SUV-Modell Falcon: VW und Bentley träumen vom Riesengeschäft

DPABling-Bling in Übergröße: Der VW-Konzern baut zusammen mit seiner Luxusmarke Bentley laut Presseberichten einen Nobel-SUV. 2015 soll der edle Trumm auf die Straße kommen - und den Umsatz bei Bentley verdoppeln.

http://www.spiegel.de/auto/aktuell/s...-a-881297.html
  1. #70

    Zitat von pauschaltourist Beitrag anzeigen
    Vielleicht sollte man aus ökologischen Gründen im Mitteleuropa von den Käufern eine Erwerbslegitimation für krankhaft übergewichtige Spritfresser wie diese und deren günstigere Kollegen wie Tuareg, Cayenne und Konsorten einfordern. Wer nicht nachweisen kann, diese Boliden aus beruflichen oder sonstigem nachhaltigen Interesse zu benötigen, darf sie kurzerhand nicht kaufen. Obwohl Förster und Jäger wohl eher rustikalere Fahrzeuge mit realistischen Geländeeigenschaften anschaffen, statt dieser parkraumfordernden Yuppie-Traktoren.
    Dann wäre zumindest hierzulande Schluss mit diesem tonnenschweren Unsinn.
    Im Jahr 23 nach dem Ende der DDR wundere ich mich immer wieder darüber, wie begeistert manche engstirnigen Zeitgenossen (wieder) nach staatlichen Verboten schreien.

    Ersetzen Sie Ihren "Yuppie-Traktor" gedanklich doch einfach mal durch "Smartphone" oder "Internet-Anschluss", deren Besitz und Benutzung man aus "ökologischen" oder sonstigen Gründen staatlicherseits ja ebenfalls auf diejenigen beschränken könnte, die sie nachweislich für berufliche Zwecke benötigen.

    Brauchen Sie wirklich ein "betreutes Leben", in dem Ihnen ständig jemand sagt, was Sie dürfen und was nicht?
  2. #71

    verfassungswidrig

    Zitat von pauschaltourist Beitrag anzeigen
    Nicht ohne Grund wird im Artikel auf die kaufkräftige Kundschaft Russlands und Asiens verwiesen - wirklich reiche Interessenten dort kaufen Autos nicht nach Gesichtspunkten wie Alltagstauglichkeit oder Sportlichkeit sondern nach dem Listenpreis. Das vermeintliche und scheinbar auch tatsächliche Prestige liegt genau so hoch wie der Kaufpreis. Je höher, desto besser.
    SUVs dieser Kategorie bedienen das schlichte Angeber-Milieu.

    In einigen asiatischen Ländern soll man angeblich nur Autos kaufen dürfen, wenn zuvor ein entsprechend vorhandener Stellplatz nachgewiesen wird.
    Vielleicht sollte man aus ökologischen Gründen im Mitteleuropa von den Käufern eine Erwerbslegitimation für krankhaft übergewichtige Spritfresser wie diese und deren günstigere Kollegen wie Tuareg, Cayenne und Konsorten einfordern. Wer nicht nachweisen kann, diese Boliden aus beruflichen oder sonstigem nachhaltigen Interesse zu benötigen, darf sie kurzerhand nicht kaufen. Obwohl Förster und Jäger wohl eher rustikalere Fahrzeuge mit realistischen Geländeeigenschaften anschaffen, statt dieser parkraumfordernden Yuppie-Traktoren.
    Dann wäre zumindest hierzulande Schluss mit diesem tonnenschweren Unsinn.
    Ich hoffe, dass Ihnen klar ist, dass Ihr Vorschlag verfassungswidrig ist, ich glaube das ist Ihnen auch bewusst. In unserem Staat muss niemand nach weisen, dass er etwas braucht, er darf es kaufen, Verschwendung eingeschlossen.
  3. #72

    Zitat von gerchla63 Beitrag anzeigen
    Wie teuer das Auto von meinem Nachbarn ist, ist mir völlig egal. Ich gönne es ihm, egal was es gekostet hat. Das ist seine Privatsache. Aber: Das, was hinten zum Auspuff rauskommt (=CO2) und das, was sein Wagen an Sprit säuft, ist nicht seine Privatsache. Diese Folgen betreffen alle Menschen, heute und besonders künftige Generationen. Daher meine Frage an Dich, werte Brille007: Meinst Du Deine Schlussfrage wirklich ernst?? Ich kann es nicht glauben. (Oder möchtest Du mit Deinem Post einfach nur mal provozieren?)
    In Deutschland gibt es dich keine Kinder, da kann man doch SUV fahren!?
  4. #73

    Zitat von michaelkaloff Beitrag anzeigen
    ...ich lach mich scheckig. Da ich im Gegensatz zu den meisten Leuten hier schon zehntausende km im Gelände und auf Schotterpisten gefahren bin, sage ich, dass sich fast alle SUFFs höchstens für sterile Geländeparcours eignen. Das Fahrwerk, der Unterboden, die Karrosserie und die Bremsen (üblicherweise als Pseudodifferenzialsperre dienend) sind nach kürzester Zeit zerschossen. Und sonst? Vans und Kombis haben den höheren Nutzwert und das bessere Platzangebot (ich weiss immer noch nicht, ob ich wegen meiner Erfahrungen mit einem Lincoln Navigator lachen oder weinen soll), Limos/Kombis sind besser auf der Bahn, Sportwagen sind besser auf der Landstraße, Citycars sind besser in der Stadt.... Diese Autos können nichts richtig, ausser das Ego zu bedienen. Da hat das Marketing ganze Arbeit geleistet, das belegen auch die fadenscheinigen Nutzeertargumente. Warum also, taugt doch noch nicht einmal als Drittwagen.
    Komisch, fuer finnische Schotterpisten eignen sich SUVs ganz ausgezeichnet.
  5. #74

    Zitat von _unwissender Beitrag anzeigen
    Dieser SUFF wird wohl so um die 2,5 bis 3 m breit sein?
    Dann haben Sie das Problem, dass Ihnen dieser SUFF die Parkplätze raubt, wenn ihm die Straße zu schmal wird.
    Einen Q7 stellt man auch heute schon am besten auf 2 Parkplaetze. Da koennen einem die Stummeltuerchen der Neider nicht den Lack zerkratzen.
  6. #75

    Seit doch froh...

    das solche Autos im Ausland gekauft werden! Unseren Firmen (und vielleicht bleibt davon sogar was bei unserem Staat für "uns" haften) bringts Geld und die Umweltverschmutzung bekommen (zumindest in den nächsten Jahren) die Käufer in den entfernten Ländern, welche dann ihrerseits Ärger mit ihrer Bevölkerung bekommen:-) So lösen sich die Probleme vielleicht von selbst;-)
    PS: Bin lange mit VW/Audi verbandelt und finde es gut das wir ein deutsches Unternehmen haben, welches ganz oben mitmischt!!
  7. #76

    Hrhr

    Zitat von brille007 Beitrag anzeigen
    Im Jahr 23 nach dem Ende der DDR wundere ich mich immer wieder darüber, wie begeistert manche engstirnigen Zeitgenossen (wieder) nach staatlichen Verboten schreien.

    Ersetzen Sie Ihren "Yuppie-Traktor" gedanklich doch einfach mal durch "Smartphone" oder "Internet-Anschluss", deren Besitz und Benutzung man aus "ökologischen" oder sonstigen Gründen staatlicherseits ja ebenfalls auf diejenigen beschränken könnte, die sie nachweislich für berufliche Zwecke benötigen.

    Brauchen Sie wirklich ein "betreutes Leben", in dem Ihnen ständig jemand sagt, was Sie dürfen und was nicht?
    Wahrscheinlich. Meistens kommen die Aussagen aber genau von denen die in einer 70er Bruchbude wohnen, Aldi Huhn verspeisen, 3*im Jahr nach Malle fliegen und Schrimps aus "ökologischen" Aufzuchtsationen aus Vietnam essen.
    Ich glaube ich werden meinen F150 Raptor morgen vor dem Bürgerbüro der Grünen parken.
  8. #77

    Leben und leben lassen ...

    Zitat von pauschaltourist Beitrag anzeigen
    ... Vielleicht sollte man aus ökologischen Gründen im Mitteleuropa von den Käufern eine Erwerbslegitimation für krankhaft übergewichtige Spritfresser wie diese und deren günstigere Kollegen wie Tuareg, Cayenne und Konsorten einfordern. Wer nicht nachweisen kann, diese Boliden aus beruflichen oder sonstigem nachhaltigen Interesse zu benötigen, darf sie kurzerhand nicht kaufen. Obwohl Förster und Jäger wohl eher rustikalere Fahrzeuge mit realistischen Geländeeigenschaften anschaffen, statt dieser parkraumfordernden Yuppie-Traktoren.
    Dann wäre zumindest hierzulande Schluss mit diesem tonnenschweren Unsinn.
    In Tokio oder Singapur in denen ein Stellplatz nachgewiesen werden muss, herrscht eine mehrfach hoehere Bevoelkerungsdichte als z.B. in deutschen Grossstaedten, daher ist das Mittel die Neuzulassungen u.a. ueber angebundene Stellplaetze zu regulieren, angemessen - Ihr Verbotsvorschlag hingegen, ist in keinster Weise verhaeltnismaessig ... Wenn Sie Fahrzuege wie den Touareg, Cayenne etc. schon als Beispiel anfuehren, dann setzen Sie sich doch bitte mal mit den Dimensionen auseinander. Sie sind, wenn ueberhaupt, nur wenige Millimeter breiter als die entsprechenden Limousinen-Pendants. In der Laenge meistens sogar kuerzer (z.B. Mercedes E-Klasse vs. M-Klasse). Der Eindruck der Groesse entsteht in erster Linie durch die Hoehe der Karosserie und damit verbunden auch anderer Designelemente wie Raeder, Aussenspiegel etc.
    Anschaffungspreis, starke Motoren etc. fuehren bereits zu einem hoeheren Steueranteil - somit werden Mehrverbrauch (der durch die Oekosteuer uebrigens auch erfasst wird) etc. "abgegolten". Da sollte man nicht noch mehr draufhauen. Unsere Gesellschaft sollte auf den Prinzipien der Toleranz basieren und zwar nicht nur, wenn die Innenstaedte waehrend Fahrraddemos komplett gesperrt werden - und schliesslich handelt es sich bei Cayennes oder gar Bentley SUV's nicht um Massenphaenomaene. Ergo, leben und leben lassen. Und ueberhaupt merkt man einigen Foristen an, dass bei ihnen die Welt am eigenen Ortsausgangsschild endet bzw. im besten Fall hinter Deutschlands Grenzen ... Es handelt sich bei Volkswagen um einen international operierenden Konzern, der den Weltmarkt bedient und danach auch seine Produktpolitik ausrichtet. Die Kernmaerkte fuer den Bentley SUV haben i.d.R. deutlich breitere Strassen, groessere Parkflaechen, und ausschliesslich "neuen" Reichtum. Viele Bentley Fahrer in Moskau oder Peking waren vor 20 Jahren weniger beguetert als ein heutiger Hartz IV Empfaenger in unserem Land. Viele sind durch Bauernschlaeue reichgeworden und keine intellektuellen Akademiker mit Sinn fuer Mass und Stil. Die muessen unbedingt zeigen, dass sie es "geschafft" haben und das Fahrzeug ist dort Statussymbol No.1, je groesser und teurer, umso begehrter - hier stimme ich Ihnen zu! Unser Wohlstand haengt wiederum davon ab, dass wir moeglichst viele Fahrzeuge verkaufen und das geht nun mal nur, wenn die hier beheimateten Fahrzeughersteller Kundenwuensche identifizieren und mit entsprechenden Produkten bedienen, ansonsten geht in unserem schoenen, aber rohstoffarmen Land bald das Licht aus ...
  9. #78

    Volkswagen ignorance

    My congratulations for choosing Falcon as a Bentley name. Falcon was owned by Ford and probably still is, an entry level car sold in the 60s in North America and Australia.
  10. #79

    Zitat von pauschaltourist Beitrag anzeigen
    In einigen asiatischen Ländern soll man angeblich nur Autos kaufen dürfen, wenn zuvor ein entsprechend vorhandener Stellplatz nachgewiesen wird.
    Das in Beijing, Singapur und Japan eine deutlich höhere Bevölkerungsdichte herrscht als in Europa bzw. in europäischen Städten, haben Sie aber schon realisiert oder?

    Zitat von pauschaltourist Beitrag anzeigen
    Obwohl Förster und Jäger wohl eher rustikalere Fahrzeuge mit realistischen Geländeeigenschaften
    SUV ist nicht gleich SUV. SUV stand ursprünglich für SUV für Suburban Utility Vehicle. Und Suburban = Stadtrand/Vorstadt/Dorf, also nicht Gelände, sondern höchstens unbefestigte (nicht asphaltierte) Straßen.
    Also: Suburban Utility Vehicle frei übersetzt: "Vorstadt-Nutzfahrzeug bzw. Allzeckfahrzeug".

    Herkunft: Viele Autohersteller in den Vereinigten Staaten benutzten früher den Namen „Suburban“ zur Bezeichnung eines Kombi mit Fenstern, der auf einem Nutzfahrzeug-Rahmen basierte (wie der Chevy Suburban). Das waren robuste Familien-Fahrzeuge für Farmer oder Bauunternehmer.

    Im US-amerikanischen Sprachgebrauch bezeichnet Sport Utility Vehicle (Sport-Nutzfahrzeug) Geländewagen ALLER ART. Sport-Nutzfahrzeug übrigens nicht im Sinne von "Sportlicher Fahrweise" schon für Freizeit-Sportler (Bergsteiger, Surfer, Camper, Jäger, Bootsbesitzer usw.) Synonym spricht man auch von off-roaders (etwa Geländetaugliche). Ein Jeep Wrangler oder ein Mercedes G wird jedoch in den USA allerdings ebenso als SUV bezeichnet wie etwa ein Jeep Grand Cherokee oder Mercedes ML.

    Jedes SUV mit Allradantrieb ist geländetauglich. Die Geländetauglichkeit ist aber von Modell zu Modell sehr unterschiedlich. Ebenso wie es verschiedene Allradsysteme gibt. Untersetzung uns Achsperren sind nur für harte Einsätze wichtig, mit einem schilchten Permanent-Allrad und den passenden Reifen kommt man bereits relativ weit.

    Zitat von pauschaltourist Beitrag anzeigen
    statt dieser parkraumfordernden Yuppie-Traktoren.
    Nur weil es ständig wiederholt wird, wird es nicht wahrer ... Aber bitte, extra für Sie ein paar Größenbeispiele:

    VW Passat (Kombi): Länge 4,77 m, Breite 1,82 m, Höhe 1,51 m
    VW Touran: Länge 4,39 m, Breite 1,79 m, Höhe 1,68 m
    VW Sharan: Länge 4,85 m, Breite 1,90 m, Höhe 1,72 m
    VW Tiguan: Länge 4,46 m, Breite 1,80 m, Höhe 1,70 m
    VW Touareg: Länge 4,80 m, Breite 1,94 m, Höhe 1,70 m

    Mercedes E T-Modell: Länge 4,90 m, Breite 1,85 m, Höhe 1,51 m
    Mercedes Viano: Länge 4,75 - 5,22 m, Breite 1,90 m, Höhe 1,94 m
    Mercedes GL: Länge 5,12 m, Breite 1,93 m, Höhe 1,85 m
    Mercedes ML: Länge 4,80 m, Breite 1,93 m, Höhe 1,80 m

    Mercedes C T-Modell: Länge 4,58 m, Breite 1,77 m, Höhe 1,69 m
    Mercedes GLK: Länge 4,53 m, Breite 1,84 m, Höhe 1,46 m

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