Trotz Fachkräftemangel: Deutsche Firmen werben kaum um Zuwanderer

DPADie deutsche Wirtschaft klagt über fehlende Fachkräfte - doch sie unternimmt zu wenig, um ausländische Arbeitnehmer anzulocken. Laut einer OECD-Studie ist das ein ernster Wettbewerbsnachteil. Australien, Dänemark und Großbritannien bemühen sich demnach deutlich mehr um Zuwanderer.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...-a-881286.html
  1. #1

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die deutsche Wirtschaft klagt über fehlende Fachkräfte - doch sie unternimmt zu wenig, um ausländische Arbeitnehmer anzulocken. Laut einer OECD-Studie ist das ein ernster Wettbewerbsnachteil. Australien, Dänemark und Großbritannien bemühen sich demnach deutlich mehr um Zuwanderer.

    OECD-Studie: Deutsche Firmen werben kaum um Zuwanderer - SPIEGEL ONLINE
    Jetzt geht der Schwachsinn schon wieder los.
  2. #2

    Deutschland braucht Zuwanderer

    Ich denke 500.000 im Jahr. Und zwar schnellstens. Und zwar mindestens die nächsten 10 Jahre. Machen wir es so wie die USA. Qualifikation, Leute mit Geld - die etwas aufbauen wollen, Greencard/Verlosung.
  3. #3

    aber

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die deutsche Wirtschaft klagt über fehlende Fachkräfte - doch sie unternimmt zu wenig, um ausländische Arbeitnehmer anzulocken. Laut einer OECD-Studie ist das ein ernster Wettbewerbsnachteil. Australien, Dänemark und Großbritannien bemühen sich demnach deutlich mehr um Zuwanderer.

    OECD-Studie: Deutsche Firmen werben kaum um Zuwanderer - SPIEGEL ONLINE
    deutschland bemüht sich doch um zuwanderung. sind die etwa nicht "gut genug" für den deutschen arbeitsmarkt?
    wir brauchen einwanderungsgesetze wie australien, kanada oder die usa.
  4. #4

    Und ewig grüßt... das Märchen vom Fachkräftemangel

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die deutsche Wirtschaft klagt über fehlende Fachkräfte - doch sie unternimmt zu wenig, um ausländische Arbeitnehmer anzulocken.
    Warum? Die werden nicht wirklich gebraucht um zu arbeiten, ihre einzige Funktion ist "Schreckgespenst für die Tarifverhandlungen". Sie sollen nur Löhne der bereits Beschäftigten drücken, sonst nichts.

    SPON, schreibt Euch das endlich mal irgendwo auf: Preise werden im freien Spiel von Angebot und Nachfrage gebildet. Das ist die Basis unserers Wirtschaftssystems!

    Gäbe es wirklich konstant hohe Nachfrage bei gleichzeitig konstant niedrigem Angebot - dann würden die Preise, sprich Löhne, durch die Decke schnellen!

    Tatsächlich sinken unsere Gehälter aber real seit gut zwanzig Jahren. Dies ist ein Beweis, dass ein flächendeckender Fachkräftemangel nicht existiert, gar nicht existieren kann.
  5. #5

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die deutsche Wirtschaft klagt über fehlende Fachkräfte - doch sie unternimmt zu wenig, um ausländische Arbeitnehmer anzulocken.
    Ist ja auch kein Wunder - es fehlen nur wenige Fachkräfte, aber die Jammerei und der Verweis auf ausländische Fachkräfte (Hürden noch niedriger) ist halt sehr gut brauchbar, um das Lohnniveau zu drücken.
    Jedem, der ein bischen flexibel ist, kann ich nur raten ins Ausland zu gehen - da zählt Fachwissen - in D zählt nur der niedrige Stundensatz und wehe jemand hat Berufserfahrung, dann ist er sowieso zu alt.
  6. #6

    deutsche Firmen werben nicht um Zuwanderer, weil
    es in Deutschland keinen Fachkräftemangel gibt, sondern nur Firmen, die möglichst viele Bewerber für ihre wenigen offenen Stellen haben wollen. Damit sie sich unter den vielen qualifizierten Bewerbern den billigsten aussuchen können. Das drückt dann die Einstiegsgehälter und auch die Gehälter erfahrener Fachkräfte.
    Hätte Deutschland einen Fachkräftemangel, dann würden die Gehälter in den Branchen, in denen ein Mangel herrscht, kräftig steigen und die Firmen wären sogar mit weniger qualifizierten Bewerbern zufrieden. Einen rasanten Gehaltsanstieg kann man derzeit noch nicht einmal in Branchen beobachten, in denen definitiv ein Mangel herrscht, wie bei Kranken-Pflegekräften oder Erzieherinnen. Ergo: es gibt in D keinen Fachkräftemangel.
  7. #7

    Huch

    Zitat von gliese581c Beitrag anzeigen
    Ich denke 500.000 im Jahr. Und zwar schnellstens. Und zwar mindestens die nächsten 10 Jahre. Machen wir es so wie die USA. Qualifikation, Leute mit Geld - die etwas aufbauen wollen, Greencard/Verlosung.
    Wofür, um das Millionenheer der Arbeitslosen noch weiter zu vergrößern? Oder um die Löhne noch tiefer zur drücken als ohnehin schon?
  8. #8

    Die Firmen werben um keine Mitarbeiter, weil sie keine brauchen. Das wird alles nur so gesagt, um die Löhne niedrig zu halten. Dafür sind auch nur die Zuwanderer gut; für Lohndumping.
  9. #9

    Vielleicht

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die deutsche Wirtschaft klagt über fehlende Fachkräfte - doch sie unternimmt zu wenig, um ausländische Arbeitnehmer anzulocken. Laut einer OECD-Studie ist das ein ernster Wettbewerbsnachteil. Australien, Dänemark und Großbritannien bemühen sich demnach deutlich mehr um Zuwanderer.

    OECD-Studie: Deutsche Firmen werben kaum um Zuwanderer - SPIEGEL ONLINE
    Einfach mal den Realitäten stellen. Es gibt keinen Fachkräftemangel wie sie die Wirtschaft darstellt. Und auch Australien schränkt den Zuzug von Spezialisten enorm ein. Ainfach mal mit den Zureisebestimmungen beschäftigen.

    Warum sollte eine deutsche Firma auch einen 3-6 Jahre in der Abreitslosigkeit befindlichen Spanier einstellen? Den findet sie auch hier.