Alkoholvergiftung: Mehr Jugendliche nach Vollrausch in Klinik

DPAKomasaufen bleibt ein Problem: Die Zahl der Jugendlichen, die mit einer Alkoholvergiftung im Krankenhaus behandelt wurden, ist 2011 wieder leicht gestiegen. Besonders besorgniserregend ist die Zunahme der Fälle bei den 10- bis 15-Jährigen. Generell scheinen Jungs gefährdeter zu sein.

http://www.spiegel.de/gesundheit/dia...-a-881522.html
  1. #1

    Ich hoffe nur, diese Idioten werden dann in der Notaufnahme zuletzt behandelt, und drängeln sich nicht noch vor Leute, die ihren Zustand nicht selbst verschuldet haben.

    Ich hab meine Zweifel, ob pure Aufklärung von staatlicher Seite da hilft. Oder Verbote. Wirksam kann man dem eigentlich nur an einem Ort begegnen: dem Elternhaus.
  2. #2

    Wodka, Gin, Whiskey fuer 5 Euro

    Wenn man billig hochprozentigen Alkohol kaufen kann soll man sich nicht wundern. Die Flasche sollte bei 15 Euro anfangen (ab 20% alk.)
  3. #3

    optional

    ob selbstverschuldet oder nicht - patient ist patient. und die werden immer noch alle nach dringlichkeit und nicht nach dem grad ihres "verschuldens" behandelt.
  4. #4

    ambivalente Betrachtung notwendig

    Leider verscheigt der Beitrag die andere Seite der Medaille.
    Richtig ist das gesagte ja, die Fälle von Saufexzessen steigen - gleichzeitig nimmt der Alkoholkonsum im Ganzen, auch in der Altergruppe der Jugendlichen ab.
    Es wird weniger getrunken - dafür wenn dann umsomehr.
    Gleichzeitig nimmt auch die Zahl der Trinkenden ab - die dafür um so heftiger zugreifen.
    Das sollte erwähnt sein, damit nicht das falsche Bild einer zunehmend alkoholisierten Jugend entsteht, das so nicht richtig ist.
  5. #5

    kann mir das einen erklären?

    Eine Schwangere muss den Krankenwagen zur Entbindungstation selber bezahlen.
    Besäuft sich ein Jungentlicher bis zur Excess, wird er eine ganze Nacht in der Intensivstation kostenlos betütelt!!
    Schick doch mal den die Rechnung. Die Aufklärung wird dann garantiert höchstwirksam über Facebook verteilt.
  6. #6

    Zitat von Atheist_Crusader Beitrag anzeigen
    Ich hoffe nur, diese Idioten werden dann in der Notaufnahme zuletzt behandelt, und drängeln sich nicht noch vor Leute, die ihren Zustand nicht selbst verschuldet haben.

    Ich hab meine Zweifel, ob pure Aufklärung von staatlicher Seite da hilft. Oder Verbote. Wirksam kann man dem eigentlich nur an einem Ort begegnen: dem Elternhaus.
    In der Notaufnahme geht es darum wie dringend man aerztliche Hilfe braucht, und nicht ob man "selber schuld" ist....der Berufsunfall ist ja wohl auch selbst schuld, haetter er mal lieber die Sicherheitsvorkehrungen eingehalten, und der Herzinfarkt erst! Haettest'de mal nicht so viel geraucht. Dieser Zynismus, und immerhin geht es hier um Kinder!
  7. #7

    Eine mögliche Maßnahme wäre es,den Eltern dieser Jugendlichen die Kosten der KH Behandlung in Rechnung zu stellen und nicht der Allgemeinheit.
  8. #8

    Furchtbar

    Ich vermute, dass die genannten jugendliche Komasäufer auch nicht aus migrantischen Milieus stammen, oder? Vielleicht könnten wir hier etwas voneinander lernen; oft wird ja gegen muslimische Familie polemisiert, aber das Alkoholproblem haben sie nicht (jedenfalls nicht ansatzweise in deutschen Ausmaße).
    Werbung für harte Alkoholika sollte übrigens eingeschränkt werden, warum muss Schnaps billig und überall erhältlich sein?
  9. #9

    Alkohol ist legal, überall verfügbar, billig und dazu noch staatlich legitimiert. Das Wort Droge wird in diesem Zusammenhang so gut wie nie erwähnt. Warum wird vor dem Rauchen auf jeder Packung vor den Folgen gewarnt, Alkohol aber in der Werbung als cool, unverzichtbar und problemlos dargestellt? Angesichts der vielen Alkoholtoten jedes Jahr finde ich es geradzu lächerlich wie sehr die Thematik verharmlost wird. Entweder alle Drogen werden, inklusive diverser Warnhinweise, legalisiert oder aber vollständig verboten. Messen mit zweierlei Maß ist absolut unzeitgemäß.