DDR-Roman "Brüder und Schwestern": Der Alltag der Anderen

DPADie Mangelwirtschaft des Sozialismus in einem üppigen Gesellschaftsroman: In "Brüder und Schwestern" erzählt Birk Meinhardt von der DDR aus Sicht der kleinen Leute. Manchmal nah an der Soap, manchmal zu geschwätzig, aber doch ziemlich unterhaltsam - eine Light-Version von "Der Turm".

http://www.spiegel.de/kultur/literat...-a-880361.html
  1. #1

    Naja....

    "Ich gehe soooo gern in den Konsum: Kauft Ohne Nachzudenken Ständig Unseren Mist"

    Das gilt heute ja mindestens genauso.
  2. #2

    Herr Andre ist nich aus dem Osten, oder? Mit "Kauft Ohne Nachzudenken Ständig Unseren Mist" gibt der Buchautor lediglich einen DDR-Standard wieder, es ist keine originelle Eigenerfindung.

    Ansonsten klingt die Rezension aber ziemlich amüsant. Sollte mal ein DDR-Roman ganz ohne Stasi auskommen? Zu wünschen wäre es...
  3. #3

    Jedoch hieß es

    Kauft Ohne Nachzudenken SCHNELL Unserer Mist

    Ein kleiner, aber feiner Unterschied, denn an der Beständigkrit der DDR bestand bei der Mehrheit der DDR-Bürger zumindest bis zum Spätsommer des Jahres 1989 kein Zweifel. SCHNELL musstest du sein, wenn du ohne Beziehungen mal was haben wolltest.