Milliardenverschwendung: Schröder verteidigt ihre Familienpolitik

dapdMinisterin Kristina Schröder wehrt sich gegen die massive Kritik an ihrer Familienpolitik: Ihr gehe es nicht um "Profit-Maximierung". Die SPD kündigte im Falle eines Wahlsieges den flächendeckenden Ausbau der Ganztagsbetreuung an.

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...-a-881497.html
  1. #1

    wie kann

    so jemand nur Minister (-in) in Deutschland werden?
  2. #2

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Ministerin Kristina Schröder wehrt sich gegen die massive Kritik an ihrer Familienpolitik: Ihr gehe es nicht um "Profit-Maximierung". Die SPD kündigte im Falle eines Wahlsieges den flächendeckenden Ausbau der Ganztagsbetreuung an.

    Kristina Schröder verteidigt ihre Familienpolitik - SPIEGEL ONLINE
    Wer hätte das gedacht? Die SPD entdeckt die Familie und die einstige Familienpartei CDU verliert ihre Wählerschaft, weil sie im puschigen Vorgestern steckenbleibt und einseitig die Hausfrauenehe fördert - vorbei an der heutigen Lebenswirklichkeit vieler Familien.

    Schön, dass das Thema mal zur Sprache kommt. Vielleicht eine gute Gelegenheit, ein paar alte Zöpfe abzuschneiden.
  3. #3

    optional

    Die Politik und der Umgang mit Kritik ihrer Politik ist schlicht und einfach nur schlecht! Gebt dieser Frau eine Chance und lasst sie in einem Kindergarten arbeiten!
  4. #4

    Mal wieder totales Missverständnis des Spiegel

    Was muss Familienförderung wie das Kindergeld denn "bringen"? Was "bringt" Hartz IV oder Pension?

    Es sind geldliche Zuwendungen (Transferzahlungen) an Dritte. Und die erfüllen nallemal ihren Zweck.

    Es sei denn, man will einen ideologischen Zweck erfüllen. Hier geht es wohl darum, den Eltern die Kindererziehung aus der Hand nehmen zu wollen: Ab in die staatlich finanzierte Krippe mit dem Kind und ab in die Fabrik zum Karton packen für die Mutter. Vom Gehalt der Mutter klassiert dann der Staat 35 % und toll ist die Welt der Spiegelschen Umverteilungstheorie. Wirklich tolle Welt.
  5. #5

    Aha

    Madame Familienministerin geht es also nicht um "Profitmaximierung." Fein mit mir, denn ich hätte ohnehin lieber eine "Steuergeldeinsatz-Optimierung". Überall eigentlich - aber vor allem im Bereich Kinder, Jugendliche und Ausbildung. Du verstehen, Kristina?
  6. #6

    Scheinheilige Ausrede !

    Auszugszitat :

    Schröder forderte Bewegung von der Wirtschaft, um eine höhere Geburtenrate zu erreichen. "Am wichtigsten ist es, die Arbeitswelt stärker den Bedürfnissen von Familien anzupassen statt weiter zuzulassen, dass die Familien sich immer wieder den Bedingungen der Arbeitswelt anpassen müssen."
    ************************************************** ******

    Reformiert endlich die AGENDA von Grund auf neu, dann klappt es nach einigen Jahrzehnten dahingehend eine Glaubwürdigkeit an die Volksvertreter zurück zu erlangen.
    Erst dann werden sich die Bürger wieder vermehrt dem Thema
    " Kinder kriegen " zuwenden.
    Solange sich ca. 30 % der Arbeitnehmer als Niedriglohnsklaven Dank der AGENDA verdingen müssen, wird das nichts. Macht es noch VOR der BT-Wahl, dann wird man evtl. eine Ernsthaftigkeit erkennen.
    Alles andere ist heiße Luft und nur Lippenbekenntnisse.
  7. #7

    Verschwendung?

    Das kann man vielleicht über Stuttgart 21, den Flughafen BER oder ähnliche Luftschlösser unserer Politiker sagen.

    Die ins Steuerrecht eingearbeite Grundsicherung von Ehepartnern und Kindern mit dem gleichen Begriff zu belegen ist billige Polemik.
    Es handelt sich hier um - aus gutem Grund - nicht eingenommenes Geld des Staates und nicht um verpulverte Milliarden für Giechenland, Beamten-, Parlamentarierüberversorgung usw..

    Bei einem unvoreingenommenen Journalismus müüste es zumindest "Angebliche Verschwendung" heissen, aber der ist hier wohl nicht zu erwarten.
  8. #8

    Gegensatz

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Ministerin Kristina Schröder wehrt sich gegen die massive Kritik an ihrer Familienpolitik: Ihr gehe es nicht um "Profit-Maximierung". Die SPD kündigte im Falle eines Wahlsieges den flächendeckenden Ausbau der Ganztagsbetreuung an.

    Kristina Schröder verteidigt ihre Familienpolitik - SPIEGEL ONLINE
    Im Gegensatz zu anderen europäischen Ländern gibt Deutschland am wenigsten Geld für Familienpolitik aus. Deshalb hat Deutschland auch die niedrigsten Geburtenraten.
  9. #9

    Keiner muss sich aufregen

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Ministerin Kristina Schröder wehrt sich gegen die massive Kritik an ihrer Familienpolitik: Ihr gehe es nicht um "Profit-Maximierung". Die SPD kündigte im Falle eines Wahlsieges den flächendeckenden Ausbau der Ganztagsbetreuung an.

    Kristina Schröder verteidigt ihre Familienpolitik - SPIEGEL ONLINE
    über die Familienpolitik. Die Bilanz der Koalition ist durchgehend verheerend: Rentenpolitik (v.d. Leyen), Verkehrspolitik/Großprojekte (Ramasauer), Außenpolitik nicht mehr berechenbar für unsere engsten Partner (Westerwelle), Verbraucherschutz ist offensichtlich in die Illigalität abgedriftet, Justiz hat keine Reformen in zahlreichen Gesetzen durchgeführt. Und am Schluss Rösler und Niebel - kann man nicht mehr mit sachlichen Worten beschreiben.

    Wo sind wir hingeraten, wenn inzwischen Pflegebedürftige in´s Ausland abgeschoben werden ?