Steinbrück über Blog-Finanzierung: "Ich kann daran nicht ansatzweise etwas Anrüchiges

Peer Steinbrück äußert sich zu den Hintergründen von peerblog.de - allzu Erhellendes hat der SPD-Mann aber nicht zu bieten. Er kenne zwar die Macher, nicht aber die Financiers der Webseite. Anrüchig seien jedoch weder das Finanzgeflecht, noch die mangelnde Transparenz.

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...-a-881641.html
  1. #10

    (°_°)

    und, wo sind sie, all' die aufrechten Demokraten, die sich über die FDP das Maul zerrissen haben, jetzt aber, wie ihr Idol, hier nichts anrüchiges erkennen können???
  2. #11

    schade

    Es entwickelte sich ja eigentlich aufwärts und nun setzt sich der gute alte Genosse wieder zu einem der Bosse. Ein alter Vorwurf schon lange an SPD-Spitzenkandidaten seit dem ehrwürdigen Schmidt. Es ist zum heulen.
  3. #12

    Ach, und übrigens... Anonymes Geld für Steinbrück! – Zur Attacke darauf kann die CDU einfach frühere Anzeigen der SPD umkopieren.*|*NachDenkSeiten – Die kritische Website Wenn man nicht sicher wüsste, dass die NachDenkSeiten im Liebknechthaus intensiv gelesen werden: man müsste Matthias Höhn den Link zu dieser Seite mailen.

    Hoffentlich greift die LINKE Müllers Anregung auf.
  4. #13

    optional

    Man kann Frau Merkel ja vieles anlasten, aber einen dermaßen unverfrorenen Hang zur persönlichen Vorteilnahme legt sie nicht an den Tag. Das ganze noch gepaart mit dieser Steinbrück´schen Unfähigkeit, in Vorteilnahme etwas falsches zu erkennen, da schüttelt´s einen. SPD, wo seid ihr nur hingeraten? Könnt ihr nicht auch mal eine Frau ans Ruder lassen?
  5. #14

    wie denn, was denn?

    Autoren bloggen vor sich hin, werden dafür von namentlich nicht bekannten Personen finanziell entlohnt bzw. bei dieser Tätigkeit finanziell unterstützt, haben vor Beginn der Veröffentlichungen PS gefragt, ob er das in Ordnung fände... Wo ist hierbei eine unlautere Finanzierung versteckt? Oder gar eine direkte Einflussnahme? Zumal, wenn der Person, über welche gebloggt wird, die finanziers unbekannt sind?! Sollten tatsächlich Forderungen aus dieser Form der Unterstützung hervorgehen, dann wäre von Interesse, wer diese Personen im Hintergrund sind. bisher handelt es sich um eine freiwillige Unterstützung von PS. Ansonsten musste wohl jedweder Blog, der parteipolitisch Stellung bezieht auf Hintergrund, Finanzierung, Verbindung und Einflussnahme auf politische Entscheidungsprozeße überprüft werden...
  6. #15

    Mal abwarten....

    Unsere Volksvertreter sind immer schnell Alarm zu schlagen wenn es sich um die Leute " auf der anderen Seite" geht,dreht sich die Sache um sie selber dann wird weichgespült und relativiert....Steinbrück hat das mittlerweile zur persönlichen Note gemacht.
  7. #16

    Grenzwertig

    Wer die Zeche bezahlt, bestimmt die Musik...oder so ähnlich. Dagegen ist grundsätzlich nichts zu sagen. Was es auch kosten mag, kann nicht das Problem jener sein, die es neiden. Schade ist jedoch dieser Politiker-Standard-Reflex, Annehmlichkeiten gern zu akzeptieren, ohne die dahinter steckende Absicht zu hinterfragen. So etwas nennt man Lobbyarbeit - und klar, die Finanziers dieser Tätigkeit bleiben gern im Dunkeln.

    Ich möchte mich hier 'mal als SPD-Wähler outen (auch dieses Jahr, mangels einer hinreichend wählbaren Alternative). Und, so leid es mir tut, Herr Steinbrück stärkt meine Sympathien für die Partei nicht gerade. Mit seinem Talent bedenkenlos Geld und Sachleistungen zu akquirieren und zu akzeptieren, sorgt er für heftiges Gruseln bei mir. Daher möchte ich Herrn Steinbrück zurufen (und das darf gern in dem besagten Blog zitiert werden):

    Lieber Herr Steinbrück, ich habe nichts dagegen, wenn Sie ordentlich Geld verdienen wollen. Meinen Segen haben Sie, wenn Sie sich als Kanzler das 10-fache des Gehaltes von Frau Merkel genehmigen wollen (aber bitte nicht auch gleich das Ruhegehalt entsprechend anpassen). Im Gegenzug möchte ich nur eines: verpassen Sie sich, ihrem Kabinett und dem Parlament dieselben Anti-Korruptionsregeln, wie sie für die Beamten der Bundesrepublik gelten.
    Wenn Sie dies in Ihr Wahlkampfprogramm schreiben würden, hätten Sie eine Menge begeisterter Wähler.
  8. #17

    Verdeckte Parteispende

    Da schenken also ein paar Bosse dem Genossen der Bosse ein Blog, damit dieser mal ordentlich positiv dargestellt wird. Der Inhalt ist mit ihm abgesprochen.
    Wo genau ist Unterschied ob ich nun der SPD Geld gebe ein Blog mit dem nämlichen Inhalt zu erstellen oder es gleich selbst mache und dafür aufkomme? Beides sind Spenden an eine Partei, damit deren Kandidat gewinne.
  9. #18

    Natürlich...

    Natürlich findet Peer Steinreich nichts Anrüchiges daran, dass ihn private Unternehmen mit einer Kampagne im sechsstelligen Wert unterstützen und dabie auch gleich selbst die Inhalte festlegen. Er hält es ja auch nicht für anrüchig, von Unternehmen oder Kanzleien 25.000 Euro für 45 Minuten sinnloses Blabla zu kassieren, nachdem die gleichen Firmen oder Kanzleien auf Grund seiner Politik Aufträge im Millionenwert erhalten oder Verluste im Milliardenbereich vermeiden konnten. Der Gelackmeierte ist auf jeden Fall der Steuerzahler, für den P€€R natürlich kein Problem...
  10. #19

    Es wird Zeit, daß ein Genosse den Mann einmal an den Schultern packt, ...

    ... ihn kräftig durchschüttelt und ihn anbrüllt: "Peer, nicht alles was legal ist, geziemt sich für den Kanzlerkandidaten der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands. Du bist der Bewerber, die Plebs entscheidet. Auch nur der Anschein ein Lakai von irgendwem zu sein, ist schädlich."

    Bleibt die Frage: Was will der eigentlich mit dem Kanzleramt?

    Da würden ja noch viel höhere Ansprüche an seine Integrität gestellt, das wird sicher schlimm für ihn.