Mehr Aufseher: EZB braucht Tausende neue Mitarbeiter

DPADie Europäische Zentralbank muss ihren Personalbestand womöglich kräftig aufstocken. Die "Financial Times" zitiert aus einem Gutachten, wonach die EZB rund 2000 zusätzliche Mitarbeiter benötigt. Grund ist der Aufbau der Euro-Bankenaufsicht.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...-a-881482.html
  1. #60

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Europäische Zentralbank muss ihren Personalbestand womöglich kräftig aufstocken. Die "Financial Times" zitiert aus einem Gutachten, wonach die EZB rund 2000 zusätzliche Mitarbeiter benötigt. Grund ist der Aufbau der Euro-Bankenaufsicht.
    Die Nachricht, dass Tausenden von Brüsseler EU-Beamten tatsächlich mehr verdienen als die Kanzlerin, hat mich kaum überrascht. Vergessen wurde zu erwähnen, dass diese Leute keine Steuern zahlen. In der EZB dürfte es ebenso sein.
  2. #61

    Dr.

    Zitat von hassowa Beitrag anzeigen
    wird immer weiter aufgebläht. Der ganze Laden ist inzwischen unkontrollierbar geworden. Gehalt und Leistung stehen in keinem Verhältnis mehr, wie die WELT diese Woche berichtet hat. Und - wir schauen einfach zu und wählen alle 5 Jahre treudoof ein EU-Parlament, das nicht einmal Wackeldackelfunktion hat - heisst, nicht mal die kruden Ergüsse der beamteten Apparatschiks abnicken darf. Macht den Laden dicht und es wird nicht viele geben, die ihm nachtrauern!
    Ich möchte Sie ja nicht unbedingt mit Fakten verwirren, aber die EZB befindet sich in Frankfurt. Schaum vom Mund abwischen, Wutrede neu schreiben und nochmal durchdrehen. Hoffe ich konnte Ihnen weiterhelfen...
  3. #62

    Dr.

    Zitat von yyz Beitrag anzeigen
    wo muß ich mich bewerben...!!!?

    adresse, namen, anschrift, mobilnummer...
    Wenn so Ihre Jobsuche aussieht, ist es kein Wunder, dass unsere ARGE Sie bisher nicht vermitteln konnte.
  4. #63

    Dr.

    Zitat von verbalallergiker Beitrag anzeigen
    es immer wieder erstaunlich, wie jemand ernsthaft versucht, gegen solcherlei vorgetragene "Kritik" (wie man sie gerade im Forum von SPON täglich auf´s neue findet) argumentativ vorzugehen versucht. Dieselben intellektuellen Unzulänglichkeiten, die die Neid-Reflexe verursachen, verhindern, dass rationale Argumentation etwas daran ändern könnte.

    In diesem Sinne: Auf auf Rosinante.
    Was denn bitte für eine rationale Argumentation? Argumente wie die "EZB in Brüssel" oder die "nicht demokratische Legitimierung"? Wahrscheinlich sind bei Ihnen der Übergang von rationaler Argumentation zu intellektuellen Unzulänglichkeiten fließend...
  5. #64

    Bitte noch mal nachrechnen

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Europäische Zentralbank muss ihren Personalbestand womöglich kräftig aufstocken. Die "Financial Times" zitiert aus einem Gutachten, wonach die EZB rund 2000 zusätzliche Mitarbeiter benötigt. Grund ist der Aufbau der Euro-Bankenaufsicht.

    Europäische Zentralbank braucht 2000 weitere Mitarbeiter - SPIEGEL ONLINE
    Ich möchte meine Vorredner bitten, die orakelte EU Kostenexplosion noch mal nachzurechnen. Die EZB geht davon aus, die Banken der Eurozone mit maximal 2000 Mitarbeitern bewerkstelligen zu können. (Nach eigenen Angaben sogar mit der Hälfte.) Allein die Bundesbank benötigt derzeit 1500 Mitarbeiter. Punkt a) Da Bankenaufseher nicht vom Himmel fallen, ist die EZB wohl die künftige Wirkungsstätte der deutschen Beamten. Zumindest sollten sie bei einer Bewerbung die besten Chancen haben... Punkt b) Leider kann davon ausgegangen werden, dass die EZB längst nicht alle Mitarbeiter der nationalen Bankenaufsichten der Eurozone benötigt. Damit wäre Brüssel auf längere Sicht deutlich effizienter als Deutschland, Frankreich, Italien etc. Die Probleme treten meines Erachtens eher in den nationalen Behörden auf, bis alle überzähligen Mitarbeiter anderweitig beschäftigt werden. Und am Ende vom Tag zahlt der europäische Steuerzahler (also auch der deutsche) deutlich weniger für Gehälter in der Bankenaufsicht.
  6. #65

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Europäische Zentralbank muss ihren Personalbestand womöglich kräftig aufstocken. Die "Financial Times" zitiert aus einem Gutachten, wonach die EZB rund 2000 zusätzliche Mitarbeiter benötigt. Grund ist der Aufbau der Euro-Bankenaufsicht.
    Hier können sich die Bewerber melden. Natürlich ist es gut eine gehörige Menge an Vitamin B mitzubringen. Etwa Verwandte, Bekannte die Politiker sind innerhalb oder außerhalb der EU, oder am besten Goldman Sucks in allen Varianten. Damit dürfte man einen der beliebten Placebo- Bankenaufsichtsjobs ergattern. Ab dann hat man in der Regel ausgesorgt. Man kann den berühmten Drehtüreneffekt nutzen um später an politischen Ämter zu kommen oder Bankenführungskraft zu werden.

    EZB: Stellenangebote

    Sorgen das man die Voraussetzungen nicht erfüllt oder das einem die Kompetenz fehlt, braucht man sich in keinster Weise zu machen, denn vergeigt man ein paar Milliarden.......dann kann das der deutsche Steuerzahler schon wieder richten. Sogar ohne das dies an die große Glocke gehängt wird, kann das der ESM wieder ausgleichen. Ansonsten arbeitet man so unauffällig wie die Bafin. Also nix zu tun, viel Zeit für Meetings, Reisen, Sonne, Freizeit, Partys usw.

    Bernd Senf 6. Euro-Krise, Dollar-Krise und Weltfinanzkrise - Bankrott der herrschenden Geldordnung - YouTube

    Natürlich bekommt man diesen Job auch ädäquat entlohnt. Darum braucht man sich nicht zu kümmern. Vieles geht auf Spesen und den Rest bekommt man von verschiedenen Banken einfach zugesteckt die Hilfe benötigen.
  7. #66

    Einverstanden, aber ....

    Zitat von marcaurel1957 Beitrag anzeigen
    Ich kann nicht beurteilen, ob man für die Kontrolle der europäischen Banken nun 1000 oder 2000 Menschen benötigt, fakt ist aber, die Arbeit muß getan werden, wenn man ähnliche Katastophen wie in den letzen Jahren vermeidne möchte.
    .... ich wundere mich immer wieder, wie einige anderen Forumskollegen auch, dass bei der Besetzung von EU-Jobs Deutschland wesentlich schlechter fährt, als z.B. Frankreich, England und Italien. Dies, obwohl wir das wirtschaftliche Rückgrat der EU sind. Ich frage mich, warum unsere Regierung nicht offensiver unsere Position und Interessen in der EU vertritt. Das gilt auch für die Position des Eurogruppenchefs, den man Deutschland wieder mal vorenthalten hat. Es scheint mir manchmal, als hätten sich die Anderen gegen uns verschworen, um uns zu auszunehmen .... und dann wundern sich unserer Politiker, dass EU mehr in Un-Wort im Sprachgebrauch ihrer Bürger darstellt.
  8. #67

    Zitat von KingTut Beitrag anzeigen
    .... ich wundere mich immer wieder, wie einige anderen Forumskollegen auch, dass bei der Besetzung von EU-Jobs Deutschland wesentlich schlechter fährt, als z.B. Frankreich, England und Italien. Dies, obwohl wir das wirtschaftliche Rückgrat der EU sind. Ich frage mich, warum unsere Regierung nicht offensiver unsere Position und Interessen in der EU vertritt. Das gilt auch für die Position des Eurogruppenchefs, den man Deutschland wieder mal vorenthalten hat. Es scheint mir manchmal, als hätten sich die Anderen gegen uns verschworen, um uns zu auszunehmen .... und dann wundern sich unserer Politiker, dass EU mehr in Un-Wort im Sprachgebrauch ihrer Bürger darstellt.
    Schauen sie sich den Bericht der Bunderegierung zur "deutschen Personalpräsenz in internationalen Organisationen" an, und Sie weren beruhigt sein.

    Deutschland ist angemessen in der EU vertreten!