Stresstest für Gründer: Kann man damit reich werden?

augenkundig photographyEine gute Idee haben und mit der eigenen Firma durchstarten - das klingt verlockend. Aber ist der Einfall auch gut genug? Oder reitet man sich damit in den Ruin? Jan Höhn will sich mit einem Portal für Geldgeschenke selbständig machen. Drei Experten erklären an seinem Beispiel, wann sich Gründen lohnt.

http://www.spiegel.de/karriere/beruf...-a-880985.html
  1. #1

    Um was geht es uns eigentlich?

    Der Titel dieses Artikels ist das Übel unserer Gesellschaft!
  2. #2

    Ich warte immer noch drauf

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Eine gute Idee haben und mit der eigenen Firma durchstarten - das klingt verlockend. Aber ist der Einfall auch gut genug? Oder reitet man sich damit in den Ruin? Jan Höhn will sich mit einem Portal für Geldgeschenke selbständig machen. Drei Experten erklären an seinem Beispiel, wann sich Gründen lohnt.

    Von der Idee zum Start-up: Wann sich die Kündigung lohnt - SPIEGEL ONLINE
    das sich wasserpredigende Politiker und hohe Beamte
    selbstständig machen.
  3. #3

    3 Experten

    "Drei Experten erklären an seinem Beispiel, wann sich Gründen lohnt."

    Wenn wir es hier mit 3 Experten zu tun hätten, hätten diese Experten vor lauter Geldverdienen gar keine Zeit zu dieser Thematik Stellung zu beziehen.
    Vorsicht ist angebracht bei sog. Experten. Viel hilfreicher ist es auf sich selber zu hören. Meistens wissen wir instinktuiv was am besten für uns ist, ob der Schritt in die Selbstständigkeit der richtige ist.
  4. #4

    Gelungenes Format

    Meines Erachtens ist dies ein sehr gelungener Artikel, der viele wichtige Hinweise für Personen liefert, die sich in einer ähnlichen Situation befinden. Qualifizierte Kommentare zu einem Beispiel aus der realen Welt, dazu noch unterhaltsam geschrieben - weiter so!
  5. #5

    Also ich würde mich nicht trauen alleine mit dieser Idee in die Selbstständigkeit zu gehen. Sicher ein interessantes Projekt für einen zusätzlichen Nebenverdienst, aber komplett darauf zu setzen wäre mir persönlich zu heikel.

    Die Beschränkung auf Flugreisen finde ich etwas mager. Gibt ja auch noch andere Dinge, die man sich als Paar finanzieren will. Der Ausbau auf andere Produkte und Dienstleistungen ist aber sicher schon eingeplant, denke ich.

    Beim Namen musste ich auch etwas stutzen, you lie – was? Und warum man immer nur ein bestehendes Konzept aus den USA kopieren muss, verstehe ich nicht. Lieber stellt man etwas Eigenes auf die Beine und krebst etwas länger rum, statt irgendein Konzept aus den USA in Deutschland kopieren zu müssen.

    Trotz meiner Bedenken wünsche ich dem Gründer viel Erfolg mit seiner Idee und möglichst wenige schlaflose Nächte mit Existenzsorgen.
  6. #6

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Eine gute Idee haben und mit der eigenen Firma durchstarten - das klingt verlockend. Aber ist der Einfall auch gut genug? Oder reitet man sich damit in den Ruin? Jan Höhn will sich mit einem Portal für Geldgeschenke selbständig machen. Drei Experten erklären an seinem Beispiel, wann sich Gründen lohnt.

    Von der Idee zum Start-up: Wann sich die Kündigung lohnt - SPIEGEL ONLINE
    Als Gründer 50000 € Jahresgehalt zum Start? Mal drei, wobei 1+2 verheiratet sind? Ich mache doch keine Firma auf und erwarte, daß ich 100k Lohn erhalte als Familie. Das ist so unrealistisch.
    Allerdings... die Idee finde ich eher sehr "mittel".
  7. #7

    Mit Förderung vom Amt wird das schon

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    "Ob am Ende zehn oder 10.000 unsere Idee wirklich nutzen, kann uns niemand sagen. Was ich aber sagen kann: Ich werde es nie erfahren, wenn ich es nicht Vollzeit ausprobiere. Und ich bereue lieber, etwas getan zu haben, als etwas nicht getan zu haben."

    Aus seinem Jein wurde ein Ja. Er hat am 31. Januar gekündigt.

    Von der Idee zum Start-up: Wann sich die Kündigung lohnt - SPIEGEL ONLINE
    Da kann er froh sein, dass EU und Arbeitsamt die verücktesten Ideen bevorzugt fördern.

    Habe ich das richtig verstanden, dass der mit mehreren Leuten davon leben will, dass man als Hochzeitsgast virtuelle Flugmeilen erwerben kann, die dem Paar dann als Geldgeschenk zur Verfügung gestellt werden? Und dann soll jeder Gast so ein Programm für 49€ kaufen oder das Paar? Außerdem weiß dann jeder Gast, was das Paar insgesamt bekommen hat, ätzend. Und das ist ja fast wie bei Ebay, wo man schnell mehr ausgibt, als man wollte. In dem Fall vielleicht, damit man nicht arm wirkt, Geldabzockerei ist das. Wenigstens ist das ehrlich und zeigt, worum es in unserer heutigen Gesellschaft ausschließlich geht. Und dennoch lassen sich diese gierigen Menschen so krass vom Staat ausplündern, Hammer.

    Keine ganz schlechte Idee, aber auch keine gute und nix wovon man leben kann, am ehesten so eine Umsonst-App fürs Mobiltelefon.

    Sind hier alle übergeschnappt, wovon soll das Land denn in 20 Jahren leben, falls es doch nix damit wird unsere Sozialerkenntnisse in die Welt zu verticken???
  8. #8

    the big day

    Die Geschaeftsidee gibt es bereits sehr erfolgreich in den USA - www. thebigday.com. Dort kann man eine virtuelle Reise planen, und sich dann von Freunden und Verwandten Geld schenken lassen. Die Seite ist viel allgemeiner, d.h., nicht nur Flug sondern auch Hotels, Mietwagen, Ballonfahrt, usw. Die Hochzeitsgaeste koennen sich dann etwas aussuchen, und bezahlen per Kreditkarte. Das Geld wird dem Hochzeitspaar ueberwiesen, und sie koennen machen, was sie wollen.
    Nicht klar hier, warum man sich nur auf Flugreisen beschraenken will. Das engt das Business-Modell doch arg ein. Darueberhinaus hat der Artikel natuerlich recht. Das programmieren die Samwer Brueder innerhalb von zwei Tagen nach!
  9. #9

    hübsche Geldquelle für Google und Co

    An diesem Beispiel kann man gut sehen, dass Online-Projekte im Prinzip genauso riskant sind, wie die Eröffnung eines Ladengeschäfts. Viele denken, sie könnten einfach mal so einen Onlineshop eröffnen, und dann wird das schon laufen...

    Natürlich sind 20 000 Euro nur für die Erstellung der Website schon eine Menge Geld. Dafür kann man sich z.B. einen ziemlich professionellen Onlineshop fix und fertig hinstellen lassen. Aber hier handelt es sich ja lediglich um eine singuläre Idee, es ist ja keineswegs ein Portal auf dem man verschiedenste Hochzeitsgeschenke kaufen kann. Somit auch ein extrem hohes Risiko, wenn diese eine Idee floppt.

    Ich persönlich finde Geschäftsideen, die sich über ein paar Jahre hinweg erst mal bewähren und weitgehend aus sich selbst heraus wachsen und finanzieren 10x besser als so einen hochgepushten, abgehobenen Startup. Auf dieses Geschäftskonzet würde ich keinen Pfifferling setzen. Das ist nicht viel mehr als eine hübsche Geldquelle für Google und Co.