Sturz bei Ski-WM: Lindsey Vonn erlitt vermutlich Kreuzbandriss

Getty ImagesTragischer Auftakt der Ski-WM: Lindsey Vonn war im Super-G-Rennen schwer gestürzt und musste per Hubschrauber abtransportiert werden. Es besteht der Verdacht auf einen Kreuzbandriss. Der deutsche Alpindirektor Wolfgang Maier kritisierte, dass das Rennen überhaupt gestartet wurde.

http://www.spiegel.de/sport/wintersp...-a-881681.html
  1. #10

    no

    Zitat von TS_Alien Beitrag anzeigen
    Skifahren findet nunmal im Freien statt. Da kann die Sicht etwas schlechter sein. Stürze sind jedoch selten sichtbedingt. In den meisten Fällen wird es ein Fahrfehler sein.
    Falsch. Sichtbedingt passieren immer wieder massive Fehler oder Stolperer. Grade weil bei hohen Geschwindigkeiten Bodenwellen und Rippen nicht mehr deutlich zu erkennen sind. Daraus resultieren Fahrfehler und damit auch Stürze.
    Ich habe das Rennen selber nicht gesehen, weiss aber von vielen solchen Situationen im Rennsport.
  2. #11

    Zitat von freigeist56 Beitrag anzeigen
    Weil durch einen spektaklären Crash
    Wird ein Grand Prix erst richtig recht
    resch!
  3. #12

    Zitat von kp86368 Beitrag anzeigen
    das Gejammer von allen Beteiligten. Der Sturz ist bitter und tragisch. Aber niemand zingt die Leute doch da runter, Herr Maier! Ich unterstelle allen Aktiven den Besitz eines Resthirnes um auch NEIN zu sagen. Zudem ist es wie bei der F1 oder GP, sie wussten um die Risiken in diesem Sport.
    Da jammert doch niemand.

    Gut, man könnte beim Sturz selbverständlich auch - weil man ja um die Gefahren vorher wußte - laut HURRA! schreien. Ja, ich glaube, das wäre der richtige Weg.
  4. #13

    Unfair

    Absolut verständlich, was der Herr Maier da sagt, ganz neutral, ganz fair... Ironie aus. Wer gesehen hat, wie sich die Organisatoren mit zahlreichen Streckenposten Stunde um Stunde mit dem nur abschnittweise auftretenden Nebel beschäftigten, während oben die Sonne schien und unten weder Schnee noch gar Regen sondern normale Sicht herrschten - der kommt nie und nimmer auf die Idee, das Rennen hätte nicht stattfinden sollen. Dann müßten im Lauf eines Winters ja x Weltcup-Rennen abgesagt werden. Es spricht leider gegen den Sportsmann Maier, seine Enttäuschung nun bei den Österreichern abzuladen.
  5. #14

    jaja Herr Maier

    im Nachgang läßt es sich schön schlaumaiern, warum hat er nicht vor dem Start massiv Einspruch eingelegt?

    Ich war letzte Woche in Whistler und habe unsere Spitzenfunktionäre live erleben dürfen, unglaublich wie die sich benehmen und mit welcher Selbstverständlichkeit genossen wird ...
  6. #15

    Sie Gerüstbauer Professor (pardon Profi), ...

    Zitat von king.woita Beitrag anzeigen
    grundsätzlich teile ich diese meinung. es gibt risiken. die kennt jeder der beteiligten und keiner wird mit vorgehaltener waffe gezwungen.

    in diesem konkreten fall scheint es jedoch so gewesen zu sein, dass die äußeren randbedingungen stark grenzwertig waren. (habe das rennen nicht gesehen). und dann kommt dem veranstalter doch eine gewisse sorgfaltspflicht zu. f1-fahrer würde man bei nebel oder schneebedeckter fahrbahn auch nicht rausschicken. oder skispringer bei windstärke 6 von der schanze lassen.

    ich lasse meine gerüstbauer auch nicht in 80 m höhe bei -15 grad und peitschendem wind montieren. würd ich aber sagen sie sollens machen und drohen sie sonst rauszuschmeißen, würden sie es vermutlich tun.

    ebenso sind die athleten profis, verdienen damit ihr geld und müssen ran, wenn gefahren wird.

    es drängt sich schon der verdacht auf, dass zugunsten des zeitplanes oder des ehrgeizigen zieles, die beste wm aller zeiten zu veranstalten, auf biegen und brechen gefahren werden musste, um nicht schon am 1. tag in verzug zu kommen.

    und mit vonn ist jetzt defintiv ein zugpferd weg. so unrecht hat dermeier nicht.
    ... würden "Ihre" Gerüstbauer bei 79m Höhe und -14 Grad garantiert auch bei Orkan aufs Gerüst schicken und Ihre Drohung geschickt an den Mann (Frauen sind es wohl nicht) bringen, da Sie keine Zugpferde, sondern nur normale Arbeiter zu verlieren haben, die eben als Profis ihr (und besonders IHR Geld) zu verlieren haben. Sie haben ja keinen Zeitplan und keinen Ehrgeiz - ich bin begeistert über so einen Gerüstbauerbeschäftiger (mit welchem ordentlichen Berufsabschluss noch mal?)
  7. #16

    .

    Zitat von wb99 Beitrag anzeigen
    resch!
    Und die beste Strophe fehlt!

    Weltcup-Abfahrtsläufe machen eam a bisserl müd
    Weu er is abgebrüht
    Wenn eam dabei irgendwas erregt
    Dann nur, wenn's einen ordentlich zerlegt
    Ein Sturz bei 120 km/h
    Entlockt ihm ein erfreutes "Hoppala"
    Und liegt ein Körper regungslos im Schnee
    Schmeckt erst so richtig der Kaffee
  8. #17

    Als der tragische Sturz

    passierte, war gute Sicht.
    Es war ein Fahrfehler, bei dem Lindsay nach der Landung mit der Innenkante des rechten Skies in den Schnee kam, während der Ski nicht gerade in Fahrtrichtung gestellt war.

    Tragisch, aber nicht dem Wetter geschuldet....
  9. #18

    optional

    Und wieder einmal so eine Dramatisierung eines alltäglichen Vorganges durch SPON: "Tragischer Auftakt der Ski-WM." Wo bitte ist das Tragische? Ist jemand gestorben? Das wäre tragisch. Aber eine alltägliche Sportverletzung als "tragisch" zu bezeichnen, erscheint mir völlig übertrieben. Aber SPON neigt ja zu boulevardesken Formulierungen.
  10. #19

    .

    Zitat von Gertrud Stamm-Holz Beitrag anzeigen
    Falsch. Sichtbedingt passieren immer wieder massive Fehler oder Stolperer. Grade weil bei hohen Geschwindigkeiten Bodenwellen und Rippen nicht mehr deutlich zu erkennen sind. Daraus resultieren Fahrfehler und damit auch Stürze.
    Ich habe das Rennen selber nicht gesehen, weiss aber von vielen solchen Situationen im Rennsport.
    Und Sie meinen ernsthaft, dass man Bodenwellen und Rippen bei strahlendem Sonnenschein besser sieht?