Mega-Smog: Dicke Luft aus China erreicht Japan

AFPWährend sich die Lage in China entspannt, wird der Smog zum ernsten Problem für Japan: Winde tragen die Schmutzpartikel aus dem Nachbarland herüber. Die Zulässigkeitsgrenzen der Regierung in Tokio sind bereits überschritten.

http://www.spiegel.de/wissenschaft/m...-a-881401.html
  1. #1

    hm ..

    Wäre es ein Selbstverteidigungsfall, wenn Japan jetzt chinesische Luftverschmutzungsanlagen wegbombt um seine Bürger zu schützen?

    Die Folgen von Luftverschmutzung sind bekannt. Dass jetzt durch lasche Umweltschutzpolitik andere Länder darunter leiden, dürfte ein "Mitreden" von außen legitemieren .. Oder nicht?
  2. #2

    ...

    So lange nichts strahlt nimmt das doch sowieso niemand ernst. Auch in Deutschland sterben jaehrlich tausende durch kohleverbrennung. Trotz moderner Filter. Oekologische Pelletheizungen tragen ebenfalls dazu bei.
  3. #3

    Länder die in China billig produzieren lassen, und das sind fast alle Industrienationen, sind auch Schuld an dem Problem. Würden schärfere Grenzwerte in China helfen? Nicht wirklich, denn dann würde man in andere Länder auslagern, z.B. Indien oder Bangladesch. Es müssten global gültige Grenzwerte her, z.B. von der UNO festgelegt. Aber ob das geht? Schon beim Klimaschutz gibts ja kein Konsens.
  4. #4

    mehr Kooperation

    Früher bliesen die Frühjahrswinde nur den Loessstaub aus China nach Kyushu und sorgten für ein schönes Abendrot. Heute überlegt man an jedem dunstigen Tag, ob das wieder einmal eine Dreckwolke ist oder nur die hohe Luftfeuchtigkeit. Besonders Japan sollte China jede nur möglich Hilfe zukommen lassen. Zugleich ist Überheblichkeit in Ost und West fehl am Platz. In meiner Kindheit hieß ein Werbefilm der Farbwerke Höchst "Gelbe Fahne über Höchst", in Frankfurt Fechenheim konnte man dank Casella kaum durchatmen, vom Ruhrgebiet ganz zu schweigen. Tokyo war berühmt für seinen Photosmog. In Kitakyushu konnte man vom Bahnhof aus das nahegelegene Meer nicht sehen. Und die Folgen der Quecksilbervergiftungen in Minamata sind heute noch nicht ausgestanden.
    WM (Fukuoka, Japan)
  5. #5

    Angeborene Blödheit...

    Zitat von Gallandor Beitrag anzeigen
    Wäre es ein Selbstverteidigungsfall, wenn Japan jetzt chinesische Luftverschmutzungsanlagen wegbombt um seine Bürger zu schützen?

    Die Folgen von Luftverschmutzung sind bekannt. Dass jetzt durch lasche Umweltschutzpolitik andere Länder darunter leiden, dürfte ein "Mitreden" von außen legitemieren .. Oder nicht?
    oder wie kommen Sie auf so eine schräge Nummer? Abgesehen davon, dass Japan - wie alle Industrieländer - in China produziert und mitverantwortlich für die Luftverschmutzung ist, wäre das Auslösen des 3. Weltkrieges wegen Luftverschmutzung wohl keine so dolle Idee...
  6. #6

    Smog

    Ich habe vor 3 Jahren in Peking gelebt und damals war die Luft schon katastrophal. Bei Luftmessungen in meinem Appartement wurde ein Luftwert von 500 gemessen, das ist soviel wie wenn man 200 Zigaretten am Tag raucht. Daraufhin habe ich mir einen riesigen Luftreiniger einer Schweizer Firma gekauft. Die Regierung hat damals den Chinesen erzält dass dass in der Luft nur Fog sei nichts weiter, oder wie die Chinesen sagen mit einem grinnsen im Gesicht: No Problem!!