Dopingskandal: Spanischer Fußballclub soll Dopingmittel von Fuentes gekauft haben

DPADer spanische Dopingskandal hat nun offenbar auch den Fußball erfasst. Erstligist Real Sociedad San Sebastián soll sechs Jahre lang mit Schwarzgeld für Dopingmittel bezahlt haben. Lieferant könnte der umstrittene Mediziner Eufemiano Fuentes gewesen sein.

http://www.spiegel.de/sport/sonst/er...-a-881381.html
  1. #1

    Alls Lüge!

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    De
    Das muss ja nun eine Zeitungsente sein. Denn wie wir hier alle aus den vielen Radsportforen bei SPON zum Thema Doping wissen, bringt Doping im Fußball ja gar nichts. Denn beim Fußball braucht man Technik und keine Ausdauer. Oder so ...
    ... oder vielleicht doch nicht.

    Mich reizt es grad wirklich eines der alten Forum nach Unterstützern dieser These zu durchforsten und auf Ihre Kommentare hier zu warten.
    Da warte ich vermutlich lange :)
  2. #2

    Mann doch gar nicht sein

    Im Fußball wird auf gar keinen Fall gedopt, das lohnt sich doch gar nicht bei den geringen Spielergehältern...
  3. #3

    Bisher nur 2 Beiträge?

    Wo sind den die ganzen Foristen, die sich immer beim Radsport über Doping beschweren?

    Keine Beiträge in denen gefordert wird, dass die TV Übertragungen eingestellt werden?

    Ist schon sehr seltsam. Man könnte fast den Eindruck haben, dass Doping nur im Radsport schlimm ist, beim Fußball aber nicht.
  4. #4

    Bringt ja nix, gell

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Der spanische Dopingskandal hat nun offenbar auch den Fußball erfasst. Erstligist Real Sociedad San Sebastián soll sechs Jahre lang mit Schwarzgeld für Dopingmittel bezahlt haben. Lieferant könnte der umstrittene Mediziner Eufemiano Fuentes gewesen sein.

    Erstligist San Sebastián soll Dopingmittel von Fuentes gekauft haben - SPIEGEL ONLINE
    So stimmen wir wieder das fröhliche Lied an "Im Fußball bringt Doping ja gar nix, da zählt nur die Technik". Und dann wundern wir uns, wie die Spiele immer schneller und die Laufwege immer länger werden und warum sich die Spanier auch in der Verlängerung noch auf ihr Passspiel konzentrieren können, während andere längst über die eigenen Beine stolpern.
  5. #5

    Doch

    Zitat von owain123 Beitrag anzeigen
    Bisher nur 2 Beiträge?

    Wo sind den die ganzen Foristen, die sich immer beim Radsport über Doping beschweren?

    Keine Beiträge in denen gefordert wird, dass die TV Übertragungen eingestellt werden?

    Ist schon sehr seltsam. Man könnte fast den Eindruck haben, dass Doping nur im Radsport schlimm ist, beim Fußball aber nicht.

    Ist auch beim Fußball schlimm.
    Um aber die Ausmaße wie beim Radsport zu erreichen müsste festgestellt werden dass:
    - sämtliche UEFA-CL Sieger der letzten Jahre durchgehend systematisch gedoped haben
    - sämtliche Europameister der letzten Jahre durchgehend systematisch gedoped haben
    - sämtliche Weltmeister der letzten Jahre durchgehend systematisch gedoped haben
    - die grössten Einzelstars der letzten Jahre durchgehend systematisch gedoped haben

    Dann wäre es vergleichbar. Aber bis dahin ist es noch ein langer Weg.
  6. #6

    10 km

    10 km oder so aehnlich laufen die Burschen- Im Spurt, Seitwaertsschritt, Tackling etc und haben noch5-8 Trainingseinheiten pro Woche- also 'fit wie Turnschuh'- die brauchen gar keinen Fuentes-und KEINER ist je bei einem Marathon aufgetreten- irgendwie merkwuerdig...
  7. #7

    Größte Fussballer der letzen Jahrzehnte gedopt

    Zitat von jueho47 Beitrag anzeigen
    Ist auch beim Fußball schlimm.
    Um aber die Ausmaße wie beim Radsport zu erreichen müsste festgestellt werden dass:
    - sämtliche UEFA-CL Sieger der letzten Jahre durchgehend systematisch gedoped haben
    - sämtliche Europameister der letzten Jahre durchgehend systematisch gedoped haben
    - sämtliche Weltmeister der letzten Jahre durchgehend systematisch gedoped haben
    - die grössten Einzelstars der letzten Jahre durchgehend systematisch gedoped haben

    Dann wäre es vergleichbar. Aber bis dahin ist es noch ein langer Weg.
    Um Doping dieses Ausmaßes nachweisen zu können, müsste es erst relevante Dopingmontrollen im Fußball geben. Die gibt es aber nicht.

    Trotzdem ist bekannt, dass einige der größten Fusballern der letzten Jahrzehnte während ihrer Karriere Dopingmittel eingenommen haben:
    Franz Beckenbauer (siehe Stern-Interview 1977), Paul Breitner (eigene Aussagen in den Achtizgern und der Gegenwart), Diego Maradonna (WM 1994), Zidane (Dopingskandal Juve). Diese Liste ließe sich weiter fortsetzen. Es gibt renomierte Dopingexperten, die eine lebenslange Sperre für Messi fordern. Und auch der neue Bayern-Messias Gurdialo hat eine Dopingvergangenheit.
    Es ibt sehr starke Indizien, das weite Teile der französischen Weltmeister von 1998 gedopt waren.

    Ihre obigen Behauptungen sind demnach sehr fragwürdig!

    Wenn man nun sieht, dass Jan Ullrich in Deutschland fast eine persona non grata ist wohingegen Franz Beckenbauer eine Lichtgestalt, dann kann man sich sehr wohl die Frage stellen, ob mit zweierlei Maß gemessen wird.
  8. #8

    Soso

    Zitat von jueho47 Beitrag anzeigen
    Ist auch beim Fußball schlimm.
    Um aber die Ausmaße wie beim Radsport zu erreichen müsste festgestellt werden dass:
    - sämtliche UEFA-CL Sieger der letzten Jahre durchgehend systematisch gedoped haben
    - sämtliche Europameister der letzten Jahre durchgehend systematisch gedoped haben
    - sämtliche Weltmeister der letzten Jahre durchgehend systematisch gedoped haben
    - die grössten Einzelstars der letzten Jahre durchgehend systematisch gedoped haben

    Dann wäre es vergleichbar. Aber bis dahin ist es noch ein langer Weg.
    Mal ne frage ... was ist für sie denn durchgehend?
    Laut Artikel geht es um 6 Jahre am Stück. Ist das durchgehend genug?

    Dann noch ne Frage. Als im Radsport die ersten Dopingfälle bekannt wurden ... waren dass alles Weltmeister, Olympiasieger, Tour Gewinner? Was lässt sie glauben, das Real Sociedad ein Einzelfall ist? Das scharze Schaff des Fussballs, und nicht einfach die Spitze des Eisbergs?

    Fussball hat den großen Vorteil, das man nicht Jahre später eingefrorene Blutproben wie im Falle Armstrong mit neuen Methoden untersuchen kann. Weil sicherheitshalber gar keine Blutproben genommen werden.

    Zumindest aber haben sie den Pokal dafür gewonnen, der erste Realitätsverleugner dieses Threads zu sein. Und das ganz ohne Doping :) (Hoffe ich zumindest)