Rossmann, Deichmann, Tchibo: Deutsche Handelsketten erobern die Türkei

Kristina Karasu Auf der einen Straßenseite Deichmann und Tchibo, gegenüber C&A und Saturn - wer als Deutscher durch eine Istanbuler Einkaufsstraße spaziert, fühlt sich schnell heimisch. Deutsche Einzelhandelsketten erobern die Türkei. Sie werden angelockt von einer jungen, konsumfreudigen Bevölkerung.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/deu...-a-877694.html
  1. #1

    Nach so viel Geld

    könnte vielleicht eine EU-Mitgliedschaft rausspringen!
  2. #2

    endlich !

    Standort Türkei für deutsche Handelsketten hin oder her - vor Ort, insbesondere in der Metropolregion Istanbul, wird man in kleinster Weise nach konsumfreudigem Publikum Ausschau halten müssen. Die besonders in der westlichen Türkei fortschreitende West-Orientierung hat und wird auch in Zukunft zur Folge haben, dass die durch den wirtschaftlichen Aufschwung gezeichnete junge Zielgruppe stets die unzähligen Tante-Emma-Läden nicht mehr präferieren wird. Vielmehr sind dortige Gedankengänge dominiert von Öffnung, Neuerungen, Reformen, Wohlstand, Konsum und einer gewiss willkommenheissenden Haltung in punkto Globalisierung.
  3. #3

    Der Artikel versucht

    die Türkei als modernes Boomland zu verkaufen und so die unterschwelligen Ängste der deutschen Bevölkerung gegen einen weiteren EU-Beitritt mit allen Folgen zu besänftigen.
  4. #4

    Man ist dort wo die Leute noch Kohle haben

    Es bommt und brummt in Europa ja auch nur noch in der Schweiz und der Türkei.........lach

    den 3.und 4. grössten Kunden Deutschlands, die zusammen mehr als die USA und einiges mehr als China in Deutschland kaufen. Die Mittelschicht der Türkei kann sich einiges mehr leisten und gehört zu einer schnell wachsende Gruppe Ferien reisender.

    Die Türken kauften 2012 dazu noch 100 Airbus/Boeings. Was kaufte die Deutschen ?

    Alle Deutschen Handelsketten gehen dorthin wo ein Markt und Kundschaft ist, ganz einfach.
  5. #5

    Die deutschen nehmen uns die Arbeitsplätze weg!

    Oder: deutsche Unternehmen machen die heimische Wirtschaft kaputt. Oder: schaut euch die Handelsbilanz zwischen Deutschland und Griechenland an. Da kann man sehen wohin die Expansion deutscher Unternehmen in der Türkei führen kann.
    So oder so ähnlich würde ich wohl argumentieren, wenn ich mir auf Stammtischniveau Gehör verschaffen wollen würde. Ich jedenfalls begrüße es, dass Unternehmen, insbesondere deutsche Unternehmen, in der Türkei investieren. Weiter so!
    MfG
  6. #6

    Zitat von downsizing Beitrag anzeigen
    die Türkei als modernes Boomland zu verkaufen und so die unterschwelligen Ängste der deutschen Bevölkerung gegen einen weiteren EU-Beitritt mit allen Folgen zu besänftigen.
    In einigen Teilen ist die Türkei auch ein modernes Boomland. Und dann gibts da leider noch die ländlichen türkischen Bayern. Die Kontraste sind krass.
  7. #7

    optional

    Zitat von downsizing Beitrag anzeigen
    die Türkei als modernes Boomland zu verkaufen und so die unterschwelligen Ängste der deutschen Bevölkerung gegen einen weiteren EU-Beitritt mit allen Folgen zu besänftigen.
    Sie sind ein Fuchs! Sie kann man nicht hinters Licht führen; sie lassen sich nicht besänftigen und das ist gut so ... oder? ;-)

    Vielleicht will der Artikel aber auch ganz einfach nur die Beobachtungen der Autorin beschreiben; aber nein, wohl eher nicht. Ich schließe mich Ihrer Bewertung an!
  8. #8

    Schwachsinn!

    Ein paar Läden in einer 13 Mio Stadt machen keinen Frühling. Ich denke früher oder später werden die Deutschen mit Ihren Oma Artikeln wieder abdackeln. Die besten Renner die eigene Marken, sobald die erste türkische Drogeriekette aufmacht ist Schluß mit lustig. Wie die Fischköppe...
  9. #9

    Die Türkei ist auf dem Vormarsch

    ob es in die EU übernommen wird oder nicht, inzwischen liebäugelt es mit der Sanghai Union. Ich denke EU und SU, werden sich um die Türkei reißen, Wenn sich 2 streiten, lacht sich natürlich die Türkei.

    Die franzosen lassen die Vetos nun fallen und damit auch Deutschland, so das die Türkei aller spätestens 2023 EU-Vollmitgliedschaft erlangen.