Deutschland: Die Luft wird besser

DPADie Belastung mit Feinstaub nimmt ab: Offiziellen Daten zufolge war die Luft in Deutschland im vergangenen Jahr so gut wie seit Jahren nicht. Auch die Belastung mit anderen Schadstoffen hat sich erheblich verringert. Die Grenzwerte werden dennoch regelmäßig überschritten.

http://www.spiegel.de/wissenschaft/n...-a-881748.html
  1. #1

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Belastung mit Feinstaub nimmt ab: Offiziellen Daten zufolge war die Luft in Deutschland im vergangenen Jahr so gut wie seit Jahren nicht. Auch die Belastung mit anderen Schadstoffen hat sich erheblich verringert. Die Grenzwerte werden dennoch regelmäßig überschritten.
    UBA: Feinstaub-Belastung in der Luft in Deutschland nimmt ab - SPIEGEL ONLINE
    Gegen die Verringerung des Stickoxidausstoß wird sehr wenig gemacht. Im Gegensatz zum Feinstaub ist der Straßenverkehr der Hauptverursacher des Stickoxidausstoßes.
    In den USA gibt es diesbezüglich sehr niedrige Grenzwerte, die von der Automobilindustrie auch brav eingehalten werden. In der EU dagegen darf das 10-fache ausgestoßen werden.

    Wo sind die Umweltverbände, die doch sonst immer gleich losschreien?

    Einer der größten Feinstaubemittenten sind bekanntlich Kleinfeuerungsanlagen - also die zig Millionen Öfen der privaten Haushalte. Pelletsbrennöfen sind als sehr großer Feinstaubemittent schon seit lange bekannt. Dagegen gemacht wird aus politischen Gründen nichts.
    Am Schlimmsten sind allerdings die ach so tollen privaten Holzkaminöfen; die ja so heimelige Wärme erzeugen und sooo hübsch anzusehen sind. Es gibt zwar eine Vorschrift, dass nur Holz mit geringer Restfeuchtigkeit verbrannt werden darf. Schaut man sich die Lagerstätten der Holzvorräte manches Einfamilienhauses an, so wird diese Vorschrift garantiert nicht erfüllt. Die stinkenden Abgase dieser Holzöfen belegen dies dann auch eindrucksvoll. Es riecht im Winter wie zu Zeiten der DDR. Jeder Mitbewohner vor allem auf dem Lande kann davon ein leidiges Lied singen.
  2. #2

    ist aber doch...

    ...CO2 neutral.Und wenn dann, wie bei uns, keiner im Umkreis von 300 m wohnt, ist es der Natur auch sonst sch...egal. Arme Großstädter, da hilft ein Fahrrad dann auch nicht mehr.
  3. #3

    Wenn man alle...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Belastung mit Feinstaub nimmt ab: Offiziellen Daten zufolge war die Luft in Deutschland im vergangenen Jahr so gut wie seit Jahren nicht. Auch die Belastung mit anderen Schadstoffen hat sich erheblich verringert. Die Grenzwerte werden dennoch regelmäßig überschritten.

    UBA: Feinstaub-Belastung in der Luft in Deutschland nimmt ab - SPIEGEL ONLINE
    Produktionsstätten, die CO2 erzeugen; nach China verlegt hat, wird die Luft noch besser sein.
    Dann bleibt noch, die Bürger zum Fahradkauf mittels Steuervorteilen zu bewegen.
  4. #4

    Höchst interessant ist,

    daß im Oberrheingraben die Luft so gut ist, OBWOHL sie von Frankreich
    herüber weht.

    Also von dort, wo die Umweltplakette erst noch geboren werden muß.
  5. #5

    Feut Euch nicht zu früh (ein Plagiat)

    Die Feinstaubbelastung ist normalerweise nur wenig vom Ausmass der Emissionen abhängig. Massgebend ist das Wetter und da vor allem die vertikale Temperaturverteilung der Luft (der Temperaturgradient). Das bedeutet im Endeffekt, dass trotz noch weiter verminderten Feinstaubemissionen in den nächsten Jahren durchaus wieder hohe Feinstaubbelastungen auftreten können. Was allerdings nicht gegen weitere sinnvolle Massnahmen zur Senkung der Feinstaubemissionen spricht - aber vor übertriebenen Erwartungen (Umweltzonen, Tempolimiten usw.) warnen soll.
  6. #6

    Nimmt man die Qualität

    Zitat von wohlmein Beitrag anzeigen
    daß im Oberrheingraben die Luft so gut ist, OBWOHL sie von Frankreich
    herüber weht.

    Also von dort, wo die Umweltplakette erst noch geboren werden muß.
    dieses Beitrags als Grundlage, dann weht bei Ostwind viel Unwissenheit über die gleiche Grenze.
    Frankreich hat im Gegensatz zu D wenig mit diesen Problemen zu kämpfen. Grund: kleinere Autos, weniger Industrie, keine Kohlekraftwerke undist doppelt so groß wie D.