nein, es wird gegen die Deutschen der Hitler aus der Schublade gekramt und uns gezeigt wie arm die jungen Griechen sind, derweil gibt es in unserem Land auch arme junge Deutsche.

    Wie heißt das Sprichwort: Hilf dir selbst sonst hilft dir keiner, vielleicht sollten die Griechen sich das zu eigen machen, denn wenn alle nach D auswandern sind wir in allerkürzester Zeit genauso blank wie Gr und dann gibt es noch Mord und Totschlag, denn wenn man jeden Euro den man verdient teilen muß an 2, dann hat keiner mehr was zu essen, so sieht es aus, nur die Wirtschaft freut sich über billige Lohnsklaven.
  4. #4

    Gratulation

    liebe Eurokraten Was ein AH in 12 Jahren nicht geschafft hat, schafft ihr in 10. Die Unterjochung und Ausplünderung der meisten EU-Staaten. Danke
  5. #5

    Die Jugend sollte die Kräfte nicht mit Anti Merkel Demonstationen aufreiben, sondern lieber die Kleptokratie in Ihrem Land stürzen.....
  6. #6

    Frage müßte sein :

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die jüngsten Tumulte bei einer Lebensmittel-Ausgabe in Athen zeigen: Viele Griechen haben inzwischen Existenzangst. Der Fotograf Kilian Foerster befragte Jugendliche in Thessaloniki zu ihren Plänen. Er traf auf Menschen, für die nichts mehr selbstverständlich ist - auch nicht, dass es etwas zu essen gibt.

    Fotoserie: Griechenlands junge Gesichter der Krise - SPIEGEL ONLINE
    Mutti ! Pappi , warum habt ihr jahrzehntelang diese korrupte Politikerkaste gewählt,wieso habt ihr mit Fakelaki dieses System gestützt?
    Warum habt ihr nicht ordendlich eure Steuern bezahlt?
  7. #7

    Die Befragung finde ich etwas unglücklich, man könnte meinen, alle Jugendlichen, die nicht mehr zur Schule gehen, würden studieren. Die Aussage zur Jugendarbeitslosigkeit und -armut unterstützt das nicht wirklich.
  8. #8

    Jugend in Griechenland

    Solange die Jugend sich noch Studium und Piercings leisten kann wird die Lage wohl nicht so schlimm sein.
  9. #9

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die jüngsten Tumulte bei einer Lebensmittel-Ausgabe in Athen zeigen: Viele Griechen haben inzwischen Existenzangst. Der Fotograf Kilian Foerster befragte Jugendliche in Thessaloniki zu ihren Plänen. Er traf auf Menschen, für die nichts mehr selbstverständlich ist - auch nicht, dass es etwas zu essen gibt.

    Fotoserie: Griechenlands junge Gesichter der Krise - SPIEGEL ONLINE
    Besten Dank an Kilian Foerster und für diesen Beitrag.

    So sehen die Gesichter des "neuen Europas" aus und man sollte sich an sie erinnern, wenn die ideologischen EU-Technokraten wieder ihre alternativlosen "Spar"programme durchsetzen.