Fressnapf und Fleurop: Neue Schleichwerbe-Vorwürfe gegen "Wetten, dass ..?"

DPAIm Schleichwerbe-Skandal um die ZDF-Show "Wetten, dass ..?" gibt es neue Vorwürfe. Nach Informationen des SPIEGEL deuten erstmals Hinweise darauf hin, dass Unternehmen ihre Werbebotschaften im Zusammenhang mit Wetten unterbringen konnten.

http://www.spiegel.de/kultur/tv/neue...-a-881205.html
  1. #1

    Was heißt hier SCHLEICH

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Im Schleichwerbe-Skandal um die ZDF-Show "Wetten, dass ..?" gibt es neue Vorwürfe. Nach Informationen des SPIEGEL deuten erstmals Hinweise darauf hin, dass Unternehmen ihre Werbebotschaften im Zusammenhang mit Wetten unterbringen konnten.

    Neue Schleichwerbe-Vorwürfe gegen "Wetten, dass ..?" - SPIEGEL ONLINE
    ...das war uns ist zum Teil noch eine einzige Werbesendung, verpackt in "Spaß und Spiel". Nicht nur die Autos, sondern die gesamte Unterhaltungs und Medienindustrie hattte und hat hier ein Forum. Das ist Trampel und kein Schleichen!!!
  2. #2

    ....

    Selbst die Meinzelmännchen machen Werbung fürs iphone.
  3. #3

    Das lenkt doch alles nur vom eigentlichen Problem ab

    Nämlich der Frage: Warum brauchen wir überhaupt ein 7,5 Milliarden EUR teures Zwangsbeglückungsfernsehen, das seine Sendungen von externen Produktionsfirmen produzieren lassen mus?
  4. #4

    Selbstbedienungsladen

    Es ist immer wieder erschreckend, dass genau diejenigen, die finanziell gut situiert und scheinbar dahingehend unabhängig sind, den Hals einfach nicht voll bekommen.

    Wulff, Zumwinkel, Gottschalks etc. sind da sicher nur die prominente Spitze des Eisbergs der Selbstbediener...

    Passend zur neuen Zwangsabgabe kann man sich aber nur noch mehr Leute aus den ÖR wünschen die sich so ungeniert die Taschen voll machen, vielleicht führt die Debatte dann mal zu einem Zweifel daran, ob man mit >7 Milliarden so ein Affentheater im Wettlauf mit den Privaten alimentieren muss.
  5. #5

    Zitat von gambrosch Beitrag anzeigen
    Nämlich der Frage: Warum brauchen wir überhaupt ein 7,5 Milliarden EUR teures Zwangsbeglückungsfernsehen, das seine Sendungen von externen Produktionsfirmen produzieren lassen mus?
    Gar nicht, deren Qualität ist meiner Meinung nach ebenso schlecht.
    Doch machen viele der vermeintlichen Starmoderatoren ihre Vertragszusage genau von dieser Zusicherung abhängig - verdienen sie an der Eigenproduktion doch mehr als mit der bloßen Moderation.

    Eine innovative und qualitätssteigernde Alternative wäre vielleicht die Beauftragung einer externen Produktionsfirma aus den USA oder GB. Die haben es zumindest handwerklich drauf.
  6. #6

    Lächerlich

    Die "Regeln", die mittlerweile fpr Schleichwerbung aufgestellt werden werden, wie insgesamt die Moralvorstellungen in Deutschland (siehe das Theater um Brüderle) immer lächerlicher. Sollen die Teilnehmer ohne Kleidung auf dem Boden sitzen, damit Sofa und Anzug nicht als "Schleichwerbung" gelten? Wie sollen Wetten mit Fahrzeugen stattfinden ohne "Schleichwerbung". Welcher erwachsene Mensch lässt sich denn beeinflussen, seine Blumen bei Fleurop oder sein Auto bei Audi zu bestellen, weil das Wetten dass so macht?
  7. #7

    Wetten, dass...? war immer...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Im Schleichwerbe-Skandal um die ZDF-Show "Wetten, dass ..?" gibt es neue Vorwürfe. Nach Informationen des SPIEGEL deuten erstmals Hinweise darauf hin, dass Unternehmen ihre Werbebotschaften im Zusammenhang mit Wetten unterbringen konnten.

    Neue Schleichwerbe-Vorwürfe gegen "Wetten, dass ..?" - SPIEGEL ONLINE
    ...eine Art Dauerwerbesendung - ein Wunder, dass das nicht eingeblendet werden musste. Eingeladen war doch nur, wer sein neues Buch, die neue CD oder den neuen Film verkaufen wollte. Dazu dann jetzt die Vorwürfe... Dauerwerbesendung halt. Wers schaut, hat selbst Schuld!
  8. #8

    Wer hat kassiert?

    Nur die Firma von Gottschalks Bruder oder auch das ZDF?
  9. #9

    Für ein paar Silberlinge,

    es ist immer wieder enttäuschend, wie herausragende Persönlichkeiten ihre moralische Integrität zerstören. Sollten die Vorwürfe bei Gottschalk zutreffen, wäre auch dies ein gravierender Vertrauensbruch gegenüber dem gutgläubigem Publikum. Ein anderes Ärgernis ist die Wohnsitz-Verlagerung von Sportidolen wie Becker, Beckenbauer, Schumacher und jüngst: Vettel Superstar - Vettel Steuerflüchtling. Diese Jungs machen ihr Vermögen durch herausragende Leistungen, ABER EBEN AUCH: durch den Patriotismus ihrer (deutschen) Landsleute, die erst die Marktwert-Bereiche von zwei und sogar drei-stelligen Millionenbeträgen möglich machen. Liebe mitlesenden Foristen: mich jetzt bitte NICHT fragen: 1.) ob ich neidisch bin (nein, es widerstrebt nur meinem Gerechtigkeitsempfinden), 2.) ob ich es nicht genau so machen würde (nein, auch bei so viel Millionen bleibe ich gerade Patriot, wie vorbildlicherweise Dieter Bohlen). Eine Lösung dieses Problems wäre die Kopplung der Steuerpflicht an die Staatsbürgerschaft, wie es die USA vormachen. Wenn Herr Schumacher in der Schweiz seine (lächerlich) geringe Pauschalsteuer bezahlt, würde die angerechnet und die Restdifferenz zu den deutschen Steuersätzen müßte dann an den deutschen Fiskus gezahlt werden. Wenn Herr Schumacher nun unbedingt ausschließlich wenig Steuern nur in der Schweiz zahlen will, sollte er die deutsche Staatsbürgerschaft ein für alle mal abgeben müssen.