Energiewende: Altmaiers Stromrechnung geht nicht auf

DPADie Strompreis-Sicherung hat enge Grenzen. Der Vorschlag des Umweltministers hat kaum Chancen auf Verwirklichung. Doch selbst wenn alles so käme, wie Peter Altmaier es anpeilt: Die Kosten für die Verbraucher könnten trotzdem steigen. Das ergeben Berechnungen von SPIEGEL ONLINE.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...-a-880498.html
  1. #250

    EnBW

    Zitat von vincent1958 Beitrag anzeigen
    ..sind Sie denn?Auch wo nicht RWE drauf steht,kann RWE drinstecken.Ist ja der selbe Trick wie bei Yellow Strom.Machen auf billig und unabhängig sind aber in Wahrheit die EnBW!!!:-)
    EnBW ist nun aber auf dem Weg zu den Guten,so gemäß
    Aktionärsstruktur......mehrheitlich im Besitz des Landes BW
    und Kommunen.
  2. #251

    Zitat von litholas Beitrag anzeigen
    Ganz im Gegenteil, es werden Arbeitskräfte qualifiziert, die äusserst begehrt sein werden, sobald nicht-nachhaltige Energiegewinnung verboten ist.
    Der Traum eines echten Ökos:
    Verbieten, Kontrollieren, überwachen, der Öko-Blockwart hat viel zu tun.
    Das hatten wir doch schon mal, und es endete in der Katastrophe.
  3. #252

    Zitat von Zuversicht7 Beitrag anzeigen
    KönnenSie denn nicht wenigsten einige WEA mit Namen benenen?
    Dann könnte man den Herrn Professor gezielt um Trichterwissen bitten!
    Es ist aber schon logisch, das sich die Kosten je Standort stark unterscheiden können.

    Die Kosten einer WEA an der Nordsee mit 2.000 Volllaststunden sind anderst als wenn das Teil in NRW steht bei 1.000 Volllaststunden.

    Bei PV ist das ähnlich, nicht umsonst steht ein großer Teil im Süden Deutschlands.
  4. #253

    Wie unreflektiert sind sie eigentlich?

    Zitat von Cephalotus Beitrag anzeigen
    1 kWh enstpricht der Arbeitslesitung eines Schwerarbeiters.

    Strom ist ein Luxusgut. Bei 50ct/kwh ist aber noch lange kein Luxuspreis.

    Ich sehe solche Preise (für mich) auch nicht als sonderlich dramatisch an. Dann kostet es halt soviel, was solls?

    Man muss das in Relation zu anderen Kosten sehen und da ist der Strompreis für die meisten private Haushalte doch eher ein unbedeutender Nebenposten.
    Angenommen jeder Haushalt könnte sich das leisten so haben Sie vergessen, dass dadurch alle Produkte (Ja auch ein Bäcker braucht Strom) teurer werden.
    Firmen, die keine regional gebundenen Produktionsstätten verlegen diese einfach ins Ausland.
    - und ohne Job, kein Gehalt...dann sind selbst 15ct/kWh zu viel.
  5. #254

    1.000

    Zitat von christian-h Beitrag anzeigen
    Es ist aber schon logisch, das sich die Kosten je Standort stark unterscheiden können.

    Die Kosten einer WEA an der Nordsee mit 2.000 Volllaststunden sind anderst als wenn das Teil in NRW steht bei 1.000 Volllaststunden.

    Bei PV ist das ähnlich, nicht umsonst steht ein großer Teil im Süden Deutschlands.
    1.000 Volllaststunden in NRW?
    Richtig, bei einer nabenhöhe von 30m!
    1.600 bis 2.000 Volllaststunden bei 130m Nabenhöhe werden erwartet!
  6. #255

    Zitat von litholas Beitrag anzeigen
    Ganz im Gegenteil, es werden Arbeitskräfte qualifiziert, die äusserst begehrt sein werden, sobald nicht-nachhaltige Energiegewinnung verboten ist.
    Wie wollen Sie das weltweit/in internationalen Verträgen durchsetzen?
    Haben Sie da mal drüber nachgedacht?
  7. #256

    Lol....

    Zitat von märcheneeg Beitrag anzeigen
    Angenommen jeder Haushalt könnte sich das leisten so haben Sie vergessen, dass dadurch alle Produkte (Ja auch ein Bäcker braucht Strom) teurer werden.
    Firmen, die keine regional gebundenen Produktionsstätten verlegen diese einfach ins Ausland.
    - und ohne Job, kein Gehalt...dann sind selbst 15ct/kWh zu viel.
    ..fragen Sie mal Thyssen Krupp,ob die nochmal 2 Stahlwerke in USA und Brasilien wg.geringer Energiekosten und laxer Umweltvorschriften bauen wollen!3 Milliarden Verlust....und deshalb werden jetzt in D die Arbeiter entlassen!Ganz grosses Kino von den Nieten in Nadelstreifen...:-)
  8. #257

    Zitat von Zuversicht7 Beitrag anzeigen
    1.000 Volllaststunden in NRW?
    Richtig, bei einer nabenhöhe von 30m!
    1.600 bis 2.000 Volllaststunden bei 130m Nabenhöhe werden erwartet!
    Sie wissen was ein Beispiel ist? ;)

    Die durchschnittliche Volllaststundenzahl liegt bei ca. 1.500.

    Da im Norden die Volllaststundenzahl darüber liegt, muss es auch Gegenden geben, wo diese darunter liegt.

    D.h. bei gleicher Anlage unterschiedliche Kosten.
  9. #258

    Zitat von vincent1958 Beitrag anzeigen
    ..fragen Sie mal Thyssen Krupp,ob die nochmal 2 Stahlwerke in USA und Brasilien wg.geringer Energiekosten und laxer Umweltvorschriften bauen wollen!3 Milliarden Verlust....und deshalb werden jetzt in D die Arbeiter entlassen!Ganz grosses Kino von den Nieten in Nadelstreifen...:-)
    Das lustige ist, es passiert gerade wieder, da die Energiekosten in den USA sinken, dank Fracking:
    Fracking, Schiefergas: Das Märchen von der deutschen Erdgas-Bonanza - SPIEGEL ONLINE
  10. #259

    Emissionszertifikate sind der Schluessel

    Als erstes muss klar gesagt werden: Die Energiewende ist richtig. Die wahren Kosten der herkoemmlivchen Energieerzeigung werden im Strompreis nicht eingepreist (Stichwort Asse oder Ewigkeitslasten, Klimaschaeden durch CO2). In dem Artikel wird ein einfaches Instrument gegen dieses Problem genannt: der Handel mit Emissionszertifikaten! Energietraeger mit einem hohen CO2-Ausstoss werden teurer und regenerative Energien werden durch einen Marktmechanismus konkurrenzfaehig! Das EEG ist ein riesiger Fehler und genau dies siehtan am Preis.