Spicken mit dem Smartphone: Ministerium untersagt Handy-Melder an Schulen

CorbisJa, Schüler benutzen Handys. Manchmal auch zum Schummeln. Trotzdem dürfen Schulen in Schleswig-Holstein keine Detektoren verwenden, um aktive Smartphones bei Klassenarbeiten aufzuspüren. Das zuständige Ministerium sieht für den Einsatz der Überwachungsgeräte keine Rechtsgrundlage.

http://www.spiegel.de/schulspiegel/h...-a-881392.html
  1. #30

    Zitat von peter rose Beitrag anzeigen
    Wie sollen sich sonst Lehrer gegen Schummler wehren ?
    So wie sie es immer gemacht haben. Ob jemand auf einen Spickzettel glotzt oder auf sein Smartphone, das ist doch kein Unterschied.
  2. #31

    change it, leave it or love it

    beim Abi können die Schüler könnten über einen Ohrstecker unter den Haaren mit mir kommunizieren
    - ich verdiene zu meinem kleinen Lehrergehalt was dazu
    - das Land hat seine Abiquote
    - und die Industrie kriegt die Schulabgänger die sie verdient (ganz schwache kommen sicher noch in der Politik unter)

    Nur die Professoren tun mir leid. Aber die werden auch eine Lösung finden: Diplom nach 10 Stunden Awesenheit in Facebook oder so.

    Ganz im Ernst was will man auch sonst machen - wirklich gute Schüler haben längst eine Lehrstelle.
  3. #32

    spicken per handy?

    auf dem tisch die formelsammlung, taschenrechner parat - wo ist dann das problem? per handy bekommt kein unkundiger einen lösungsansatz usw. das lehrbuch einscannen ist ja wohl 1 witz - 150 seiten einscannen? - vergessen wird immer, dass pätestens ab 18 das StGB eine rolle spielt - wie auch an der Uni: Anzeige wg. Betrugs usw. - nur unerleuchtete gehen das risiko ein, beim spicken per handy erwischt zu werden, u.U. ist das Abi futsch. die meisten schülerInnen wollen ja auch ihr handy dabeihaben wie eben kleinkinder nicht ohne teddy irgendwohin gehen - der handy-wahn ist der allgemein fortschreitenden kollektiv-regression geschuldet. - handy-abgabe vor der klausur ist voll daneben, weil ein zweites und drittes handy irgendwie/-wo part liegt, so wie eben früher spickmaterial in toilettenräumen und garderobenschränken versteckt wurde. - die mitteilung aus Kiel ist dem anbiedern geschuldet - an die eltern-wähler, an die jungwähler. der betrug liegt u.a. darin, dass den jung-bürgerInnen vorgegaukelt wird, das gehe immer so weiter. davon ab: Jede/-r kann 3 lieder davon singen, wie z.b. an der uni geschummelt wurde/wird. da ist es vielleicht besser, das abitur ab der 10. klasse mit steigenden noten-faktoren (x1, x2, x3, x4) im "sammelverfahren" abzulegen statt 13 jahre schulbesuch auf 3 x 5 Zeitstunden und 2x 20 Minuten mündlicher prüfung zusammenschnurren zu lassen. wer ab der 10. klasse an seinem abitur "basteln" kann, wird auch ganz anders motiviert sein als jemand, der sich 6 wochen vor den abi-prüfungen mal eben die 8 aktenordner der besten schüler/-innen kopiert und dann anfängt, zu "bimsen" oder ins handy zu scannen.
    der handy-wahn wird auch wieder vorbeigehen.
    wie verhindert eigentlich die Industrie-und-Handels-Kammer, dass bei Gesellen- und Meisterprüfungen geschummelt wird??