Krisenstab im Auswärtigen Amt: Zwei deutsche Rentner in Kolumbien verschleppt

DPA/ ICRCZwei deutsche Rentner sind in Kolumbien gekidnappt worden. Das bestätigte jetzt das Auswärtige Amt und schaltete einen Krisenstab ein. Zur Tat hat sich die ELN bekannt. Seit 50 Jahren verübt die Guerilla-Truppe Anschläge, ermordet Amtsträger - und erpresst Lösegeld.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...-a-881551.html
  1. #1

    Deutsche Rentner

    Was suchen deutsche Rentner in Kolumbien? wie jene vor rd. 2 Jahren in Mali? Man kann nur hoffen, dass die Kosten, einschl. fuer den Krisenstab nicht von den Steuerzahlern finanziert werden. Hier gibt es auch Wald und der wird so was von geschuetzt, es lohnt sich diesen Wald zu besichtigen!
  2. #2

    Vor allem sollte die kolumbianische Regierung verbieten, den Rebellen Geld zu zahlen, nicht nur Steuergelder, sondern auch privates Lösegeld. Wer die Rebellen mit Geldzahlungen unterstützt, wird genauso behandelt wie diese.
    Jeder der nach Kolumbien reist, kennt das Risiko und warum sollen andere dafür haften?
  3. #3

    Deutsche Rentner

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Zwei deutsche Rentner sind in Kolumbien gekidnappt worden.
    „Bei den beiden deutschen Staatsangehörigen handelt es sich um Rentner, die als Touristen in der Region unterwegs waren“, sagte eine Sprecherin des Ministeriums am Dienstag in Berlin.
    Und hier spricht man über "Altersarmut" und daß Rentner Mülltonnen nach Pfandflaschen durchwühlen.
    Aber in Kolumbien überwintern. ...
  4. #4

    Zitat von Pandora0611 Beitrag anzeigen
    Und hier spricht man über "Altersarmut" und daß Rentner Mülltonnen nach Pfandflaschen durchwühlen.
    Aber in Kolumbien überwintern. ...

    Das ist ziemlich kurz gedacht - wo Deutsche Menschen ihrer Meinung nach leben dürfen und/oder ihren Urlaub verbringen. Unsere Freunde haben mehr als 30 Jahre lang in Bogota an Deutsche gelebt und an der Deutschen Botschaft gearbeitet. Jetzt verleben sie ihren "Lebensabend" dort, weil in Columbien die Familien, Kinder und Enkelkinder wohnen - was sollten sie also in Deutschland? Deshalb sollten sie auch im Land reisen dürfen, ohne sich von ihrer Kritik daran hindern zu lassen. Nicht jeder "Columbien-Reisende" ist Drogenschmuggler, oder Abenteuerurlauber.
  5. #5

    Zitat von meinmein Beitrag anzeigen
    Vor allem sollte die kolumbianische Regierung verbieten, den Rebellen Geld zu zahlen, nicht nur Steuergelder, sondern auch privates Lösegeld. Wer die Rebellen mit Geldzahlungen unterstützt, wird genauso behandelt wie diese.
    Jeder der nach Kolumbien reist, kennt das Risiko und warum sollen andere dafür haften?
    Sollte Deutschen, die seit über 30 Jahren in Kolumbien leben - jetzt ihrer Meinung nach das Reisen verboten werden? Hier leben Deutsche, die teilweise ihr Leben lang für die Deutsche Botschaft in Bogota gearbeitet haben - sollen die sich jetzt für den Rest ihres Lebens einschließen? Ein wenig kurz gedacht - finden sie nicht? Nicht jeder Deutsche der in Kolumbien reist, ist Drogenkurier oder Abenteuerurlauber wenn sie gestatten.
  6. #6

    Was die Haftung anbetrifft...

    Zitat von meinmein Beitrag anzeigen
    Jeder der nach Kolumbien reist, kennt das Risiko und warum sollen andere dafür haften?
    ...haben Sie ja sicher Recht!

    Bezüglich des Risikos sollte man aber daran denken, dass es in St. Louis, Detroit oder New Orleans gefährlicher ist als in Bogotá (Mordraten je 1.000 Einwohner 2011, Seguridad, Justicia y Paz).

    Also keine Panik, Kolumbien ist ein wundervolles Land mit ausgesprochen sympathischen Menschen, dessen Besuch ich jederzeit einer Reise nach VSA vorziehe.

    Man muß wissen, wohin man fahren sollte, und wohin nicht. Das ist in Kolumbien genauso wie in den VSA oder in Europa.

    Liebe Grüße,
    Michael Erbstadt
  7. #7

    Au weia

    @ holde und @ Pandora 0611:
    Ist es nicht etwas armselig, Menschen, die von Terroristen gekidnappt wurden, den Vorwurf zu machen, dass sie sich eine Fernreise leisten konnetn? Geht's noch oder ist das die links-spiessige Blockwart-Mentalitaet, die in D. wieder zur Mode wird? Falls das repraesentativ sein sollte fuer den deutschen Durchschnitts-Neidhammel, wuerde es mich in meinen Plaenen bestaerken, mir ein Domizil fuer meinen vorgezogenen Ruhestand (:-) in Medellin oder Cartagena zu suchen (familienbedingt). Den kolumbianischen Streitkraeften, ex-Presidente Uribe Velez und Presidente Santos jedenfalls meinen Glueckwunsch, dass sie es geschafft haben, Kolumbien in den letzten 8-10 Jahren vom Abgrund eines failed states zurueck zu holen