Regierungsstudie: Verheerende Noten für deutsche Familienpolitik

DPAIn einer Regierungsstudie wird der deutschen Familienpolitik nach SPIEGEL-Informationen ein lausiges Zeugnis ausgestellt. Manche der teilweise milliardenteuren Maßnahmen seien "wenig effektiv", andere "ziemlich unwirksam" oder gar kontraproduktiv.

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...-a-881168.html
  1. #1

    Unfähige Regierung

    Auch in diesem Politikfeld zeigt sich wieder die Unfähigkeit und das völlige Versagen dieser Bundesregierung! Es ist mir ein Rätsel wie man zur Bundestagswahl im September die Merkel-CDU wählen kann!
  2. #2

    seltsamer Standpunkt

    Was soll denn bitteschön mit Familiepolitik erreicht werden? Dass möglichst viel Geld an den Staat zurück fließt? Oder dass es mehr Kinder gibt? Wurde auch der volkswirtschaftliche Totalausfall eines nicht geborenen Kindes ausgerechnet?
  3. #3

    Ehegattensplitting ist Gleichberechtigungsbremse

    Die Ergebnisse des Zwischenberichts überraschen mich nicht sonderlich. Das Ehegattensplitting beispielsweise ist schlicht eine gesellschaftliche Gleichberechtigungsbremse, die unsere jungen Familien ökonomisch gesehen in den entscheidenen Jahren - mit jungen Kindern - in eine fatale finanzielle Anreizsituation versetzt, die üblicherweise in einer ungesunden und nicht balancierten innerfamiliären Einkommensstruktur endet.
    Besser investiert wären die Fördermittel in Strukturmaßnahmen wie einer Grundförderung junger Studierender und des Ausbaus von zinslosen Studienkrediten, die vom Einkommen der Eltern unabhängig sind. Solche Maßnahmen tragen das Potential in sich, tatsächliche gesellschaftliche Veränderungen hin zu mehr Selbstbestimmtheit und Gleichberechtigung zu schaffen.
    Ein Blick nach Norden lohnt sich, um zu sehen wie erfolgreich beispielsweise Dänemark seine Gesellschaft seit den 1970igern mit solchen Instrumenten umgestaltet hat.
  4. #4

    Verheerende Noten für deutsche Familienpolitik

    Was wirklich verheerend ist, ist der Blickwinkel aus der Sicht der Steuereinnahmen und nicht der Kinder! Das ist wirklich kontraproduktiv! Kinder muss man sich "leisten" können. Und ob es erstrebenswert ist, arbeiten gehen zu müssen, dass man Kita, Schule, Studium bezahlen kann, muss jeder für sich entscheiden. Manche fahre für das Geld lieber in Urlaub!
  5. #5

    Weniger arbeiten!

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Weil die Mütter weniger arbeiten, entgingen "dem Staat Steuereinnahmen sowie Einnahmen der Sozialversicherung.
    Richtig müsste es heissen: 'Weil die Mütter weniger arbeiten, können Sie mehr Zeit mit den Kindern verbringen.' - Investitionsrechung als Maßstab für Familienpolitik? Seltsame Studie...
  6. #6

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    In einer Regierungsstudie wird der deutschen Familienpolitik nach SPIEGEL-Informationen ein lausiges Zeugnis ausgestellt. Manche der teilweise milliardenteuren Maßnahmen seien "wenig effektiv", andere "ziemlich unwirksam" oder gar kontraproduktiv.

    Verheerende Noten für Familienpolitik - SPIEGEL ONLINE
    Fuer den deutschen Nachwuchs laeufts nicht soooo gut aber alles andere vermehrt sich doch ganz praechtig. Guckt man sich die Kinder in den ersten Klassen der Grossstaedte an, sieht jeder, auch ohne Studie und Studum, wohin Deutschlands Reise geht. Aber die Deutschen sind selbst Schuld, von dieser gewaehlten Regierung anderes zu erwarten ist Ignoranz und muss ja irgendeine Strafe nach sich ziehen. Bitte schoen!
  7. #7

    Natürlich..

    ..ist die Förderung von Betreuungsplätzen sinnvoller, als Geld an zu Hause bleibende Eltern zu verteilen.. Aber das passt ja nicht zur deutschen Leid(t)kultur, liebe CSU, oder?
  8. #8

    Älterer Wähler an Mutter Merkel!

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    In einer Regierungsstudie wird der deutschen Familienpolitik nach SPIEGEL-Informationen ein lausiges Zeugnis ausgestellt. Manche der teilweise milliardenteuren Maßnahmen seien "wenig effektiv", andere "ziemlich unwirksam" oder gar kontraproduktiv.

    Verheerende Noten für Familienpolitik - SPIEGEL ONLINE
    Schmeiß endlich das junge Gesocks aus der Regierung! Die haben keine Lebenserfahrung und versuchen durch wilde Reformen und unüberlegte, unkoordinierte Handlungen ihre Unwissenheit und Panlosigkeit zu übertünchen! Was ist das Resultat? Frustierte Bürger und Familien. Ein Großteil der Reformen und GEsetzesänderungen im Familienrecht hätten wir uns sparen können und sollten diesen Müll gleich wieder entsorgen. Fehler eingestehen und es besser machen, kommt beim Wähler gut an!
  9. #9

    Einstampfen

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    In einer Regierungsstudie wird der deutschen Familienpolitik nach SPIEGEL-Informationen ein lausiges Zeugnis ausgestellt. Manche der teilweise milliardenteuren Maßnahmen seien "wenig effektiv", andere "ziemlich unwirksam" oder gar kontraproduktiv.

    Verheerende Noten für Familienpolitik - SPIEGEL ONLINE
    Wenn die Mittel nicht wirksam sind: einstampfen. Es gibt auch wichtigere Fragen:

    "Worüber sollten die Parteien im Bundestagswahlkampf streiten?
    33.335 Stimmen wurden abgegeben.

    7%*Über Möglichkeiten, die Arbeitslosigkeit zu verringern.
    12%*Über Maßnahmen, Familien mit Kindern stärker zu fördern.
    14%Über den Euro.
    33%Über Ungleichheit in der deutschen Gesellschaft.
    34%Über Strategien, die Staatsschulden zu senken."

    Faz.net