Hirnforschung: Angstreaktion entsteht nicht nur im Mandelkern

CorbisBislang schien alles klar: Für Angst und Panik ist im Gehirn ein Areal namens Mandelkern zuständig. Doch nun haben Forscher festgestellt, dass auch Menschen mit zerstörtem Mandelkern Angst empfinden können. Sie brachten drei vermeintlich Furchtlose in Panik - und brauchten dazu nur etwas CO2-Gas.

http://www.spiegel.de/wissenschaft/m...-a-881339.html
  1. #10

    Die Angst vor dem Bösen ist also anerzogen

    Mit dieser Studie ist also erwiesen, dass die Angst vor dem Bösen nur eine Dressur des Menschen durch den Menschen ist. ... aber die Herren Wissenschaftler schaffen es einfach nicht, ihre alte Metaphysik abzustreifen und frei zu denken.

    Am Ende ist das was sie entdeckten - die SEELE, damit sie in ihrer theologischen Weltanschauung verweilen können.
  2. #11

    Konservativismus

    Wie auch schon bei spon berichtet wurde, kann die Größe der Amygdala sogar über politische Einstellungen entscheiden:

    http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/neuroforschung-hirnstruktur-kann-politische-einstellung-verraten-a-755724.html

    Hier stellt sich natürlich die Frage, inwiefern die Entwicklung der Amygdala selbst von Umweltfaktoren beeinflusst wird. Ob sich im bayerischen Trinkwasser wohl mehr amygdalafördernde Spurenelemente befinden als anderswo?
  3. #12

    Keine Generalisierungen

    Ein Artikel, der mal wieder zu Generalsierungen einlädt. Und dazu neigen Jounalisten ja ziemlich. :-) Hier wurden besondere, nämlich akut lebensbedrohliche Bedingungen hergestellt und da verwudnert es mich zumindest nicht, dass ein komplexes System wie unser Körper nicht rein mechanisch reagiert, sondern offenbar komplexe Abwehrmechanismen kennt.
    Auf die Frage, warum Menschen Angst teilweise im Unterbauch spüren, lässt sich recht einfach beantworten: Emotionen sind über sogenannte somatische Marker mit einem Körpergefühl gekoppelt. Bei der einen ist es der Unterbauch, bei einem Anderen ist des Atemnot ....