Heinos Hit-Album: Der Unversöhnliche

DPAEin Rockerkrieg, der keiner ist, ein Imagewechsel, den es nicht gibt - ein PR-Coup, der seinesgleichen sucht: Heino feiert mit Coverversionen von Pophits Charterfolge. Cooler wird er dadurch nicht: Die Chance, zum deutschen Johnny Cash zu werden, verspielt er mit Trotz und Niedrtracht.

http://www.spiegel.de/kultur/musik/s...-a-881630.html
  1. #110

    Rick Rubin

    Johnny Cash wurde von Rick Rubin produziert, der für Cash die richtigen Songs ausgesucht hat. Was Volksmusik-Senior Heino Kramm aus Düsseldorf hat aussuchen lassen, das hat einfach nicht die Qualität von NIN und Soundgarden. Er hat halt mittelmäßigen Pop gecovert. Das ist das Armselige. Deutschland Johnny Cash könnte höchstens ein altersweiser Reinhard May oder Berhard Brink werden - wenn sie die richtigen Songs auswählten ("Teil einer Jugendbewegung", "Easy", oder "Was hat dich bloß so ruiniert") und Rick Rubin als Produzenten gewönnen. Das ist jedoch eher schwierig. Hm.
  2. #111

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Ein Rockerkrieg, der keiner ist, ein Imagewechsel, den es nicht gibt - ein PR-Coup, der seinesgleichen sucht: Heino feiert mit Coverversionen von Pophits Charterfolge. Cooler wird er dadurch nicht: Die Chance, zum deutschen Johnny Cash zu werden, verspielt er mit Trotz und Niedrtracht.

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    Lindemann musikalisch hochbegabt???

    Ich lache mich tot.........., Ramstein ist nur sehr gut produziert, aber musikalische Qualität, na ja,... einfach strukturiert ..., genau wie Volxmusik a la Heino, das ist nicht hochbegabt. Weder kompositorisch noch technisch versiert auf den Musikinstrumenten. Ramstein wie auch Heino sprechen eher die einfachen Gemüter an. Dagegen sind die Ärzte perfekt arangiert, bis auf die einfallslosen Texte, die sich in Abstand von Jahren immer um die Geschlechterproblematik handelt.
  3. #112

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Ein Rockerkrieg, der keiner ist, ein Imagewechsel, den es nicht gibt - ein PR-Coup, der seinesgleichen sucht: Heino feiert mit Coverversionen von Pophits Charterfolge. Cooler wird er dadurch nicht: Die Chance, zum deutschen Johnny Cash zu werden, verspielt er mit Trotz und Niedrtracht.

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    Ich glaube da war wohl eher der schreiberling des artikels verbitterter als Heino selbst.

    Aber Highlight waren wohl:
    Heino mit Jonny Cash zu vergleichen.
    Das Geschrubbel von Tocotronic nur im entferntesten mit "grandios" in Verbindung zu bringen.

    Aber nichts desto trotz werde ich mir Heinos Machwerk nicht zulegen. Ich werde das wohl noch oft genug über Fasching zu hören bekommen.
  4. #113

    Die bringen eine gute Show!

    Zitat von !!!Fovea!!! Beitrag anzeigen
    Lindemann musikalisch hochbegabt???

    Ich lache mich tot.........., Ramstein ist nur sehr gut produziert, aber musikalische Qualität, na ja,... einfach strukturiert ..., genau wie Volxmusik a la Heino, das ist nicht hochbegabt. Weder kompositorisch noch technisch versiert auf den Musikinstrumenten. Ramstein wie auch Heino sprechen eher die einfachen Gemüter an. Dagegen sind die Ärzte perfekt arangiert, bis auf die einfallslosen Texte, die sich in Abstand von Jahren immer um die Geschlechterproblematik handelt.
    ist auch nicht meine Mugge, aber die Show von Rammstein hat nicht aus Zufall diesen Erfolg.
    Einfach strukturiert muss ja kaufmännisch offenbar nicht unbedingt von Nachteil sein. Die Wildecker Herzbuben sind hervorragende Jazzmusiker - auch sie haben ihre Wahl getroffen, zwischen guter hochkomplexer Musik, oder eben mit der S-Klasse zum Gig gefahren zu werden.
    Bezüglich der Ärzte verstehe ich Sie wirklich nicht: Drummer, Schweden, Junge...also wenn eine Kapelle für gute Texte steht, dann doch die medizinOpis!
  5. #114

    Gehen Sie weiter, es gibt nichts zu sehen...

    Heino singt professionell verschiedene Songs von Künstlern, die ich keinem Genre zuordnen kann.
    Die zugehörigen Rechteinhaber dürften Eurozeichen in den Augen gehabt haben, als sie davon erfuhren. Besser kann man es gar nicht erwischen: Ein Typ wie Heino, der den Leuten alles andrehen kann, spielt die eigenen Songs. Das ist wie ein Sechser im Lotto. Oder wenn deine Hühnerbrust in Aspik plötzlich bei Aldi gelistet wird. Ohne einen Finger zu rühren macht man nochmal Kasse, wie damals, als der Song mal neu war. Gehen Sie weiter, es gibt nichts zu sehen, außer Marktwirtschaft bei der Arbeit.
  6. #115

    Ich brauche Rente !

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Ein Rockerkrieg, der keiner ist, ein Imagewechsel, den es nicht gibt - ein PR-Coup, der seinesgleichen sucht: Heino feiert mit Coverversionen von Pophits Charterfolge. Cooler wird er dadurch nicht: Die Chance, zum deutschen Johnny Cash zu werden, verspielt er mit Trotz und Niedrtracht.

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    Heino macht genau das richtige:

    Volksmusic Recycling von deutscher Musik und sichert sich dadurch sein Rente !

    Die Anarchie im Musikgeschäft ist eben allgegenwärtig Wem juckt schon da eine neue Cover Version ?

    Hauptsache es gibt die Sofort RENTE!
  7. #116

    Wer hat Angst vorm blonden Mann? Keiner.

    Dramatisch versucht die BILD Zeitung den "Rockerkrieg" gegen Heino, angeblich angeführt von Rammstein und den Ärzten, herbei zu schreiben. Sie alle seien in heller Aufruhr darüber, was der Schlagersänger mit ihren Songs angestellt habe. Schön wär's.
    Denn angestellt hat er mit den Songs nicht viel. Heino fiel scheinbar nichts besseres ein, als die Original-Instrumente durch Pauken und Trompeten zu ersetzen. Und darüber mit seinem rollenden Bass zu singen. Neue, überraschende Arrangements, die einem den Schlager von einer neuen Seite präsentieren? Fehlanzeige.

    Dabei hat schon vor Jahren Paul Anka gezeigt, wie es besser geht. Und belebte damit das Swing-Genre bis zum heutigen Tag neu.
    Bei seinen gefeierten Arrangements für "Rock Swings" musste man teils ganz genau hinhören, um die Originale von Nirwana, Soundgarden, The Cure und Co überhaupt noch zu erkennen. Im Gegensatz dazu, klingt bei bei Heinos Coverversionen bis auf die Stimme alles wie gehabt. Schade.

    Bereits nach wenigen Takten stellt sich statt Neugierde Langeweile ein. Und die Erkenntnis, dass Heinos angeblicher Seitenhieb nicht – wie PR trächtig behauptet – den von ihm gecoverten Bands gilt, sondern bestenfalls all jenen, die ihm nicht die Selbstironie zugetraut hätten, sich mit Siebzig so schmerzfrei selbst zu parodieren.

    Ja, parodieren. Denn hätte ein halbwegs talentierter Stimmenimitator aus dem Radio dieses Album aufgenommen, hätte es vielleicht sogar einen gewissen Unterhaltungswert. Ähnlich vielleicht wie Jürgen von der Lippes legendäre Parodie von Helge Schneider, Rüdiger Hoffmann und Peter Maffay. Ein ganz klein wenig zumindest. Oder nein. Eigentlich nicht mal das.

    Was also bleibt?
    Eine Kuriosität für feuchtfröhliche Karnevalsumzüge, die rechtzeitig zur närrischen Zeit mit ebenso närrischem Tam Tam auf den Markt geworfen wird.

    Und die Erkenntnis, dass Nenas "Leuchtturm", Remmlers "Vogel der Nacht" und Westernhagens "Willenlos" perfekt in die Musikantenscheune passen würden. Und das ist vielleicht das wirklich schockierende an diesem "Skandalalbum"
  8. #117

    Die

    Für mich als älteres Semester ist die Reaktion der "coolen" Jungs auf Heinos Cover CD - lustig...übrigends den Text Junge kann man jetzt besser verstehen als in der Schreiversion...
  9. #118

    Kartoffelstampf

    wie sagte schon Jan Delay so treffend: Andere haben Bob Marley und wir haben Klaus Lage. Kartoffeln....
    Da covert der Volksmusiker den Mainstream und wird dafür mit Warhol und Cash verglichen. Gehts noch?
  10. #119

    Cooler Artikel

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Ein Rockerkrieg, der keiner ist, ein Imagewechsel, den es nicht gibt - ein PR-Coup, der seinesgleichen sucht: Heino feiert mit Coverversionen von Pophits Charterfolge. Cooler wird er dadurch nicht: Die Chance, zum deutschen Johnny Cash zu werden, verspielt er mit Trotz und Niedrtracht.

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    Aber "sein Stammklientel" (sic)

    Bald werdet Ihr es hier im SPON und in den anderen Medien oft genug falsch gemacht haben, um auch durch den Duden sanktioniert zu werden. Dann ist "das Klientel" vielleicht auch richtig.

    Noch aber heißt es "die Klientel". Scheint aber keiner mehr zu wissen.