Chris Kyle erschossen: Tod eines Scharfschützen

AP/ The Fort Worth Star-TelegramMehr als 160 Treffer, der tödlichste Scharfschütze in der US-Geschichte: Chris Kyle war eine Legende - doch jetzt ist er selbst erschossen worden. Nicht im Krieg. Sondern daheim in Texas.

USA: Scharfschütze Chris Kyle erschossen - SPIEGEL ONLINE
  1. #1

    Der Spiegel und die Recherche

    Zitat: "Kein Scharfschütze hat mehr Tote auf dem Konto" Vielleicht sollte der Autor mal eine so simple Quelle wie Wikipedia bemühen. Simon Häyhä, Vassili Zaitsev und diverse andere Scharfschützen amüsieren sich in ihren Gräbern gerade sicher königlich über diese Aussage.
  2. #2

    ...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Mehr als 160 Treffer...Chris Kyle war eine Legende...
    Oh, schon der zweite Artikel über dieses "Vorbild".


    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    ..."Ich wollte ein Ziel. Ich wollte jemanden erschießen. Ich musste nicht lange warten."...
    "Ich musste nicht lange warten"? Sagt eigentlich alles. Die 160 offiziellen Tötungen waren garantiert alles "Wilde". Denn das sieht man Wilden an der Nasenspitze an (auf 300m Entfernung durch ein Zielfernrohr), sobald sie um die Ecke kommen.

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    Achja SPIEGEL, auch Medien tragen eine gesellschaftliche Verantwortung und leisten einen Beitrag zur Erziehung unser aller Nachwuchses. Prima, bitte mehr solche Artikel. Schließlich sind wir noch nicht amerikanisch genug.
  3. #3

    wie krank ist das denn?

    160 Menschen abknallen und dafür Auszeichnungen zu bekommen. So sind Nationalhelden eben...
    Wenn der Eine oder Andere das nicht verkraftet und ihn später das verloren geglaubte Gewissen anfängt zu plagen, wird er als krank abgestempelt.
    Er geht dann als Therapie auf den Schiessstand und verballert seine von Sozialhilfe gekaufte Munition.
    Und sollte ihn eines Tages sein alter Kumpel, der Teufel reiten und er statt auf Pappe auf seinesgleichen schießen, dann darf er sein wertlos geglaubtes Menschenleben bei einer staatlich verordneten Giftspritzenhinrichtung hinter sich lassen. Ob ihn im Himmel etwa Jungfrauen erwarten?
  4. #4

    Vielleicht ist Kyle ja auch Opfer seines eigenen Irrglaubens geworden böse Menschen würden zurecht erschossen. Vielleicht war er nun auf einmal für jemanden der Böse. So hat sich der Kreis geschlossen.

    Das Problem ist nicht dass er im Krieg seinen tödlichen Job gemacht hat, das Problem ist die Selbstgerechtigkeit mit der er ihn danach verkauft hat.
  5. #5

    "Posttraumatischen Belastungsstörung? Da ist ein Besuch auf dem Schießplatz genau das richtige!"

    Merke: wenn man nur dumm genug ist kann einem auch Gott nicht mehr helfen.
  6. #6

    The Shootist

    Für mich hat das weniger mit Shakespeare, sondern viel mehr mit der letzten Rolle John Waynes in "The Shootist" zu tun: "The Killer got killed! That's it!"
  7. #7

    Retter

    Wenn Kyle irakische Soldateska und Selbstmordattentäter erschoss - wie viele Menschenleben wird er wohl gerettet haben?
  8. #8

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Mehr als 160 Treffer, der tödlichste Scharfschütze in der US-Geschichte: Chris Kyle war eine Legende - doch jetzt ist er selbst erschossen worden. Nicht im Krieg. Sondern daheim in Texas.
    Ein Massenmörder wurde erschossen. Das so einer zur Legende wird, wirft ein entlarvendes Bild auf die Gesellschaft, die ihn bejubelt.
  9. #9

    Mord am Mörder.

    Da hat ein Mörder seinen Mörder getroffen. Wenn es einen Himmel geben sollte und er würde dort seine Opfer treffen, so könnte er vermutlich nicht mehr leichtfertig mit seinem Entschluss Mörder zu werden, umgehen.