Kritik an Stuttgart 21: Hermann fürchtet größeres Fiasko als beim Berliner Flughafen

Deutsche Bahn/ Aldinger & WolfWird Stuttgart 21 ein größeres Desaster als der Berliner Flughafen BER? Dies befürchtet Baden-Württembergs Verkehrsminister Winfried Hermann. Der Bahn-Aufsichtsrat müsse prüfen, ob das Projekt "finanzierbar, realisierbar und überhaupt noch wirtschaftlich sei", forderte er.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...-a-881903.html
  1. #1

    ...

    An Minister Hermanns Stelle hätte ich auch Fracksausen. ist ja immer einfacher alles so zu lassen oder zu blockieren, zu mehr ist er mit seiner grünen Mannschaft im Verkehrsministerium ja nicht fähig.
  2. #2

    Ja, Chefsache Merkel

    das hat noch nie geklappt. Und die Ausrede "wirtschaftlich sein" ist pure Heuchelei: Wer will das wie vorher messen an einem solchen Projekt?
  3. #3

    Schlau

    Jetzt haben es wieder alle gewusst
    Es werden die Kosten aus dem Ruder laufen????!!!!!!
    Jetzt ist aber dieser schöne alte Bahnhof schon zerstört ??? !! Mappus und die ganzen Abrissbirnen von CDU FDP und DB an die Schaufeln und mit eigener Hände Arbeit wieder aufgebaut!!!! Das ganze ein bißchen zackig Helau
  4. #4

    Bundeskanzlerin Angela Merkel steht zwar weiterhin zum Bahnhofsprojekt, knüpft ihre Unterstützung aber an die Wirtschaftlichkeit des umstrittenen Vorhabens.

    Für WEN es wirtschaftlich sein soll, sagt sie jedoch NICHT...
  5. #5

    Merkel mit der Hand an der Reissleine

    SPON: " Bundeskanzlerin Angela Merkel steht zwar weiterhin zum Bahnhofsprojekt, knüpft ihre Unterstützung aber an die Wirtschaftlichkeit des umstrittenen Vorhabens."
    Wie ungewöhnlich, dass ein Investitionsprojekt gegenüber dem Ist-Zustand 'wirtschaftlich' sein soll. Warum ist Stuttgart21 dann nicht ein Projekt des Bundesverkehrswegeplans, wenn es denn angeblich so sinnvoll und wirtschaftlich ist? Oder ist es nicht vielmehr so, dass es S21 mangels Wirtschaftlichkeit nie in den vordringlichen Bedarf des BVWP geschafft hätte?
    Wenn es 'wirtschaftlich' wäre, Bahnhöfe einfach so zu vergraben und oben Hochhäuser darüber zu bauen, dann hätte man das wohl schon x-fach praktiziert. Hat man aber nicht, nicht mal in Frankfurt am Main.
    Mal scharf nachdenken, Angie: WARUM WOHL ist das so? Übel, wenn man/frau auf die die falschen Berater gehört hat… Da bleibt nur eines: Projekt samt Einflüsterer nachhaltig entsorgen und sich an die Spitze der Alternative setzen.
  6. #6

    Wir müssen bauen!

    Stuttgart 21 muss nun auf jeden Fall gebaut werden, koste es, was es wolle. Es kann nicht sein, dass wichtige Großprojekte in Deutschland an der schwäbischen Krämerseele scheitern. Es geht bei Stuttgart 21 um mehr, als um einige Tunnel - es geht um die Glaubwürdigkeit der Politik. Die Politker müssen nun beweisen, dass sie bereit sind, gegen den Willen der unmündigen Bürger ein wichtige Projekt erfolgreich duchzuziehen. Dafür darf keine Ausgabe zu groß und kein Aufwand zu viel sein. Die Seitenflügel des Bahnhofes sind gefallen, die Bäume sind gefällt, der Juchtenkäfer ist vertrieben. Nun wäre es töricht, auch die Bauarbeiter zu vertreiben und viele Arbeitsplätze zu vernichten. Milaneo und viele Investoren warten auf Stuttgart 21. Dieses Warten darf nicht vergeblich sein.
  7. #7

    na ausgezeichnet ...

    da freun wir uns doch schon auf das nächste fass ohne boden: den neubau des berliner schlosses! schön häßlich und dann auch noch überteuert - die baufirmen wirds freuen!
  8. #8

    Wirtschaftschaftlichkeit

    @tueftler
    Der Verkehrsminister hat recht. Wirtschaftlichkeit bedeutet Steuern sparen also unser Geld. Die Bahn gehört doch teilweise uns Steuerzahlern und es ist die Pflicht fes Ministers, Steuergelder zu sparen. Was ist also falsch daran, unser aller Geld zu sparen? Sollen sich alle verhalten wie Wowereit?
  9. #9

    Rentieren, für wen?

    zu 1 tueftler Könnte es sein, dass Sie den Artikel nicht verstanden haben? Ist Ihnen nicht klar geworden, dass auch Frau Merkel dabei ist, sich vorsichtig, wie es ihre Art ist, von dem Projekt S21 abzusetzen? Im übrigen finde ich Äusserungen betr. Fragen der Wirtschaftlichkeit, egal von welcher Seite sie kommen, für ein solches Projekt hirnrissig, denn es sollten doch, bei Gott, ausschliesslich Kriterien eine Rolle spielen, ob solch ein Aufwand für den B ü r g e r Verbesserungen gegenüber dem Status quo bringen wird. Da nur diese Überleg eine Rolle spielen dürfte, ergibt sich eigentlich aus der Frage nach der Wirtschaftlichkeit zwingend die nächste Frage: für wen soll es sich in erster Linie rentieren?? Ich weiss, dass es nicht die Bürger resp. Bahnbenutzer sein sollen.