Nordkoreas Schulen in Japan: Unterricht mit Kim und Kim

Getty ImagesAuf Klassenfahrt geht es nach Pjöngjang, der Unterricht findet unterm Diktatorenporträt statt: Eine Schule in Tokio will Kindern Sprache und Kultur Nordkoreas näherbringen. Viele Japaner beobachten die pädagogischen Bemühungen argwöhnisch.

http://www.spiegel.de/schulspiegel/a...-a-881427.html
  1. #1

    da muss man sich ............

    da muss man sich ............
    doch ernsthaft fragen warum die japaner so was zulassen ?
  2. #2

    optional

    Von Nordkorea bzw. deren Interessenvertretung in Japan (Ch’ongryŏn) unterstützte Schulen sind nun wirklich ein alter Hut - aber glücklicherweise gibt es ja CNN als Erinnerungshilfe und Inspirationsquelle für den wöchentlichen Nordkorea-Artikel auf SPON...
    Die Ch’ongryŏn-Mitgliedszahlen sind übrigens seit Jahrzehnten stark rückläufig und haben bereits zur Schließung mehrerer Schulen geführt, darunter diese hier: http://abandonedkansai.wordpress.com/2012/01/05/north-korean-school-in-gifu-chongryon-school/
  3. #3

    in nordkorea trifft man auch immer wieder auf gruppen von auslands-nordkoreanern. Erkennbar daran dass sie westlich gekleidet sind aber trotzdem alle das parteiabzeichen auf der brust tragen. Viele haben verbindungen zum heimatland, auch durch familie, und ein gutes leben in Japan und brechen daher nicht mit dem regime, da ihre familien oder sie sonst womoeglich bestraft wuerden. Auch sind die devisen die sie ins land bringen wichtig.
  4. #4

    Naja, wenn sie meinen?

    "Mit Kriegsrhetorik und Raketentests provoziert Pjöngjang seit Jahren den Nachbarn jenseits des Japanischen Meers."

    Uns, die wir in Japan leben, uns drängt sich der Eindruck auf, dass dies ganz genau daselbe ist, was die Japaner auch tun..... und dummerweise nicht nur mit Korea, sondern nun auch noch im Umgang mit China.
  5. #5

    Japan und Nordkorea

    Es hätte im Artikel richtigerweise heißen müssen, dass sich Japan durch die Kriegsrethorik und auch durch die Rakententests Nordkoreas provoziert _fühlt_.

    Der Text aber suggeriert eine Absicht Nordkoreas, dass die Führung Pjöngjangs dies alles nur mit dem Ziel veranstaltet, Japan zu provozieren. Die diesbezügliche Faktenlage dürfte jedoch weder der Autorin bekannt sein, noch ist eine solche Motivation auch nur wahrscheinlich.
  6. #6

    hmm

    die "nicht"gleichbehandlung von kindern, die zum teil ihre heimat gar nicht kennen, halte ich für höchst kontraproduktiv und gefährlich. gleichbehandlung und eingliederung sollte hier an erster stelle stehen.
  7. #7

    Und wo ist der Unterschied

    Ob in der Schule nun ein Portrait von KJU und KIS hängt oder ein Kruzifix oder ein anderes Zeichen einer nicht nachvollziehbaren Sekte?
  8. #8

    Was denn nun?

    Fahren die Schüler jetzt einmal im Jahr nach Korea oder nicht, wie die beiden Schüler? Und in welches Korea überhaupt, im Artikel wird immer wieder etwas anderes behauptet...
    Zum Inhalt: die Sichtweisen und die Ideologie sollten nicht aus Nordkorea in die Welt getragen werden. Das eine solche Schule überhaupt zugelassen wird ist schlimm.
  9. #9

    Mich wundert überhaupt, dass Nordkorea so etwas betreibt. Wie passt eine nordkoreanische Schule im verhassten, kapitalistischen Ausland zu der stolzen Juche-Doktrin der Kims, die ja bekanntlich Nordkorea an die Spitze der Wirtschaftsmächte katapultiert und den Nordkoreanern zur grenzenlosen Bewegungsfreiheit und zum Leben im Wohlstand verholfen hat?