FDP-Minister Niebel: Auch Männer sind Sexismus-Opfer

dapdDie Elite des Landes treibt die Sexismus-Debatte mit Bekenntnissen und Geständnissen weiter. Dirk Niebel beklagt, dass auch Männer sexuell belästigt werden, Sigmar Gabriel entschuldigt sich für Zoten, Hannelore Kraft erinnert sich an Übergriffe. Und Thomas Gottschalk witzelt.

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...-a-881236.html
  1. #1

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Elite des Landes treibt die Sexismus-Debatte mit Bekenntnissen und Geständnissen weiter. Dirk Niebel beklagt, dass auch Männer sexuell belästigt werden, Sigmar Gabriel entschuldigt sich für Zoten, Hannelore Kraft erinnert sich an Übergriffe. Und Thomas Gottschalk witzelt.

    Dirk Niebel fordert Debatte über Sexismus gegen Männer - SPIEGEL ONLINE
    Im ersten Satz ironiefrei und ohne Anführungszeichen von der "Elite des Landes" zu schreiben und den zweiten Satz mit Dirk Niebel zu beginnen, kann einem wirklich den Sonntagabend verderben. Sexismus ist oft damit verbunden, dass der Sexist sich per se für überlegen hält. Wunderbar, wie die "Elite des Landes" da nun rumrudert.
  2. #2

    Schade

    Schade, ich dachte Herr Niebel zieht die Konsequenzen und gibt KEINE Interviews mehr.
    Nun muss seine arme Mitarbeiterin leiden...
  3. #3

    Männer fühlen sich als Opfer

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Dirk Niebel beklagt, dass auch Männer sexuell belästigt werden
    Ja, Herr Niebel! Ist recht, Herr Niebel! Die Verdrehung der Tatsachen zur Verschleierung der realen Verhältnisse ist auch ein Mittel der Machtausübung. Dreieinhalb Alibifälle werden da herangezogen, um die Sexismus-Debatte möglichst schnell ins Abseits zu schieben, die Methode ist hinlänglich bekannt. Sie werden wahrscheinlich auch reichlich Zuspruch und Beifall erfahren, wie ich die Foren zum Thema hier erlebt habe. Es ändert aber nichts an der Tatsache, daß es eine Verdrehung ist und damit die vielen Stimmen von Frauen, die ihre realen Erlebnisse benennen können, gezielt entwerten soll. Denn was sind schon die Stimmen von hundert Frauen wert, wenn ein Mann sein Machtwort erhebt. Sie bestätigen nur das Zitat, das ich schon vor einigen Tagen in ein Forum geschrieben habe. Seine Wiederholung an dieser Stelle lohnt sich: Werden Männer in ihrer männlichen Würde gekränkt, so schreien Millionen anderer Männer in patriarchalen Gesellschaften auf vor Empörung über die Verletzung ihrer Menschenrechte. Werden Frauen in ihrer weiblichen Würde gekränkt, dann schreit niemand, außer vielleicht die betroffenen Frauen selbst, da schließlich keine Menschrechte verletzt worden sind, sondern lediglich die anmaßenden, "unsinnigen" Bedürfnisse einer Frau. (Christel Vandré, Hör nicht auf den Mann im Ohr, Stuttgart 1989, Kreuz Verlag)
  4. #4

    Sehr gut...

    dass Brüderle weiterhin schweigt. Nur mit dem ignorieren und links liegen lassen kann man solche überflüssigen Kampagnen und ihre Urheber ins Leere laufen lassen und dazu erst noch als Heuchler entlarven. Daher, weiter schweigen mit einem dicken Lächeln auf dem Gesicht, Brüderle.
  5. #5

    Korrektur

    Es handelt sich um Gabriels Stellvertreterin.
  6. #6

    Feldmütze

    Endlich meldet sich die Feldmütze zu Wort - und der Siggi entschuldigt sich für Dinge, die er gesagt haben könnte.
    Schätze, uns erwarten heitere Tage - nicht nur wegen des Karnevals.
  7. #7

    Klar, es passiert doch jeden Tag und überall:

    Frauen überfallen und vergewaltigen Männer, Frauen begrapschen Männer in der U-Bahn, ältere Damen reißen anzügliche "Altdamenwitze" über verunsicherte junge Männer. Bauarbeiterinnen pfeifen unschuldigen männlichen Passanten hinterher und machen obszöne Gesten. Die große Managerinnen-Runde schickt den einen anwesenden Mann zum Kaffeemachen. Die Chefin stiert dem Sekretär vielsagend aufs Gemächt. Und dann überall diese nackten Männer auf Plakaten und Titelseiten, die vielen minderjährigen männlichen Zwangsprostituierten, die von skrupellosen Zuhälterinnen und Freierinnen in Bordellen im ganzen Land ausgebeutet werden, die vielen männlichen Table-Top-Tänzer, die lüsternen Frauen die Mittagspause versüßen. Der ganze männerfeindliche Sexismus. Das alles beweist doch, dass Dirk Niebel, wie immer, recht hat!
  8. #8

    Konkurrenz

    Es wird Zeit das die deutschen Frauen Konkurrenz bekommen - und tuen sie auch schon. Eine russische Arbeitskollegin sagte einmal, die deutschen Frau hätten keine Ahnung was für gute Männer sie haben.
    Es wird Zeit das sich an der Männerfeindlichkeit in Deutschland etwas ändert und das geht nur mit Zuwanderung.
  9. #9

    herr niebel wurde bei der bundeswehr, dann abteilungsleiter bei der arge, nun fdp sicherlich heftigen angriffen weiblicher feministinnen ausgesetzt.